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Was bedeutet die Auszeichnung "ADR"?

ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung. Mehr Informationen finden Sie auf http://www.adr-rose.de

Fundgrubenartikel

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Freiland-Wurzelware sind wurzelnackte Pflanzen, die ohne Erdballen um die Wurzel geliefert werden. Die beste Pflanzzeit für diese robusten Pflanzen - direkt vom Feld - ist von Oktober bis Mai. Wurzelnackte Pflanzen sind in der Produktion pflegeleicht und unkompliziert. Dadurch können wir unserem Kunden die beste Qualität zu außerordentlichen Preisen anbieten. Die Lagerung sowie der Versand sind unproblematisch, lediglich die Wurzeln müssen feucht gehalten werden und vor Sonne und Wind geschützt sein. Freilandpflanzen werden komplett ohne Torf produziert und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Moore. Durch ihr geringes Transportgewicht steuern sie einer ausgezeichnete CO2 Bilanz bei.

Topfpflanzen werden im Container geliefert oder kommen mit Erdballen zu Ihnen. Topfpflanzen werden von Beginn an im Plastiktopf gezogen. Ballenware hingegen wächst natürlich im Boden und ist so optimal mit Nährstoffen und Wasser versorgt. Vor dem Versand werden die Ballenwaren-Wurzeln je nach Größe mit einem Wurzeltuch oder Drahtkorb vor dem Austrocknen geschützt. Topf- und Ballenpflanzen sind ideal geeignet für die ganzjährige Pflanzung, also nicht nur im Frühjahr und Herbst, sondern auch im Sommer.

Unser ganz besonderer Tipp für eine perfekte Gartenanlage: Pflanzen, die schon alle Charakteristika der ausgewachsenen Pflanzen besitzen, einfach einzusetzen und die Gartenanlage ist fertig gestaltet. Die Pflanzen kommen in XXL-Sondergrößen, entweder im Großcontainer oder als Solitärballenpflanzen - Einpflanzen, wässern, genießen.

Zwiebel- u. Knollenpflanzen werden als Zwiebel oder Knolle in die Erde gesetzt. Sie suchen sich ihren Weg durch die Erde ans Tageslicht und begleiten durch das ganze Pflanzenjahr von Frühjahr bis Herbst. Als Winter- und Frühlingsblüher schon im Herbst in den Boden zu setzen; als Sommer- und Herbstblüher werden sie im Frühjahr eingepflanzt.

Beetpflanzen sind einjährige Pflanzen oder auch als Saisonpflanzen bekannt, die i.d.R. im Frühjahr ausgesät werden, um dann während des Sommers bevorzugt diese wunderbare Blütenpracht zu entwickeln. Auch die große Gruppe der einjährigen Kräuterpflanzen gehört dazu.

Großer, repräsentativer Deko-Topf. Extra starke Pflanzen. Ideal als Geschenk für Gartenliebhaber. Diese Pflanzen im Deko-Topf einfach auf Terrasse oder Balkon stellen und Sie genießen ohne Ein- und Umtopfen das Ambiente, das Sie auch für die richtige Garten-Entspannung auch benötigen!

Sparen Sie sich grün! Die Sparpacks enthalten soviele Pflanzen wie sie perfekt in eine Versand-Palette passen.

Für eine leichtere Ernte im Garten, wurde die Zucht von Halbstämmen perfektioniert. Diese sind genau so ertragreich wie ihre großen Pendants, die sich wiederum für Streuwiesen eignen, aufgrund des gegeben Platzes. Wir bieten diverse Qualitäten an: Halb- oder Hochstämme der Ziergehölze und Obstgehölze. Stämmchenformen in unterschiedlichen Maßen, besonders bevorzugt bei Rosen oder Beerenobst.

Hier finden Sie Pflanzen aller Art, die auf einem Stämmchen veredelt wurden. Sie bilden eine niedliche kleine Krone und geben jeder Gartenidee einen speziellen Pfiff.

