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Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Blütenfarbe

Blühzeit


Wuchshöhe cm


Blüte

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Stauden



Lieblich blühende Stauden sind dank ihrer Farben- und Formenvielfalt außerordentlich abwechslungsreich und flexibel im Garten einsetzbar. Pflanzen Sie sich eine ökologisch wertvolle Bienenweide oder ein duftendes Kräuterbeet. Auch als Bodendecker, Begleitpflanze oder Balkonpflanze sind die Pflanzen aus unserer Staudengärtnerei wunderbar geeignet.

Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung und Kompetenz unserer Staudengärtner. Finden Sie bei uns die beliebten Geranien, Lavendel, Funkien/Hosta, Alpenveilchen, Astern, Farne, Bergenien und eine weitere, riesige Auswahl an Stauden. Staudenpflanzen gedeihen an sonnigen und schattigen Plätzen und lassen sich super mit Gehölzen und anderen Pflanzen kombinieren.


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Der Garten-Alleskönner

„Manch kleine Blumenhorste am Wege überdauern Kaiser und Könige!“ Dieses Zitat mit Wahrheitsgehalt stammt von dem bekannten Staudenzüchter Karl Foerster. In früheren Zeiten waren reine Blumengärten bei der arbeitenden Schicht eher eine Seltenheit, nicht weil Blütenstauden als Schmuckpflanzen verpöhnt waren, sondern weil der wertvolle Grund und Boden gerade bei der ärmeren Bevölkerung zur Selbstversorgung bestimmt war. Kartoffeln und Bohnen statt Hortensien und Pfingstrosen. Bestimmte Stauden wuchsen eher in Bauern- oder Klostergärten, in letzteren nicht zuletzt, weil dort die Heilkräfte vieler Staudenpflanzen bekannt waren. Darunter beispielsweise die Lavendelstaude, die sich nicht nur hervorragend für Beete oder für die Topfbeplanzung eignet. Lavendel bietet mit seinem einzigartig intensiv duftenden Blüten einen spannenden Farbakzent. Ebenso eignet sich die duftende Staude hervorragend zum Binden eines Trockenstrauchs oder als Abwehr vor Insekten. Vor allem Mücken meiden den Duft von Lavendel, wiederum Hummeln, Bienen und Schmetterlinge werden von dem intensivem Aroma angelockt. Heutzutage haben Stauden wegen ihrer Vielseitigkeit in fast jedem Garten Einzug gehalten, in Form von Kräutern im Steingarten oder der Kräuterschnecke, ob als Gräser, die sich perfekt als Füller eignen oder wegen ihrer Blüten als Prachtstauden wie Phlox, Schwertlilien oder Chrysanthemen. Die breite Palette an duftenden, ausdauernden und gerade für die nördlichen Breitengrade winterharten Exemplaren, machen das Staudengewächs zu einer gern gesehenen Gartenpflanze. Um die Fülle der Eigenschaften aller Staudenarten übersichtlicher zu gestalten, wurde von Sieber/Hansen bzw. Ellenberg/Oberdorfer eine Kategorisierung entwickelt, die heute bei der Planung von Gärten aller Art verwendet wird. Hierzu wurden die Standortanforderungen der Staudenarten in sieben Kategorien eingeteilt. Es gibt: Waldstauden, Gehölzrandstauden, Freiflächenstauden, Steingartenstauden, Alpine Stauden, Prachtstauden, (bzw. Beetstaude) und die Uferstaude.


