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Foto: Yakov Oskanov / Shutterstock.com

Gartenwege begrünen

mit trittfesten, robusten Arten

Lebensräume gestalten, Schönes schaffen und dabei noch Arbeit einsparen. All das lässt sich erreichen, wenn man auf Gartenwegen die Fugen zwischen Trittplatten oder Pflastersteinen begrünt. Viele niedrig wachsende Pflanzen sind robust genug, um den einen anderen Fehltritt gut zu verkraften. Teppichverbene zum Beispiel oder auch Sternmoos. Wir stellen euch sechs tolle Pflanzen vor, die Fugen beleben.

Fugen zu begrünen ist die beste Möglichkeit, Gartenwege dauerhaft gepflegt erscheinen zu lassen. Ob sonnig gelegen oder schattig, eher feucht oder trocken – für jeden Standort gibt es die passenden Pflanzen. Allesamt niedrig genug, um nicht von Trittstein zu Trittstein staksen zu müssen.

1. Sternmoos (Sagina subulata)

Sehr trittfest und nur drei bis fünf Zentimeter hoch ist das Sternmoos. Eine immergrüne Polsterstaude, die – obwohl der Name es nahelegt – nicht zu den Moosen gehört, sondern zu den Nelkengewächsen. Von Juni/Juli bis in den August hinein zeigt das Sternmoos massenhaft zierliche, sternförmige, weiße Blüten – sogar dann, wenn es im Schatten steht. Am besten jedoch gedeiht es an halbschattigen Plätzen. Vollsonnige Lagen sind zwar auch möglich, allerdings ist dort die Gefahr recht groß, dass die Pflanze austrocknet. Der Boden sollte feucht, aber gut durchlässig sein. Und er sollte bei der Pflanzung von Unkraut befreit sein, denn das Sternmoos ist nicht besonders konkurrenzstark. Um seine Vermehrung hingegen braucht man sich nicht zu kümmern. Die klappt von ganz alleine und manchmal auch ein bisschen mehr als erwünscht. Sternmoos breitet sich nämlich durch Samen und anwurzelnde Absenker aus.

2. Scheinkamille „Treneague” (Chamaemelum nobile „Treneague”)

Sie blüht eher selten, duftet dafür aber umso intensiver: die ziemlich trittfeste Scheinkamille Treneague, die konsequenterweise auch als Duftrasenkamille bezeichnet wird. Sie mag einen trockenen und gut durchlässigen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Bleibt der Regen mal ein paar Wochen aus, nimmt das pflegeleichte und zudem wintergrüne Gewächs das nicht übel.

3. Frühlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana)

Das Frühlings-Fingerkraut ist eine heimische Wildstaude mit starker Leuchtkraft. Im Mai und Juni zeigt sie viele wunderschöne gelbe Blüten, die von Bienen und Hummeln oft angeflogen werden. Mit etwas Glück kommt es im Spätsommer oder Herbst zu einer zweiten Blüte. Die höchstens zehn Zentimeter hoch wachsende Staude wächst bevorzugt an in sonniger bis halbschattiger Lage in einem sandigen, trockenen, nährstoffarmen und durchlässigen Boden.

4. Fiederpolster (Cotula squalida)

Das Fiederpolster ist eine sehr pflegeleichte und ebenso trittfeste Staude. Die Pflanze wird nur drei bis fünf Zentimeter hoch und bildet dichte Teppiche. Sie blüht von Juli bis August unscheinbar gelb und duftet leicht nach Honig. Die grünbräunlichen Blätter erinnern in ihrer Form an Mini-Farne und sind winter- oder immergrün. In sonniger bis halbschattiger Lage fühlen sich die Pflanzen in frischem, durchlässigen Boden am wohlsten.

5. Sand-Thymian „Magic Carpet“ (Thymus serpyllum „Magic Carpet“)

Mit seiner großer Blütenfülle und seinem wunderbaren Duft ist diese Thymian-Art auch bei Bienen und anderen Insekten sehr beliebt. Von Juni bis September blüht das fünf bis maximal zehn Zentimeter hoch wachsende Kraut in einem kräftigen Rosa. Wer den immergrünen Sand-Thymian nicht nur bewundern, sondern auch als Würz- oder Heilkraut nutzen möchte, erntet am besten im Frühjahr kurz vor Blüte. Denn da ist die Konzentration der ätherischen Öle am höchsten. Der Name sagt es schon: Der Thymian bevorzugt einen sandigen Boden. Wenn er obendrein noch nährstoffarm und durchlässig ist, dann Blüte marsch!

6. Teppichverbene „Summer Pearls” (Phyla nodiflora „Summer Pearls”)

Die super strapazierfähige Staude aus Japan macht nicht nur als Fugengrün eine gute Figur, sondern kann mit ihrer geringen Höhe von maximal fünf Zentimetern auch als Rasenersatz dienen. Sie wächst am liebsten an sonnigen bis halbschattigen Standorten mit einem normalen und durchlässigen Gartenboden. Bienen und Hummeln lieben die rosaweißen nektarreichen Blüten, die von Juni bis August in großen Mengen erscheinen. Trockenheit und Hitze machen der Teppichverbene nichts aus, genauso wenig wie Minusgrade. Frost lässt ihre Blätter zwar bräunlich werden, doch im Frühjahr treibt die Pflanze wieder frisch aus. Wer ihrem Expansionsdrang nicht gelegentlich Einhalt gebietet, hat statt Fugengrün bald Flächengrün.

Alle sechs vorgestellten Arten findet ihr bei uns im Shop. Vielleicht ist was für euch dabei?


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Teppichverbene

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