Inkarho-Rhododendren haben den Vorteil, sehr kalktolerant zu sein. Sie gedeihen auch auf normalen und/oder schwierigen Gartenböden ohne Torfzugabe oder Rhododendron-Erde ganz ausgezeichnet

Pflanzpakete

Pflanzen in besonders großen Containern, die in extra weitem Stand für höchste Ansprüche gezüchtet werden

Diese Artikel sind eine perfekte Ergänzung zum Hauptprodukt

Diese Pflanzen sind Saisonale Pflanzen und Zwiebelgewächse. Sie können nur bei Frostfreiheit von ca. Mitte Januar bis Ende März geliefert werden.

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Weiße Maulbeere

Morus alba


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Die Weiße Maulbeere ‚Morus alba‘ ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und blickt auf eine reiche Kulturhistorie zurück. Ihre Blätter etwa nehmen schon seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle in der Seidenproduktion ein. Genauso beliebt ist Morus alba auch wegen ihrer süßen, schmackhaften Maulbeeren. Die meist als Baum, seltener als Strauch wachsende Maulbeere stammt aus Ostasien, gedeiht aber aufgrund ihrer Robustheit auch in unseren Breiten prächtig. Sie ist äußerst anspruchslos und wächst auf allen normalen Gartenböden. Die Weiße Maulbeere ist schnittverträglich, ein Schnitt ist aber selten nötig. Im Winter zeigt sich Morus alba mäßig frosthart.

Mehr Informationen zu dieser Pflanze

Standort:
sonnig, geschützt
Verwendung:
Einzelpflanzung, Heckengehölz, Kübelpflanze
Steckbrief

Blattwerk

sommergrün, eiförmig, auffallend dünne Blätter, bis 18 cm lang

Wuchsform

sparrig, aufrecht bis gewölbt mit oftmals gebrochenen Ästen

Besonderheit

Name stammt von weißlichen Blüten und den genießbaren weißen Beerenfrüchten

Blütenfarbe

gelblich weiß

Laubfarbe

zart Hellgrün, später im Jahr Dunkelgrün

Früchte

weiß bis rosa, brombeerähnlich, süß

Boden

leicht, mäßig nährstoffreich, trocken bis mäßig feucht

Blüte

in Ähren angeordnet

Wuchshöhe

5,00 bis 15,00 m

Zuwachs

20 bis 40 cm / Jahr

19730|0|0|7276

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Freiland

Topfpflanzen

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Die Weiße Maulbeere – tief verwurzelt in der Geschichte

