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Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Blütenfarbe


Wuchshöhe cm


Zuwachs cm

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Ahorn



Der Ahorn ist ein sehr beliebter Laubbaum und wird oftmals als Zierpflanze in Gärten, Parks und Alleen genutzt. Die meist sommergrünen Laubbäume zeichnen sich durch ein schnelles Wachstum und eine leuchtend bunte Herbstfärbung aus. Das fünflappigen Ahornblatt hat Ähnlichkeit mit einer gespreizten Hand und bildet sogenannten Flügelfrüchte.

Mit einem Ahorn sind der Kreativität im Garten keine Grenzen gesetzt, denn diese Laubbäume vertragen auch aufwendige und dekorative Schnitte und sind sogar als Bonsai-Baum geeignet.

Ob als Kugelahorn, Fächerahorn, Schlitzahorn oder sogar als farbintensiver japanischer Ahorn wird ihr Ahornbaum auf jeden Fall ein zentraler Blickfänger in Ihrem Garten.

In jeder Lieferung ist als Service zusätzlich eine Pflanzanleitung enthalten, mit Hinweisen zum richtigen Standort und zur Ahorn Pflege sowie eine Anleitung, wie Sie sicher und fachgerecht Ihren Ahorn pflanzen.


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Hintergrundinformationen zu Ahornen

Ahorne sind Laubgehölze und gehören zu den häufigsten Laubgehölzen Deutschlands. Die Gattung Acer befindet sich in der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Beheimatet und natürlich vorkommend ist der Ahorn in den gemäßigten Gebieten Europas, Nordamerikas und Asiens, sowie in tropischen Gebieten derselben Regionen. Ahorn ist erkennbar an den typisch spitzen gelappten Blättern. Ein weiteres hauptsächliches Erkennungsmerkmal ist die Frucht, die am Ende eines Flügels wächst. Die Blüte des Ahorns ist meistens – wobei es hier auf die Art oder Sorte ankommt – eingeschlechtlich und besteht aus 4-6 Kelchblättern und 4-6 Kronblättern. Ahornbäume blühen in der Regel weiß. Der Gattungsname Acer ist wieder zu finden bei dem gleichnamigen chinesischen Computerunternehmen. Sowohl der Name des Unternehmens, als auch der Gattungsname des Ahorns sind auf das lateinische Wort acer zurückzuführen. Es bedeutet sowohl hitzig, scharf und heftig als auch spitz. Der Baum wurde aufgrund der Form seiner Blätter so genannt. Die drei mit Abstand häufigsten Arten in Europa sind der Spitzahorn, der Feldahorn und der Bergahorn. Häufigste Verwendung neben der Pflanzung als Park- oder Alleebaum ist die Vermöbelung. Das Holz des Ahorns ist fest und stabil, dazu hat es eine moderne Farbgebung. In Nordamerika hingegen wird aus dem Zuckerahorn Ahornsirup hergestellt. Auf diesem Kontinent ist der Ahorn sogar so beliebt, dass er Symbol der Nationalflagge des zweitgrößten Landes der Erde darstellt. Die Kanadische Flagge besteht aus einem weißen Hintergrund mit gleichgroßen roten Rändern an linker und rechter Seite und einem Roten Vordergrund in Form eines Blattes des Zuckerahorns. Der Spitzahorn wurde 1995 zum Baum des Jahres ernannt, der Bergahorn 2009 und der Feldahorn 2015. Damit ist die Gattung Acer als einzige Pflanzengattung drei Mal in der Liste der Bäume des Jahres vertreten.



