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Heckenpflanzen > Eibe-Taxus

Eibe-Taxus


Eibenhecken sind wintergrün, formstabil und schnittverträglich. Taxus wächst im Vergleich zu anderen Koniferen relativ langsam (20cm pro Jahr), was aber den Vorteil hat, dass sie nicht so leicht "aus dem Leim" geht, wenn sie Ihre Zielhöhe erreicht hat.


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Die Eibe oder auch Taxus genannt ist die Gattung der Eibengewächse. Eine Eibe ist ein immergrüner Nadelbaum mit weichen Nadeln, abstehenden Zweigen und einer rotbraunen Rinde. Sie blühen von März bis April und sind mit roter Frucht genauso wie ohne Frucht erhältlich, was eine Pflanzung an Spielwiesen ermöglicht. Die Eibe wächst gut auf kalkhaltigen Boden und zeichnet sich durch ihre Winterhärte aus. Sie hat einen strauch- oder säulenartigen Wuchs. Eiben werden oftmals als Hecke eingesetzt, aber auch als Solitär in Zwerg- oder Säulenform.

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Hintergrundinformationen zur Eibe

Die Eibe gehört zur Familie der Eibengewächse (Taxaceae) und ist ein faszinierender immergrüner Strauch und Baum. Der Name der Eibe hat verschiedene Ursprünge, alle schreiben der Eibe positive Eigenschaften als hervorragendes Bogenholz zu. Die Gattung Taxus ist aufgrund verschiedener Merkmale eine oft verwendete Heckenpflanze. Taxus baccata und Taxus media in Sorten sind die langlebigsten Hecken, die sehr einfach zu schneiden sind. Durch geringe Wachstumsgeschwindigkeit werden Eiben oft auch in formellere Hecken zugeschnitten. Am meisten verbreitet ist die Taxus baccata als solche Hecke in englischen Gärten oder Schlossgärten. Die Europäische Eibe ist eng verwandt mit der Nusseibe und der Kätzcheneibe. Was die Gewächse der Pflanzenfamilie verbindet, ist ihr starkes Gift. Taxus werden nicht selten über 1000 Jahre alt. 1994 wurde die Taxus baccata zum Baum des Jahres ernannt, 2011 zur Giftpflanze des Jahres. Auch in Österreich erhielt sie den Titel Baum des Jahres im Jahre 2013.

Die Königin der Heckenpflanzen

Zweifelsohne ist die Eibe eine der schickeren Heckenpflanzen. So wurde sie schon im Barock in den Gärten der Schlösser Versailles und später auch in dem Schlossgarten in Derbyshire gepflanzt. Gerne werden die Eibenhecken auch als dunkler Hintergrund angepflanzt. So ist es üblich, eine höhere Taxus-Hecke zu pflanzen und helleres Gehölz oder Blumen davor zu setzen. Auch in einem normalen Stadt- oder Landgarten sieht die Taxus gut aus. Die Nadeln sind der Eibe sind weich und biegsam und normalerweise zwischen 2 und 3cm lang. Der rote Samenmantel ist das wohl bekannteste Merkmal der Eibe. Er ist der einzige ungiftige Teil der Pflanze. Ihre hohe Schnittfestigkeit und die Dichte des immergrünen Nadelkleides sorgen für einen hervorragenden Sichtschutz und ein beständiges Grün als Abgrenzung. Da für die Vögel keine unmittelbare Vergiftungsgefahr besteht, fühlen auch sie sich in der Hecke sehr wohl. Der größte Vorteil der Taxus-Hecke ist allen voran aber die Immergrüne. Diese unterscheidet sie schließlich auch von fast allen anderen herkömmlichen Heckengehölzen.

Am beliebtesten ist bei uns ohne Frage die europäische Eibe (Taxus Bacata) doch auch andere Vertreter der Eiben-Familie bieten interessante Vorzüge. So bieten einige Sorten wie etwa die Schmale Säuleneibe (Taxus baccata Fastigiata Robusta) eine besonders schlanke Wuchsform und andere wie die Steineibe (Podocarpus nivalis Red Tip) ein exotisches Blätterkleid.

Das Symbol der Ewigkeit

Die Eibe fand schon in sehr frühen Jahren die Aufmerksamkeit des Menschen. Ihr elastisches, aber hartes Holz lud zum Bauen von Waffen ein und auch als Symbol hatte sich die Eibe einen Namen gemacht. So pflanzte man Eiben auf Friedhöfe als Zeichen des ewigen Lebens. Das Paradoxon des ewigen Lebens ist das Gift der Eibe und verwandter Gehölze. So können dosierte Mengen an Eibengift in der Medizin zur Heilung von Haut- und Blasenkrankheiten und Rheuma verwendet werden. Die ältesten Eiben Europas sind um die 2000 Jahre alt und somit deutlich langlebiger als andere Heckenpflanzen. Aus der Form gewachsene Einzel- oder Heckenpflanzen können bis aufs Strukturholz heruntergeschnitten werden. Nach wenigen Jahren baut sich die Pflanze wieder neu auf.

Eibe pflanzen und pflegen

Obwohl die Heckenpflanze oft nicht höher als 15m wird und ihr Umfang auch selten über 2m hinausgeht, existieren einige bizarre Rekorde. So hat die Eibe auf dem Dorffriedhof von Le Ménil-Ciboult einen Umfang von über 12m und die höchste Eibe erstreckt sich auf über 35m. Das Holz der Eibe wurde schon in früherer Zeit aufgrund seiner Elastizität und Stabilität für die Jagd eingesetzt. Üblich war es, Bögen aus dem Holz der Taxus zu fertigen und auch Pfeilspitzen aus dem edlen Gehölz waren nicht selten.

 

Die Eibenhecke verträgt Wind und Wetter gut und kann deswegen auch gern auf der windzugewandten Seite des Gartens gepflanzt werden. Für eine dichte Hecke können 3-4 Pflanzen pro Meter gepflanzt werden. Im Falle der schmalen Säuleneibe bieten sich bis zu 5 Pflanzen pro Meter an. Kurz nach dem setzen der Hecke benötigen die Pflanzen recht viel Wasser, später darf die Erde allerdings nicht mehr zu feucht sein. Wie auch die Hainbuche kann die Europäische Eibe einen starken Rückschnitt gut vertragen und treibt trotzdem wieder aus.

 

Der einzige Feind der Eibe ist die Schildlaus. Sollte Ihre Hecke davon befallen sein, keine Panik. Wenn Ihr Spinnenhaushalt im Garten ausreichend sein, müssen Sie sich normalerweise um nichts weiteres kümmern, außer gelegentlich das Blattwerk zu untersuchen. Auch Marienkäfer, Schwebfliegen oder Wanzen stellen einen Teil der natürlichen Schädlingsbekämpfung dar. Zusätzlich bietet es sich an, einige stark befallene Blätter vorsichtig vom Zweig zu trennen und nicht etwa auf dem Kompost, sondern direkt in der grünen Tonne zu entsorgen. Als letzte Rettung können Sie immer noch auf ein chemisches Mittel zugreifen.