Die Weiße Maulbeere ‚Morus alba‘ zählt zu den ältesten Kulturbäumen der Welt und blickt als solche auf eine tausende Jahre währende Geschichte zurück. Das Ursprungsgebiet des zu der Familie der Maulbeergewächse zählenden Baums ist Ostasien, genauer gesprochen China, die ehemalige Mandschurei sowie Korea. In China begann auch die wirtschaftliche Verwendung des Weißen Maulbeerbaums. Denn dieser verdankt seine heutige Verbreitung nicht primär seinen weißen Beeren, sondern seiner feinen Blätter, die Nahrung der Seidenraupe. Die Überlieferung besagt, dass die Seidenproduktion in China bereits rund 3000 Jahre v.Chr. begann, neuere archäologische Funde belegen sogar die vereinzelte Verwendung von Seidenfasern in der Jungsteinzeit. Auch heute noch stellt der Weiße Maulbeerbaum die hauptsächliche Nahrungsgrundlage für die Raupen beispielsweise in der indischen Seidenproduktion. Doch nicht nur in Indien, auch in anderen Regionen der Welt wurde die Weiße Maulbeere im Laufe der Geschichte importiert und heimisch. In Deutschland etwa fand Morus alba schon ab dem 11. Jahrhundert Verbreitung als zierender Haus- und Hofbaum. Weniger bekannt ist heute, dass er vor Jahrhunderten in Südeuropa und sogar auch in Deutschland für die Seidenproduktion kultiviert wurde. In Deutschland wurden Weiße Maulbeerbäume zu diesem Zweck erstmalig seit 1663 in Brandenburg angepflanzt, nachdem die Seidenproduktion hier von den Hugenotten bekannt gemacht wurde. Im 18. Jahrhundert erreichte die deutsche Seidenproduktion ihren Höhepunkt, nachdem Friedrich der Zweite 1752 eine Plantage mit 1500 Bäumen in Berlin anlegen und Weiße Maulbeerbäume systematisch für die Gewinnung von Seide an die Bevölkerung verteilen ließ. Auch in Krefeld befand sich ein Zentrum der deutschen Seidenproduktion. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts nahm deren Bedeutung jedoch wieder zunehmend ab und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gänzlich eingestellt. Heute erfreut sich die Weiße Maulbeere mit ihren zahlreichen Zuchtformen in unseren Breiten vor allem als hübsches Ziergewächs für den Garten und auf Grund ihrer süßen Beeren großer Beliebtheit. „Weiß“ wird der Baum dabei nicht nur wegen seiner Früchte genannt, deren Farbe auch ins Rosa changieren können, sondern vor allem wegen seiner weißlichen Blüten. Auch der botanische Name dieses Maulbeerbaums lässt sich zum Teil auf seinen charakteristischen Blütenschmuck zurückführen, bedeutet das lateinische „alba“ doch übersetzt „weiß“. „Morus“ hingegen leitet sich ursprünglich vom griechischen „meros“ ab, was „Teil“ bedeutet. Vermutlich bezieht sich diese Bezeichnung auf die Struktur der Maulbeeren, welche ähnlich zusammengefügt wirkt wie bei Himbeeren oder Brombeeren. Die süßen Maulbeeren sind der Grund, warum der Weiße Maulbeerbaum nicht alleine wegen seiner Bedeutung in der Seidenproduktion schon lange mit der menschlichen Kulturgeschichte versponnen ist. Auch seine Früchte werden traditionell auf Grund ihrer heilenden Wirkungen verarbeitet, sowie auch das Holz von Morus alba ein beliebter Rohstoff ist. So wundert es nicht, dass dieser rundum nutzbringende Baum schon lange in der Mythologie und den Glaubensvorstellungen der Menschen seinen Platz gefunden hat und in vergangenen Zeiten regelrecht verehrt wurde.

