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  • Hartriegel (82)


Wuchshöhe cm

Blütenfarbe

Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Blühzeit

Preis €

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Früchtezeit

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Hartriegel


Die Familie der Hartriegelgewächse, Cornus, besticht durch eine Vielzahl an Arten. Unter ihnen finden sich Stauden und Sträucher, Bodendecker und Kleinbäume. Urvater ist die heimische Kornelkirsche, Cornus mas. Gleich in welcher Form, Hartriegel bezaubern ab Frühling bis in den späten Sommer mit ihrer pastelligen Blütenpracht. Da die Erscheinungsformen von Bodendeckern über Zwerg-Hartriegeln bis hin zu Blütenbäumen reichen, findet sich in unserem Sortiment der passende Hartriegel für jedes Platzangebot und jeden Anspruch.


In unserem Hartriegel-Sortiment finden sich adrette Cornus alba-Sorten mit verschiedenfarbigen Hölzern sowie zahlreiche asiatische Cornus kousa-Sorten. Für das kleine Platzangebot bieten wir Zwergformen wie Cornus Kelsey. Zu unseren Favoriten zählt selbstverständlich auch die Kornelkirsche selbst. Der sonnengelbe Vorfrühlingsblüher ist besonders bienenfreundlich und verwöhnt uns im August mit seinen Früchten. Auch der Purpur-Hartriegel ist mit seinen weißen Blüten und Beeren sowie der roten Herbstfärbung und den roten Trieben besonders zierend. Eine ebenso eindrucksvolle Herbstfärbung zeigt der Japanische Blumenhartriegel Satomi, der sich zudem mit rosaroten Blüten und schmackhaften Früchten schmückt. Ein hübscher Bodendecker ist der Teppich Hartriegel dank seiner weißen Hochblätter und leuchtend roten Früchte. Diese und weitere Hartriegel-Schönheiten präsentiert unser Angebot.


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Hartriegel sind in der Regel pflegeleicht, anpassungsfähig und des Weiteren äußerst stadtklimaverträglich. Sie schmücken sich mit Blüten und farbenfrohem Fruchtschmuck. Ihr Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Zwar gedeihen Hartriegel auch im Schatten, neigen dann jedoch zu kümmerlichem oder unregelmäßigem Wuchs. Hartriegel bevorzugen frische bis feuchte, lockere und durchlässige Böden. Der pH-Wert sollte, je nach Sorte, sauer bis neutral sein. Trockenheit und Bodenverdichtung bekommt den hübschen Gewächsen meist nicht. Hartriegel-Stauden können im Frühjahr ausgelichtet und gemulcht werden. Insgesamt sind Hartriegel genügsam und anspruchslos.

Der Hartriegel in der Gartengestaltung

Der Hartriegel ist ein so schönes wie vielgestaltiges und vielseitiges Ziergehölz. Er erscheint vor allem als Strauch oder Kleinbaum, doch gibt es auch Bodendecker- sowie Stauden-Hartriegel. Somit findet sich unter den Arten und Züchtungen des Hartriegels das passende Gehölz für jedes Platzangebot, jeden Anspruch und Gestaltungswunsch. Gleich in welcher Form, ein Hartrigel ist stets ein prachtvoller Anblick. Alleine die farbige Rinde sowie die bei einigen Züchtungen panschierten Blätter sind von hohem Zierwert. Dazu bilden viele der Hartriegel-Sorten von Frühling an bis in den Spätsommer hinein farbenfrohe, auffällige Blüten. Daraus entwickeln sich himbeerähnliche Früchte, die eingekocht genießbar, gesund und schmackhaft sind. Im Herbst erstrahlen Hartriegel in besonders leuchtenden Gelb- und Rotfärbungen. Dazu sind Hartriegel stets genügsam und anspruchslos, anpassungsfähig und pflegeleicht. Ihre ähnlichen Ansprüche machen sie zu idealen Begleitern von Rhododendren. In deren lichten Schatten und in der Unterpflanzung von Gartenbäumen ist besonders der Teppich-Hartriegel ein dekorativer Bodendecker, der Lücken in der Gartengestaltung mit Blüten- und Fruchtschmuck aufwertet. Ebensolche Hingucker sind aber auch solitär oder in Gruppen gepflanzte Kornelkirschen, Blumenhartriegel oder der Rote Hartriegel.


Die Vielfalt des Hartriegels

Zu der Familie der Hartriegelgewächse zählt eine Vielzahl von Cornus-Arten, etwa 55 an der Zahl. Ihre Ursprungsgebiete liegen hauptsächlich in der nördlichen gemäßigten Zone, in Nordamerika, Ostasien und Europa; vereinzelt aber auch in den Subtropen. Der Urvater der bei uns verbreiteten Hartriegel ist die heimische Kornelkirsche Cornus mas. Ihr botanischer Name bedeutet übersetzt etwa „männlicher Hornstrauch“ – warum, ist nicht mehr zweifelsfrei überliefert. Die sonnengelb blühende Kornelkirsche lockt im Vorfrühling erste Bienen an und bildet im August leuchtend rote, Vitamin C-reiche Früchte aus. Sie ist wärmeliebend und eignet sich zur Einzelpflanzung, aber auch zur Bildung von Hecken. Ihre Verbreitung und Beliebtheit hat der Kornelkirsche regionale Eigennamen wie „Dirndlbaum“, „Hornkirsche“ oder „Ziserle“ eingebracht. Auch unter der Bezeichnung „gelber Hartriegel“ ist sie bekannt. Der zweite bei uns beheimatete Hartriegel ist der Rote oder Blutrote Hartriegel Cornus sanguinea. Schon sein botanischer Name weist auf die roten Äste dieses auch als „Blutkornelkirsche“ bekannten Hartriegels hin. Er zeichnet sich nicht nur durch sein schönes Erscheinungsbild, sondern auch durch seine Langlebigkeit und hohe Standorttoleranz aus. Zu den schönsten im Frühsommer erblühenden Blütengehölzen zählen die Blumenhartriegel, deren Wildformen aus Asien und Nordamerika stammen. Ihre Hochblätter färben sich weiß, rosa oder rot und kommen besonders gut an solitär gepflanzten Blumenhartriegeln zur Geltung. Zudem nehmen diese Blütengehölze die schönste Herbstfärbung der Hartriegel an. Der Weiße Hartriegel Cornus alba besticht mit dem reizenden Kontrast seiner weißen Früchte zu den roten Trieben. Ein Blickfang ist auch seine Sorte „Weißbunter Hartriegel“, die sich mit panaschierten Blättern schmückt. Auch der Teppich-Hartriegel bietet eine Vielzahl von Sorten, die jeden noch so tristen Gartenwinkel in ein Meer bodendeckender weißer Blüten verwandelt.


