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Wildobst - wilde Früchte


Wildes Obst in Ihrem Garten

Der Herbst lädt zum Sammeln ein. Ob Sanddorn oder Hagebutten, wilde Früchte sind in der nasskalten Jahreszeit sehr begehrt, da sie durch die hohe Konzentration an gesunden Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Vitamin C, einen wertvollen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten. Viele Sorten sind robust und anspruchslos. Wer den Pflanzen einen sonnigen Standort und genügend Platz zur Entfaltung bietet, kann sich an reichen Ernten der leuchtend orangen oder dunklen Beeren erfreuen.


Apfelbeere



Apfelbeeren eignen sich entweder zum rohen Verzehr, haben sich aber mehr Freunde gemacht wenn sie zu Marmelade, Gelee, Saft oder Likör weiterverarbeitet und verzehrt wurden. Die Beschreibungen des Geschmacks gehen weit auseinander. Von fruchtig-süß bis hin zu wenig aromatisch ist alles vertreten.
Da sich die Blüten erst im Mai, nach den Spätfrösten, öffnen und sie sich zudem noch selbst befruchten kann bei der Apfelbeeren-Ernte kaum etwas schiefgehen. Die Wuchshöhe der Pflanzen übertrifft kaum die 2 Meter Marke. In der Breite wachsen sie etwa 1,5 Meter. Die Pflanzen wachsen auf so gut wie jedem Boden und trotzen auch widrigen Witterungsbedingungen.
Aufgrund der doppelten Menge an Beeren je Dolde, 30 Stück im Gegensatz zu 15 Stück bei wilden Apfelbeeren, und der daraus resultierenden eindrucksvollen Erträgen, zählt die Sorte ‚Nero‘ zu den beliebtesten und bekanntesten Apfelbeeren.
Dank ihrer Kälteresistenz sind die dänische Sorte ‚Aron‘ und ihr finnischer Vetter ‚Viking‘ optimal geeignet für den Anbau in kühlen Gegenden. Sie beglücken ihre Besitzer auch bei rauen klimatischen Verhältnissen mit ertragreichen Ernten.
In unserem Sortiment finden Sie die Sorten Nero, Aron sowie die Kahle Apfelbeere und die Apfelbeere Viking.

 

Haferschlehe



Das Aussehen der Früchte erinnert an Pflaumen, sie schmecken im Vergleich aber säuerlicher. Im direkten Vergleich zu den Früchten der Schlehen, haben die Haferschlehen aber größere Früchte welche, aufgrund eines geringeren Anteils an Gerbstoffen, deutlich süßer schmecken.
Wurde die Haferschlehe in der Vergangenheit oft als Windschutz und Obstgehölz angepflanzt, sieht man sie heutzutage eher selten. Die Pflanzen sind fast völlig aus den Gärten verschwunden. Zum Glück werden die Pflanzen mit den leckeren Früchten wieder vermehrt im Wildobst-Sortiment einiger Baumschulen geführt, so das Liebhaber nicht auf die vielfältigen Produkte, welche aus den Früchten hergestellt werden, verzichten müssen.
Ähnlich zu den Apfelbeeren kommen auch die Haferschlehen mit Kälte gut zurecht. Auch was den Boden angehen sind die Pflanzen nicht sehr wählerisch. Nur auf den Standort sollte geachtet werden, die Früchte schmecken süßer, je mehr Sonne sie abbekommen.
In unserem Sortiment bieten wir Ihnen die Sorte Prunus spinosa an.

 

Felsenbirnen



Die violett-blauen Beeren der Felsenbirnen enthalten einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralien und sind aufgrund ihres köstlichen Geschmacks bei Mensch und Tier gleichermaßen beliebt. Zum Verzehr eignen sich die Beeren entweder im rohen oder, da sie sich nur kurzzeitig aufbewahren lassen, im getrockneten Zustand. Auch lassen sie sich die rohen Früchte zu Kompott, Saft oder Marmelade weiterverarbeiten.
Die beliebte Sorte ‚Ballerina‘ liefert einen hohen Ertrag der leckeren Beeren, vorausgesetzt die Obstbäume haben genug Platz ihre Äste auszubreiten.
Bei uns haben Sie folgende Sorten zur Auswahl: Kupfer Felsenbirne, Felsenbirne Ballerina, Felsenbirne Prince William und Felsenbirne Rainbow Pillar.

 

Eberesche



Im Gegensatz zu den wilden Vogelbeeren enthalten die Ebereschen kaum Bitterstoffe und somit eignen sich die süß-säuerlichen Beeren vorzüglich zur Weiterverarbeitung zu Marmeladen, Gelees oder Mus. Auch eigenen sich die Früchte der Eberesche hervorragend zur Herstellung von Saft, Wein und Likör. Für welches Produkt Sie sich im Endeffekt entscheiden kann davon abhängen, wann Sie die Beeren ernten. Erntezeit ist spätestens Anfang September, wobei der Zuckergehalt der Beeren von Woche zu Woche ansteigt.
Zur Herstellung von Marmelade, Gelee oder Kompott eignet sich am besten die Sorte ‚Rosina‘. Für die Produktion von Säften oder Likören eignet sich hingegen, aufgrund des hohen Vitamin C Anteils, besser die Sorte ‚Konzentra‘.
Bei uns im Sortiment finden Sie die Eßbare Eberesche sowie die Eßbare Eberesche Rosina.