Morus alba und die Früchte ihrer Kulturgeschichte

Die Weiße Maulbeere ist ein solch wertvoller Lieferant außerordentlich heilkräftiger Beeren und hochwertigen Holzes, dass ihr in der Kulturgeschichte der Menschheit schon lange ein besonderer Platz eingeräumt wurde. So galten ihre Früchte im antiken Griechenland als Speise der Götter. Wer es sich damals leisten konnte, einen Weißen Maulbeerbaum in den Garten zu pflanzen, symbolisierte damit seinen Reichtum und allgemeinen Wohlstand. Und auch bei den Römern kam Morus alba eine besondere Bedeutung zu, galt sie doch in deren Gaubenswelt als Sitz der Weisheit. In der griechischen Sagenwelt schlug der Maulbeerbaum ebenfalls seine Wurzeln, nämlich in der immer wieder adaptierten Geschichte des babylonischen Liebespaars Pyramus und Thisbe: Um ihren verfeindeten Familien zu entfliehen, verabredeten sich die beiden Liebenden zur Flucht unter einem Maulbeerbaum. Thisbe traf als Erste ein. Während sie wartete, erschien eine Löwin, das Maul blutig von ihrem letzten Mahl. Thisbe floh, verfolgt von der Löwin, welche nur den Schleier Thisbes erhaschen konnte und ihn wütend zerriss. Als schließlich Pyramus am verabredeten Ort erschien, fand er nur den blutigen Schleier, wähnte Thisbe tot und stürzte sich in sein Schwert. Doch da kehrte Thisbe zurück. Als sie ihren Geliebten sterbend vorfand, tat sie es ihm gleich und tötete sich mit seinem Schwert. Noch während die Liebenden sterbend unter dem Maulbeerbaum lagen, färbten sich dessen Beeren rot von ihrem Blut. Und die Götter erhörten Thisbes letzten Wunsch, dass dies zu ihrem und Pyramus‘ Gedenken für alle Ewigkeiten so bleiben möge. Jenseits von Mythologie und Legenden dient die Weiße Maulbeere schon lange der praktischen Verwendung. Der Wert ihres Holzes gründet auf seiner dunkelbraunen Farbe, seiner Robustheit und seiner seidigen Oberfläche. So wird es im orientalischen Raum traditionell zur Fertigung volkstümlicher Musikinstrumente verwendet, während seine Fasern in Japan als Grundlage des feinen Japanpapiers dienen. Auch in unseren Breiten wird das Holz der Weißen Maulbeere heute gerne zur Herstellung von hochwertigen Gebrauchsgegenständen wie Möbelstücken, Holzparkett oder aber Weinfässern verwendet. Die Blätter der Weißen Maulbeere stellen in der Produktion hochwertiger Seide die Nahrung der Seidenraupen dar. Doch auch in der traditionsreichen Heilkunde sind die Blätter von großem Wert. Zu Tee getrocknet helfen sie bei Blasen- oder Harnwegsentzündungen sowie bei Entzündungen der Mundhöhle. Daneben sind es aber besonders die essbaren Beerenfrüchte des Weißen Maulbeerbaums, welche auf Grund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe schon lange als heilsam und heute sogar regelrecht als sogenanntes „Superfood“ gelten. Heutzutage ist bekannt, dass die in den Früchten enthaltenen Mineralstoffe sowie Vitamine A, B, C, E und K das Immunsystem stärken und heilungsfördernd sind. Doch auch in vergangenen Jahrhunderten war die äußerst breit gefächerte gesunde Wirkung der Weißen Maulbeere bekannt, etwa in der Heilkunde Hildegards von Bingen. So sind die Superbeeren unter anderem leberreinigend und blutdruckregulierend, harntreibend und abführend, schleimlösend, sehkraftfördernd und gelten als Wundermittel gegen die Zeichen des Alterns. Die Beeren schmecken sehr süß und sollten frisch gegessen werden, da sie sich nur gekühlt für zwei bis drei Tage halten. So wurden sie schon in der Antike bevorzugt weiterverarbeitet, etwa zu Maulbeerwein, Sirup oder Marmelade. In Afghanistan wird heute noch aus den Weißen Maulbeeren ein Fruchtmehl hergestellt, mit dem Backwaren eine besondere Note gegeben wird. In der Türkei hingegen werden die Früchtchen wie Rosinen getrocknet verzehrt oder zu Sirup verarbeitet, der nicht nur als Brotaufstrich schmackhaft ist, sondern auch noch von Husten und Halsschmerzen kuriert. Wer bei uns einen Weißen Maulbeerbaum im Garten hat, kann sich über frische Zutaten für sein Müsli, den Obstsalat oder für fruchtige Smoothies freuen. Die Beeren können jedoch auch haltbar gemacht werden, etwa als leckere hausgemachte Marmelade.
Unser Rezept für fruchtige Weiße Maulbeeren-Limetten-Marmelade:
Zwei Kilogramm Maulbeeren waschen und zerkleinern, mit 500 Millilitern Wasser zum Kochen bringen. Vier Esslöffel Limettensaft sowie anderthalb Kilo Zucker hinzufügen. So lange kochen, bis die Marmelade eingedickt ist. Weiße Maulbeeren benötigen zum Einkochen übrigens keinen Gelierzucker. Die Beeren sind reich an Pektin, welches als natürliches Bindemittel dient. Für die Bereicherung des heimischen Gartens mit der Pflanzung einer Weißen Maulbeere ‚Morus alba‘ sprechen somit viele gute Gründe: Der Baum ist nicht nur ein hübscher Schattenspender, er gehört auch zu den Pflanzen mit den reichsten Kulturgeschichten der Welt, von deren Früchten wir im wahrsten Sinne des Wortes bis heute zehren können.

