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  • Tannen (55)

Sorte

Weide
Hasel
Robinie
Zubehör

Wuchshöhe cm


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Tannen


Tannen gehören zur Familie der Nadelgehölze. Die pflegeleichten Bäume sind immergrün und bieten deshalb ganzjährig Wind- und Sichtschutz. Große Sorten sollten für eine gute Entwicklung solitär gepflanzt werden und begeistern dann an jedem Standort mit ihrem regelmäßig kegelförmigen Wuchs und den schönen Farbnuancen ihres Nadelkleides: Die Schattierungen reichen von Zart- über Dunkelgrün bis hin zu bläulich und silbrig. Ein weiterer Schmuck sind die aufrecht stehenden, auffälligen Zapfen. Zur Weihnachtszeit hin sind Tannen ideal, um sie mit Lichterglanz zu schmücken und so auch den Garten festlich zu gestalten. So sind Tannen rund um das Jahr eine zierende Bereicherung für den heimischen Garten.


Unser Angebot umfasst Tannen unterschiedlicher Wuchsform, Größe und Farbgebung und lädt so zum Stöbern und Entdecken ein. Ein Klassiker ist unbestreitbar die Nordmanntanne mit ihrem weichen, dunkelgrünen Nadelkleid und ihrem stattlichen Wuchs. Auch die Felsen-Gebirgstanne eignet sich ideal als formschöner Hausbaum mit ihrem pyramidalen Wuchs und ihrer silbrig- bis blau-grünen Farbe. Unsere Zwergkoniferen wie die Kleine Korktanne sind im Steingarten oder als Hintergrundbepflanzung von Rhododendren ein formgebender Hingucker. Unsere Zwerg-Koreanatanne Molli eignet sich sogar zur Pflanzung im ausreichend großen Kübel oder zur Gestaltung einer Mini-Hecke und verströmt an jedem Standort ihren lieblich-würzigen Duft. Ob groß, klein, frischgrün oder silbrig – Tannen sind stets eine harmonisierende Konstante für jede Garten- oder Terrassengestaltung.


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Bei der Pflanzung einer Tanne sollte stets ihre zu erwartende Größe kalkuliert und der noch jungen Pflanze ausreichend Platz zum Wachsen gelassen werden. Der Standort ist idealerweise halbschattig, einige Sorten vertragen auch schattige Plätze. Auch Sonne wird bei ausreichender Luft- und Bodenfeuchtigkeit toleriert. Dem Boden und seinem pH-Wert gegenüber zeigen Tannen sich tolerant und anpassungsfähig. Wichtig ist seine regelmäßige, gleichmäßige Durchfeuchtung. Hierbei hilft es, den Wurzelbereich der Tannen zu mulchen. Einmal im Jahr, vorzugsweise im Frühjahr, können Tannen mit einem Volldünger versorgt werden. Da Tannen nur in der Spitze konstant wachsen und von Natur aus eine regelmäßige Wuchsform haben, sollte auf Schnittmaßnahmen möglichst verzichtet werden, damit der Baum keine kahlen Stellen beibehält.

Hintergrundinformationen zu den Tannen:

Die unter dem wissenschaftlichen Namen Abies bekannte Tanne ist nicht nur aufgrund ihrer Verwendung als Weihnachtsbaum stark im Wortschatz der Bevölkerung vertreten. Die zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) zählende Gattung ist wohl der Baum, der am häufigsten stellvertretend für die Nadelbäume genannt wird. Allerdings kommen Fichten und Kiefern in Deutschland noch häufiger vor in den Wäldern und Gärten, als die Tannen. Mittlerweile gibt es rund 40 Tannenarten. Sie wachsen ausschließlich auf der Nordhalbkugel, was vor allem auf die klimatischen Bedingungen zurückzuführen ist. Während die meisten Tannen Höhen zwischen 40m und 70m erreichen, gibt es auch extreme Ausnahmen dieser Gattung, welche bis zu 90m erreicht haben. Je nach Größe variiert dementsprechend auch der Durchmesser des Stammes, welcher normalerweise bis zu 3 Metern wird. Das Alter, welches von den jeweiligen Tannen erreicht wird, hängt stark mit den Standortfaktoren zusammen. Daher gibt es auch eine sehr weite Spanne für das voraussichtliche Alter von Tannen. So werden Tannen in der Regel zwischen 200 und 800 Jahre alt.  Aufgrund der starken Verbreitung, aber auch aufgrund der Beschaffenheit des Holzes wird Tannenholz viel genutzt. Dabei kommt es vor allem in der Holz- und Papierverarbeitung zum Einsatz. Da Tannen im Vergleich zu Kiefern und Fichten sehr weiche Nadeln besitzen und diese dem Baum auch sehr lange erhalten bleiben, sind Tannen prädestiniert für die Verwendung als Christbaum. Sie sind mit dem Weihnachtsbaum schlechthin, der Nordmanntanne, die am häufigsten verwendeten Weihnachtsbäume. Zusätzlich zur Holzverarbeitung wächst die Bedeutung der Tannen in der Garten- und Landschaftsgestaltung. Zuhause in Deutschland fühlen sich Tannen vor allem im Schwarzwald und im Bayerischen Wald. Während man in Deutschland hauptsächlich Weißtannen zu Gesicht bekommt, kann man in Nordamerika vorwiegend Edeltannen bestaunen. Das liegt auch daran, dass ursprünglich nur die Weißtanne in Deutschland heimisch war.