 

Schwarzer Holunder



Die Früchte des schwarzen Holunder sollten nicht roh verzehrt werden, da sie giftig sind und zu enormen Magenproblemen führen können. Durch die Hitze, welche beim Kochen der Früchte entsteht, werden die unbekömmlichen Inhaltsstoffe der Beeren größtenteils zerstört. Mindestens genauso beliebt wie die Früchte selbst, sind auch die Blüten welche sich im Mai oder Juni öffnen und ihren betörenden Duft verströmen. Im Gegenzug zu den wilden Holundersträuchern reifen die Sorten nicht etappenweise sondern gleichzeitig und liefern so einen großen Ertrag an Blüten und Beeren.
Die Blüten können zu köstlichem Sirup oder Saft, die Beeren zu Gelee, Saft oder Likör weiterverarbeitet werden.
Holundersträucher werden bis zu 6 Meter groß, können aber durch zuschnitt auch kleiner gehalten werden. Die Pflanzen sind robust, so es dass ihnen nichts ausmacht, wenn nach der Ernte die Fruchttriebe abgeschnitten werden.
Bei uns finden Sie den Schwarzen Holunder und den Riese aus Vossloch.

 

Goji Beere



Die Goji Beeren mit ihrem Geschmack, welcher von paprikaartig bis mild-süß geht, sind die Früchte des Gemeinen Bocksdorns welcher in Europa und China heimisch ist. Die Sorten mit den großen orangefarbenen Früchten liefern mit ihrem mild-süßen Geschmack die Grundlage für Brotaufstriche oder Säfte. Bei den Sorten mit den kleineren, ziegelroten Beeren wird der Geschmack eher als scharf und pfeffrig beschrieben.
Wie die meisten Nachtschattengewächse bilden auch die Goji Pflanzen binnen kurzer Zeit viele Triebe welche, ähnlich wie Himbeeren, mit Spalieren gebändigt werden können. Eine Ernte der leuchtend roten Beeren ist bereits im Jahr der Pflanzung möglich.
Bei uns finden Sie die Sorten Lifeberry und Sweet Lifeberry im Sortiment.

 

Sanddorn



Die Sanddorn Beeren enthalten, ähnlich wie Hagebutten eine sehr hohe Menge an Vitamin C, sowie gesundheitlich hochwertige Ölsäuren. Durch das Carotin, welches in den Beeren gelagert wird, erhalten die Früchte ihre leuchtend orangene Färbung.
Die Bestäubung erfolgt größtenteils über den Wind, weshalb männliche und weibliche Pflanzen in unmittelbarere Nähe angepflanzt werden sollten. Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf einem lockeren und gut durchlüfteten Boden.
Die Ernte der Früchte erfolgt ab August und sollte Anfang Oktober, wenn ihr Gehalt an Vitamin C am höchsten ist, abgeschlossen werden. Die Beeren lassen sich zu Mus oder Saft verarbeiten oder roh, leicht zerdrückt, im Müsli genießen.
In unserem Sortiment sind folgende Sanddorn Varianten zu finden: Hergo, Frugana, Pollmix und Leikora.

 

Heckenkirsche



Die Heckenkirsche beansprucht wenig Platz, da sie zu schlanken, aufrechten Sträuchern von etwa 1,5 Meter Höhe heranwächst. Die Blütezeit der Pflanze beginnt bereits ab März und die Früchte reifen bis Ende Mai, Anfang Juni heran.
Der Boden sollte nährstoffreich und leicht sauer sein, der Standort sonnig bis halbschattig.
Die leckeren, dunkelblauen Beeren eignen sich hervorragend als Kuchenbelag. Sie können aber auch zu Marmelade oder Saft verarbeitet oder gleich roh gegessen werden.
In unserem Sortiment haben wir die Sibirische Blaubeere.

 

Hagebutte / Heckenrose



Hagebutten, die Früchte der Wildrose, enthalten viel Vitamin C und sollten geerntet werden wenn die Früchte rot leuchten, aber noch fest sind. Ähnlich wie beim Sanddorn baut sich im Laufe der Herbstwochen das Vitamin C ab. Die Früchte können roh gegessen werden. In den meisten Fällen aber werden sie zu Marmelade oder Mus weiterverarbeitet.
Da die Kerne einen scharfen Geschmack haben, sollten diese vor dem Verzehr oder der Weiterverarbeitung der Hagebutten unbedingt entfernt werden.
Die Pflanze ist robust, bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und sollte auf mittelschwerem Boden angepflanzt werden. Die Sträucher sind selbstbefruchtbar.
In unserem Sortiment finden Sie die Apfel Rose und die Heckenrose.

 

Kornelkirsche



Die Kornelkirsche ist eine extrem frostharte und robuste Pflanze die einen sonnigen bis halbschattigen Standort bevorzugt. Sie ist selbstbefruchtbar, aber es lassen sich unter Zuhilfenahme eines Pollenspenders höhere Erträge erzielen.
Die Früchte der Kornelkirschen, auch Kornellen genannt, sollten am Strauch ausreifen bis sie von selbst abfallen und aufgesammelt werden können. Nur so entwickeln sie ihr volles Aroma. Die Früchte lassen sich roh verzehren oder zu Marmelade, Gelee oder Saft weiterverarbeiten.
In unserem Sortiment finden Sie die Sorte Schönbrunner Gourmet Dirndl.