Charakteristika, Pflanzung und Pflege der Weißen Maulbeere

Die Weiße Maulbeere ‚Morus alba‘ wird größer als die Rote (‚rubra‘) oder Schwarze (‚nigra‘) Maulbeere. Zwar wächst sie vereinzelt auch als Strauch, erreicht aber als Baum in der Regel eine Höhe von bis zu fünfzehn Metern bei einer Breite von durchschnittlich bis zu sechs Metern. Dabei zeichnet sich die Weiße Maulbeere durch ihr schnelles Wachstum aus, durch das sie im Jahr zwanzig bis vierzig Zentimeter hinzugewinnen kann. Sie kann sowohl solitär als auch in Gruppen gepflanzt werden, etwa als schützendes Heckengehölz. Besonders beliebt ist der Weiße Maulbeerbaum auch wegen seiner außergewöhnlichen Robustheit. So ist er absolut stadtklima- und industriefest, widersteht Rauch, Ruß, Wind, Salz, Trockenheit und sogar Hitze. An den Standort stellt Morus alba somit keine sonderlichen Ansprüche. Ein normaler, leichter Gartenboden genügt ihr, der weder sonderlich nährstoffreich noch sehr feucht sein sollte. Dagegen gedeiht die Weiße Maulbeere auch auf ärmeren, sogar sehr trockenen Sandböden hervorragend. Der Untergrund kann bevorzugt kalkhaltig und sauer bis alkalisch sein. Zudem sollte der Standort möglichst sonnig und warm sein und insofern geschützt, dass die Weiße Maulbeere im Winter nur mäßig frosthart ist. Eine Pflanzung nahe einer schützenden Mauer oder Hauswand wäre somit ideal. Die sparrige Krone der Morus alba zeigt sich hoch und schmal, selten auch niedrig und gewölbt. Gebrochene Äste und ein schiefstämmiger Wuchs sind dabei völlig normal und gehören zu ihrem Erscheinungsbild. Die sommergrünen Blätter, welche als Seidenraupen-Futter solch große Berühmtheit erlangt haben, sind auffallend dünn und von einer bis zu achtzehn Zentimeter großen Eiform. Ihre Farbe ändert sich im Lauf des Jahres von einem zarten Hellgrün über ein sattes Dunkelgrün im späteren Sommer bis hin zur leuchtend gelben Herbstfärbung ab Oktober. Auch die Rinde der Weißen Maulbeere ändert sich im Laufe der Zeit. Weist sie in jüngeren Jahren noch eine matt graugrüne bis rötlich braune Farbe auf, so nimmt sie im Alter eine dunkle, orange-braune Färbung an. Jedes Jahr, ab Mai bis in den Juni, schmückt sich Morus alba zudem mit ihren in Ähren angeordneten gelben Blüten. Aus diesen entwickeln sich anschließend die brombeerähnlichen, süßen Beerenfrüchte. Es ist normal, dass einige Früchte schon grün vom Baum fallen – sie dienen in diesem Fall wunderbar als Vogelfutter. Je nachdem, wie viel Sonnenlicht die an den Zweigen reifenden Beeren genießen, reicht ihre Farbvielfalt von Weiß bis zu Rosa. Im August haben die Früchte ihre volle Reife und können dann frisch genossen, getrocknet oder eingekocht werden. An die Pflege stellt die Weiße Maulbeere keine großen Ansprüche. Sie ist zwar schnittverträglich und kann in Form getrimmt werden, ein Schnitt ist jedoch nur selten nötig. Braucht der Baum einen Schnitt, sollte diese Maßnahme bevorzugt im März getroffen werden. Über eine geringere Ernte im folgenden August muss sich nicht gesorgt werden, da die Maulbeeren auch an altem Holz ansetzen. Im Frühjahr kann auch eine Düngung der Weißen Maulbeere mit Kompost oder einem organischen Langzeitdünger vorgenommen werden, gegebenenfalls auch nochmals im Juni. Bei anhaltender Trockenheit sollte die Weiße Maulbeere zudem ein- bis zweimal in der Woche gegossen werden. Auch im Kübel ist die Pflanzung und Pflege von Morus alba möglich. Dann benötigt die Weiße Maulbeere jedoch regelmäßige und üppige Wassergaben sowie von März bis September eine wöchentliche Gabe von Volldünger, alternativ die Gabe von Langzeitdünger im März und im Juni. Somit stellt die Weiße Maulbeere ‚Morus alba‘ kaum Ansprüche an die Pflege, lohnt ihre Pflanzung jedoch mit ihrer Robustheit und dem Wissen, eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit im Garten zu haben, deren unvergleichlich gesunde Superbeeren zudem jedes Jahr wieder den Gartensommer versüßen.