Aussehen und Eigenschaften der Tannen:

So ziemlich jeder hat bereits Tannen gesehen oder Nadelbäume für die Solchen gehalten. Sie bestechen als immergrüne Nadelbäume mit sehr geradem und säulenförmigen Stamm. Die Äste wachsen horizontal etagenartig und sind vergleichsweise kurz. Ein weiterer Grund für ihre Verwendung als Weihnachtsbaum ist, zu den bereits oben beschriebenen, dass Tannen harzlos sind. Sie lassen sich also problemlos, ohne verklebende Hände zu bekommen, anfassen. Während die graue Rinde in jungen Jahren noch glatt ist, verändert sich das im Laufe der Zeit. So wird diese je älter der Baum wird rauer und rissiger. Die an den Zweigen wachsenden Nadeln erreichen ein Alter von 10 Jahren bis sie abfallen und neue entstehen. Die Nadeln sind im Vergleich zu anderen Nadelbäumen eher weich. Dennoch unterscheidet sich das auch unter den jeweiligen Arten der Tannen. Zusätzlich zeichnen sich die Nadeln von Tannen als sehr leicht biegsam aus. Um den Nadeln befindet sich eine ganz leichte und dünne Schicht, welche verhindern soll, dass zu viel Wasser über die Verdunstung abgegeben wird. Farbtechnisch sind die Nadeln in den meisten Fällen dunkelgrün. Bei einigen Arten sind sie aber auch grau-bläulich. Ihre Zapfen, die sie tragen, können bei der Tanne männlich oder weiblich sein. Sie wachsen in der Regel nur in den oberen Etagen. Diese Zapfen wachsen aufrecht und in ihnen befinden sich die Samen. Aus diesen Samen können dann neue Tannen entstehen, sobald diese zu Boden fallen und dort anfangen zu gedeihen. Die Blütezeit der Tannen erstreckt sich vom Mai bis zum Juni. Insgesamt wirken die tiefwurzelnden Tannen vor allem in größeren Gruppen dominant und mächtig. Diese langen und bis tief in die Erde gelangenden Wurzeln sind für Tannen immens wichtig, da so das viel benötigte Wasser auch aus tiefen Erdschichten aufgenommen werden kann, was vor allem in längeren Trockenperioden unerlässlich ist. Das Holz der Tannen ähnelt sich stark mit dem der Fichte. So kann man es als sehr leicht, aber dennoch als fest beschreiben. Zusätzlich ist es geruchlos und extrem weich.

Pflege, Pflanzung und Verwendung von Tannen:

Fast keine Pflanze ist pflegeleichter als eine attraktive und große Tanne. Man kann einige Aspekte beachten, aber selbst, wenn man sie nicht komplett einhält, muss man sich keine großen Gedanken machen. Nur bei extremen Fehlern oder sehr schlechten Bedingungen leiden die Tannen. Es empfiehlt sich ein lehmiger und tonhaltiger Boden. Außerdem mögen Tannen vor allem feuchte Böden, weswegen sie auch hauptsächlich in Regionen vorkommen, wo das gegeben ist. Beispielhaft kann man hier vor allem Gebirge in Europa und Nordamerika nennen. Dabei präferieren sie vor allem eine gleichmäßige Bodenfeuchte. Dafür kann man gut auf Rindenmulch zurückgreifen, damit der Boden gleichmäßig feucht bleibt. Außerdem benötigen Tannen recht viel Wasser. Dennoch sind sie im Vergleich zur Fichte eher trockenresistent. Extreme Temperaturen mögen Tannen nicht so gerne. So sollten sie nicht zu hohen und auch nicht zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt sein. Zusätzlich sollten Lagen vermieden werden, wo die Gefahr auf Spätfrost besteht. Schneiden ist in der Regel nicht nötig. Eingesetzt werden Tannen vor allem, wenn es um Einzelstellungen geht, in Gärten, Parkanlagen und auf Friedhöfen. Das Holz wird wiederum viel weiterverarbeitet. Aber nicht nur bei den Menschen sind Tannen beliebt. So bieten sie der Tierwelt Lebensraum und Nahrung. Unter anderem lieben Vögel oder Nagetiere die Samen. Aber auch der Nektar der Tannen wird gerne von den Schmetterlingen verzehrt.