Das Holz des Riesen

Das Holz der Ahornbäume ist zweifelsohne eines der beliebtesten in der Möbelindustrie und im Innenausbau. Sowohl Kernholz als auch Splintholz sind je nach Art gelblich/rötlich bis weiß und sind aufgrund der Helligkeit beliebt als Möbelholz. Mit einer Dichte von etwa 620-650 kg/m³ je nach Art ist das Holz des Ahorns mittelschwer. Ähnlich wie andere Laubbäume ist das Holz dieser Gattung relativ elastisch und eignet sich daher gut zur Weiterverarbeitung zu Möbeln oder Sperrholz. Außerdem ist es seit langer Zeit beliebt beim Bau von Musikinstrumenten, denn es hat ein sehr geringes Schwindmaß. Das Holz verändert also nicht wirklich seine Größe bei Feucht und Trockenheit. Am häufigsten findet das Holz hierbei Platz als Resonanzholz bei Streich- und Blasinstrumenten, außerdem wird es in Schlagzeugkesseln verbaut. Parkettböden und vielerlei Holztreppen bestehen ebenfalls aus dem edlen weißen Holz.

Der Lebenssaft des Ahorns

In Europa weniger verbreitet gehört der Ahornsirup in Nordamerika zu dem täglichen Lebensmittelstandard. Grundbestandteile des Ahornsirups sind die beiden Zucker Fruktose und Saccharose und natürlich Wasser, einige andere Zucker sind ebenfalls in Spuren enthalten. Ursprünglich wurde die Technik der Herstellung von Ahornsirup von der indigenen Bevölkerung Nordamerikas übernommen und verbreitete sich rasch. In der Zeit des Jahres, wo tagsüber schon ausreichend die Sonne scheint, es nachts aber noch friert, transportieren Ahornbäume essentielle Nährstoffe von den Wurzeln in die Knospen. In dieser Zeit wird in die Schicht zwischen Borke und Holz gebohrt und ein Teil des Pflanzensaftes kann entnommen werden. Traditionell wird die Flüssigkeit mit einem Eimer aufgefangen, in moderner Produktion werden die Bäume mit Sammelbehältern durch Rohre verbunden. Danach wird der Inhalt dieser Container automatisch in Tankwagen befördert. Der gesammelte Saft ist aber noch nicht ganz der Ahornsirup, denn die Flüssigkeit muss vorher in speziellen Produktionsstätten gekocht werden. Durch das Kochen verdampft Wasser und das Konzentrat wird immer dicker. Wenn der Sirup einen Zuckergehalt von etwa 60% hat, wird er abgefüllt. Das ist dann der aromatische Ahornsirup. Je heller der Ahornsirup ist, desto qualitativer ist er üblicherweise.

Pflege, Pflanzung und Verwendung von Ahornen

Wie die meisten anderen Laubbäume der gemäßigten Zone ist auch der Ahorn pflegeleicht, robust und dankbar. Ahorne, die eine hohe Wuchshöhe erreichen, werden oft als Parkbaum oder Begrünung in öffentlichem Raum gepflanzt. Feldahorn wird oft als Hecke gepflanzt und die selteneren, fremdländischen Arten findet man oft als einzelne Solitärpflanzen. Diese Solitäre sind meist Produkte langer Züchtung und haben entweder einzigartiges Laub oder eine formschöne Krone. Sogar als Bonsai werden einige Ahorne gepflanzt. Generell kann man über alle Ahornarten sagen, dass sie außerhalb von Formgehölzen keinen oder nur wenig Rückschnitt benötigen. Bei frisch angepflanzten oder jüngeren Pflanzen muss eventuell ein Korrekturschnitt erfolgen, falls der Baum in eine unerwünschte Richtung wächst. Dieser Schnitt sollte im Sommer erfolgen, denn in der Zeit bis April kann der Baum stark bluten. Genau diese Zeit ist dann gut, um beim Zuckerahorn den Pflanzensaft zu ernten. Boden und Standort sind Ahornen eigentlich egal, hauptsache sie bekommen ab und zu Sonne ab. Auch an der Straße macht sich ein Ahorn gut, er ist sehr industriefest. Je nach Art erfreuen sich täglich die Menschen an den besonderen Eigenschaften des Ahorns.