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PFLANZEN FÜR DIE PFERDEWEIDE

Schöner Schutz und kleiner Snack

Jeder der mit den großen Einhufern umgeht weiß wie schnell so ein Pferdemagen verdorben ist. Die Aufnahme von ungeeignetem oder sogar giftigem Futter kann schnell zu hohen Tierarztkosten und nicht zuletzt ernsthaften gesundheitlichen Folgen für das geliebte Tier führen. Aber deshalb muß die Koppel nicht nur eine Weide mit Zaun bleiben, mit der richtigen Planung kann bald eine ansprechende und nützliche Weide entstehen, auf den sich Reiter und Pferd wohlfühlen. 

Sollten Sie also die Bepflanzung einer Weide oder einer Reitanlage planen finden Sie hier geeignete Gehölze, die auch als Zusatznahrung für die Pferde dienen können. Es schadet jedenfalls nicht, falls hier und da mal ein Blatt, ein junger Trieb oder ein kleiner Ast abgerupft wird, im Gegenteil, diese Snacks können gesundheitlich sehr wertvoll sein. 

Randbepflanzung

Die Bäume und Sträucher können gefahrlos auf beiden Seiten des Zauns wachsen. 

Schattenspender

Futter und Wasser sind wichtig, aber in den heißen Sommermonaten kann auch dringend Schatten benötigt werden. Hier einige geeignete Bäume und Sträucher, die ungefährlich für den Magen, aber gut für die Abkühlung und noch besser zum Schubbern sind.  Natürlich sollten diese Gehölze als Jungpflanzen entsprechend mit einem Zaun geschützt werden, ansonsten bleibt nicht viel übrig vom schönen Grün. 

Entwässerungsbäume 

Auf andere Weise machen sich die nun folgenden Gehölze nützlich. Es handelt sich nämlich um sogenannte Pumpgehölze, die mit Ihren Wurzeln große Mengen Wasser in Ihre Leitungsbahnen und Blätter pumpen. Somit sind sie in der Lage feuchte Standorte auf den Koppeln schneller abzutrocknen, denn wer hat schon gerne nasse Füsse?.

Achtung, giftig!

Der Vollständigkeit halber finden Sie auch eine Auflistung von Gehölzen, die ausgesprochen giftig für Einhufer sind. Sollten diese in der Nähe des Koppelzaunes stehen sollten Sie umgehend entfernt werden! 

  • Äpfel ( in großen Mengen können Sie Koliken auslösen )

  • Ahorn ( der Feldahorn ist eine Ausnahme )

  • Buchen ( die Hainbuche ist ungefährlich, sie ist nämlich keine echte Buche )

  • Eibe ( Triebe und Fruchtkerne )

  • Eiche ( geringe Mengen Eicheln werden gut vertragen )

  • Goldregen

  • Ilex

  • Kirsche ( Kerne enthalten Blausäure in gefährlichen Mengen )

  • Kirschlorbeer ( Laub enthält Blausäure )

  • Liguster

  • Oleander

  • Pfaffenhütchen

  • Pflaume ( Kerne enthalten Blausäure in gefährlichen Mengen ) 

  • alle Arten von Nadelbäumen  ( Tannen, Fichten, Wacholder, Ginkgo etc.)

  • Robinie

  • Walnuss ( das gilt für Holz und Rinde, die Blätter sind genießbar )

Wir haben in dieser Auflistung Wert darauf gelegt nur gesicherte Erkenntnisse zu veröffentlichen. Im Zweifelsfall sollten Sie sich auf Ihre eigenen Erfahrungen und den Rat eines Tierarztes verlassen.