Weitere Varianten:



 
 

Unser Gartenmeister empfiehlt Ihnen passend dazu:



 

Bewertungen von Kunden für das Produkt:

Morus alba

Mehr Bewertungen
am 24.10.2017
Morus alba
von: La
am 20.10.2017
Morus alba
von: Abdi
Die Lieferung erfolgte sehr schnell. Die Pflanze, Maulbeere war in einem einwandfreiem Zustand. Sie gedeiht sehr gut.Ich bin auf den Ertrag im nächsten Jahr sehr gespannt. Das war bestimmt nicht meine einzige Bestellung.
am 20.10.2017
Morus alba
von: Schwarzer
schöne Bäumchen, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
am 18.10.2017
Gute Ware
von: Bernitz
Pflanzen haben sich gut entwickelt. Auch die Ersatzlieferung, die eine durch den Paketdienst verzögerte Lieferung nötig machte, war gut.
am 28.08.2017
Morus alba
von: Sebestyen
Bin sehr zufrieden, entwickelt sich prächtig

Meisterfragen zum Thema:


24.03.2017

Frage Nr. 19597: Weiße Maulbeere als Hecke

Sehr geehrter Herr Meyer, ich möchte eine Hecke mit weißer Maulbeere als Strauch pflanzen. Ist da die Artikelnr. 137131 die richtige? Oder kann ich auch 87900 bestellen? Ich möchte keinen Baum oder ist das gar nur eine Sache des Schnittes? Viele Grüße Angelika Burghardt

Antwort: Guten Tag, da ist der Artikel 137131 der richtige. Es werden 5 Pflanzen auf 2 Meter gepflanzt. Wenn Sie die Hecke schneiden, wächst sie so wie sie es wollen. Meyer


17.10.2016

Frage Nr. 18339: Apfelbeere Hugin

Moin, kann die Apfelbeere Hugin auch roh essen? Ich koche keine Marmeladen und Saft bereite ich auch nicht zu. Suche aber mal einen anderen Beerenstrauch als das Übliche hier.

Antwort: Die Apfelbeere schmeckt im frischen verzehr leider nicht besonders gut. Aber was ich ihnen wirklich empfehlen kann, ist die Maulbeere.


04.07.2016

Frage Nr. 17055: Maulbeere

Hallo. Ich möchte gerne schwarze und rote Maulbeeren in meinem eher kleinen Garten. Deshalb kommen die grossen Bäume nicht infrage. Gibt es sie auch als Busch/Strauch, Höhe bis ca. 3 Meter? Vielen Dank! MfG Oliver Lex

Antwort: Ja das geht ohne Probleme. Sie können die Pflanzen immer wieder etwas beschneiden. Das vertragen sie ohne Probleme und sind so sehr gut klein zu halten.


20.12.2017

Frage Nr. 23847: Wegwarte

In welcher Farbe blüht die Wegwarte? Ich möchte diese nähmlich an meine Grundstücksgrenze zu meinen Nachbarn pflanzen.

Antwort: Die Wegwarte (Cichorium intybus) blüht in verschiedenen Blautönen, selten gibt es aber auch ganz hellblaue oder weiße Exemplare. Eine tolle Wildstaude.


18.11.2017

Frage Nr. 23624: Rückschnitt Malus Rudolph und Morus nigra?

Lieber Meister Meyer, vor kurzem habe ich oben genannte Bäumchen bei Ihnen gekauft. Beide haben sehr lange Zweige – sollte ich diese kürzen und wenn ja wann? Ziel ist, beide langfristig in eine schöne Baumform zu ziehen. Herzliche Grüße und schönes Wochenende, Kathrin van der Merwe

Antwort: Wenn ihnen die Wuchsform so nicht zusagt, dann können sie sehr gern jetzt die Schere ansetzen und alles in die richtigen Wege lenken.


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