Bedeutung und Verwendung

Der Hartriegel wird heutzutage vor allem als pflegeleichtes Ziergehölz für die Gartengestaltung eingesetzt, das dort auch als Vogelschutzgehölz sowie als Bienenweide dient. Die länglichen roten oder weißen Früchte, welche die meisten Arten hervorbringen, lassen sich zu gesunden und leckeren Marmeladen, Gelees, zu Kompott oder Säften einkochen. Daneben kommt dem Hartriegel schon seit langem eine Rolle im Handwerk, in der Naturheilkunde, der Symbolik und dem Aberglauben zu. Sein Name „Hartriegel“ etwa leitet sich von der Härte seines Holzes ab und damit von der Tatsache, dass aus ihm in früherer Zeit Türgriffe gefertigt wurden. Sein dauerhaftes Holz wurde und wird auch zur Produktion von Drechslererzeugnissen, Stöcken oder Waffen verwendet, seine Triebe zum Flechten von Körben. Dem Hartriegel wurden zudem verbreitet Heilkräfte zugesprochen. Im Mittelalter galten seine Extrakte etwa als heilsam in der Wundbehandlung oder gegen Durchfall. Hildegard von Bingen empfahl ein Bad aus Hartriegelholz und –blüten bei Gichtleiden. Einige Indianerstämme gewannen aus dem Hartriegel Medizin gegen Entzündungen und Fieber. Auch heute noch werden Tees aus seinen Blättern gemischt. Auch ist heutzutage bekannt, dass Kornelkirschen Krebszellen hemmen. Aber auch zu anderen Zwecken wurde der Hartriegel in früheren Jahrhunderten auch bei uns verwendet: Die Kerne der Kornelkirsche wurden zu Rosenkränzen verarbeitet oder dienten als Kaffeeersatz, während die Gerbstoffe der Rinde in der Lederproduktion eine Rolle spielten. Auch eine spirituelle sowie symbolische Aufladung hat der Hartriegel vielerorts erfahren. Schon in der Antike galt er als schützender Glücksbringer und wurde deswegen in Waffen verarbeitet. Auch in Homers Ilias wird er öfter erwähnt, zudem soll das Trojanische Pferd aus Hartriegelholz gefertigt gewesen sein. Im Balkan galt und gilt der Hartriegel als Glücksbringer, in Mesopotamien diente er der Abwehr von Geistern und im Kaukasus sowie im Orient stand er für Beständigkeit. Manchen Indianerstämmen galt der Hartriegel als Glückssymbol oder als Symbol für Sicherheit und Schutz. Auch in der heutigen spirituellen Glaubenswelt spielt der Hartriegel eine Rolle, wo er als Kraftbaum für Menschen mit schwerer Kindheit gilt. Die aus ihm gewonnene Dogwood-Essenz soll helfen, Vergangenes und Negatives aufzuarbeiten und Beziehungen zu verbessern.


Charakteristika, Pflanzung und Pflege

Hartriegel, gleich in welcher Form, sind pflegeleicht, genügsam, anpassungsfähig sowie stadtklimaverträglich. Ihr Standort sollte sonnig bis halbschattig sein, da sie im Schatten zu unregelmäßigem Kummerwuchs neigen. Der Boden sollte unbedingt locker und durchlässig, nährstoffreich und frisch bis feucht sein – Hartriegel vertragen keine Verdichtung, Trockenheit oder Staunässe des Bodens. Der pH-Wert darf sauer bis neutral sein. Lediglich die heimische Kornelkirsche sowie der heimische Rote Hartriegel gedeihen auf kalkhaltigem Boden. Blumenhartriegel bevorzugen einen sandigen Untergrund. Hartriegel sind meist sommergrün und langsam wachsend. Sie bilden in der Regel gegenständige, bei manchen Sorten auch wechselständige Blätter aus. Die Blüten erscheinen als kleine Köpfchen, in Schirmrispen oder, bei den Sorten des Blumenhartriegels, als auffällige Hochblätter. Die Pflege der Hartriegel beschränkt sich auf die Versorgung mit Wasser bei anhaltender Trockenheit. Auch sollten die starken Ausläufer eingedämmt werden. Hartriegel sind schnittverträglich, doch lediglich Stauden-Hartriegel, der Weiße Hartriegel sowie der Gelbholz-Hartriegel sollten im Frühjahr zurückgeschnitten oder ausgelichtet werden. Stauden werden anschließend gemulcht. Im Herbst freut sich jeder Hartriegel über eine Düngung mit Kompost. In der kalten Jahreszeit erweisen sich Hartriegel auch bei tiefen Minustemperaturen als zuverlässig winterhart.