Vielseitigkeit als Eigenschaft

Anspruchslos, winterhart, ausdauernd, immergrün. All diese Eigenschaften treffen auf Staudenpflanzen zu, das macht sie zu einem Alleskönner im Garten. Das Blumenbeet, die Kübelbepflanzung auf der Terrasse oder der Steingarten in Hanglage, das Sortiment an Stauden ist Vielfalt pur. Gerade diese Beschaffenheit macht die Staude zu einem attraktiven Mitglied der Pflanzenfamilie. Unter den Staudenarten gibt es einjährige, zweijährige und mehrjährige Vertreter. Die Vielfalt der Staudengewächse spiegelt sich auch den in ihren variantenreichen Wuchsformen wieder. Zum breiten Spektrum gehören unter anderem: kleine Sukkulenten, Bodendecker, Gräser, Teich- und Wasserpflanzen und schließlich Prachtstauden. Hierzulande werden Stauden überwiegend nach ihren Standorteigenschaften verwendet. So wird eine Freiflächenstaude auf einer passenden Freifläche angepflanzt und eine Gehölzrandstaude am Gehölzrand. In England hingegen wird bei der Pflanzung von Stauden vor allen Dingen der optische Aspekt im Pflanzgefügeervorgehoben. Es wird die Kategorisierung der Stauden und ihrer Pflanzeigenschaften aufgehoben, so kann eine Waldstaude in den Steingarten gesetzt werden, weil sie den übrigen Staudenarten gegenüber einen optischen Kontrast setzt.


Kombinierbarkeit ist ihr zweiter Name

Der ökologische Aspekt in der Gartengestaltung ist mit Stauden eine von vielen Möglichkeiten der Bepflanzung. Ein Beet mit ausgesuchten Prachtstauden bietet sich als Biotop für Honigbienen, Schmetterlinge und Hummeln gerade zu an. Eine sinnvolle und attraktive Kultivierung mit ausdauernden Staudengewächsen ermöglicht Biodiversität direkt vor der Haustür. Mit wenig Aufwand bei Planung und Anbau kann aus einem Garten ein Paradies für Bestäuber werden. Aber nicht nur zum Anlocken von Insekten eignet sich die große Familie der Stauden. Auch um Schädlinge oder andere Quälgeister fernzuhalten, kann eine durchdachte Bepflanzung der Beete helfen. In der Staudenfamilie gibt es Kräuter- und Arzneipflanzen, um deren Verwendung seit Jahrhunderten ein Wissen besteht. Als Beispiel Echinacea, der Sonnenhut, nicht nur eine Augenweide unter den Staudengewächsen, auch wird dieser Pflanze eine immunstärkende Heilkraft nachgesagt. Als Unkrautverdränger lassen sich Bodendeckerstauden verwenden, ebenso um im Garten Erosion vorzubeugen und diese zu verhindern. Mit ihrem starken Wurzelwerk halten sie den Boden beisammen. Stauden sind in Kombinierbarkeit mit Gehölzen und anderen Gartenpflanzen pflegeleicht. Die große Vielfalt dieser Pflanzengattung macht es möglich, einen Garten ausschließlich mit Staudengewächsen anzulegen. Hohe Stauden, niedrige Stauden, Bepflanzung des Gewässers mit Wasserpflanzen, Bepflanzung des Ufers mit Ufernstauden.


Ausgezeichnete Stauden

Wegen ihrer außergewöhnlichen Eigenschaftenvielfalt wird jährlich die Staude des Jahres vomBund deutscher Staudengärtner gewählt. Staude des Jahres 2017 ist die Bergenie. Diese unkomplizierteund ausdauernde Staude hat sich den Titel Staude des Jahres redlich verdient. Gleichmehrer Aspekte geben dem Staudengewächs einen besonderen Reiz. Die großen dekorativenimmergrünen Blätter und die von März bis Ende Mai sprießenden Blüten in Glockenform zeichnendie Bergenie aus. Die Staude besticht mit weißen, rosafarbenen, pinken oder purpurroten Blüten.Wegen ihrer großen fleischigen Blätter ist sie beispielsweise gut mit Gräserstauden kombinierbaraber auch mit anderen feineren Zierstauden kann sie als Mischkultur angepflanzt werden. EineBergenie bereitet durch ihre Präsenz das ganze Jahr über einen lebendigen Aspekt im Garten.Sind die farbprächtigen Blüten verwelkt, wächst das neue Grün und erscheint der erste Frost undtrifft auf die Blätter, färben sich diese rötlich und es ensteht ein kleiner „indian summer“ im Beet. Ein Highlight im Garten: unkompliziert und beeindruckend.