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Foto: Martina Simonazzi / Shutterstock.com

Frühblüher pflanzen:

Gehölze

Der winterlichen Tristesse ein Schnippchen schlagen! Mit frühblühenden Gehölzen ist das kein Problem. Manche dieser Schnellstarter legen schon im Januar oder Februar los und versüßen uns mit ihren Farben und Düften das Warten auf die Fülle des Frühlings. Wir stellen euch sechs attraktive Gehölze vor.

Die noch geringen Temperaturen in den ersten Wochen des Jahres lassen manche Pflanzen kalt. Sie blühen einfach schon mal los und sind damit nicht nur eine Augen-, sondern oft auch eine Insektenweide. Denn Hummeln und andere Wildbienen sind schon auf Tour, wenn das Thermometer wenige Grad über Null anzeigt. Honigbienen ist es dann noch zu kalt. Sie sind erst ab 12° Celsius unterwegs. 

 Bei vielen frühblühenden Gehölzen öffnen sich die Blüten noch vor dem Blattaustrieb. Damit sie bei plötzlichen Kälteeinbrüchen nicht erfrieren, greifen die Pflanzen zu einem Trick. In ihren Blütenblättern erhöhen sie die Zuckerkonzentration, die wie ein Frostschutzmittel wirkt. Kombiniert man die Gehölze mit ebenfalls frühblühenden Stauden oder frühblühenden Zwiebel- und Knollenpflanzen, ist der optische Effekt in der sonst noch trüben Jahreszeit umso stärker. 

 Wir stellen euch sechs besonders schöne Gehölze vor. Damit sind die Möglichkeiten aber noch lange nicht ausgeschöpft. Neben den genannten gibt es eine ganze Menge weiterer Frühblüher-Schönheiten wie Winterjasmin, Winter-Schneeball, Seidelbast, Sternmagnolie, Frühlingsspiere, Salweide, Blutjohannisbeere oder Ginster.

1. Zaubernuss (Hamamelis)

Die bis zu vier Meter hoch werdende Zaubernuss ist das Frühblüher-Gehölz mit den vielleicht wildesten Blüten. Die sehen nämlich so aus, als stünden sie unter Strom. Aber nur solange sich die Temperaturen im Plusbereich befinden. Bei Frost rollen sich die langen gelben, orangefarbenen oder roten Blütenblätter ein. Zur Gattung der Zaubernüsse gehören sechs Arten. Die Chinesische (Hamamelis mollis) und die Japanische Zaubernuss (Hamamelis japonica) sind mitsamt ihrer Sorten wegen ihrer frühen Blüte, die schon ab Januar oder Februar beginnt, besonders beliebt. Allerdings sind nicht alle Zaubernuss-Arten den Frühblühern zuzurechnen. Die Virginische Zaubernuss (Hamamelis virginiana) beispielsweise blüht im Herbst. Neben den wunderbar wirren Blüten zeigen Zaubernüsse im Herbst eine beeindruckende Laubfärbung, die sich in allen Bereichen zwischen Gelb und Rot bewegt. Falls Interesse an weiteren Indian-Summer-Könnern habt, gelangt ihr hier zu Gehölzen mit attraktiver Herbstfärbung.

2. Kornelkirsche (Cornus mas)

Die hier heimische Kornelkirsche ist ein Gehölz, das sich in vielen Naturgärten findet. Sie wächst als kleiner Baum oder Strauch bis zu sechs Meter hoch und ist trotz ihres Namens weder mit der Süß- noch mit der Sauerkirsche verwandt. Essen kann man ihre Früchte aber trotzdem. Sie können zu Marmelade oder Gelee verarbeitet oder wie Oliven in Salzlake eingelegt werden. Die goldgelben überreichlichen Blüten, die Ende Februar oder Anfang März erscheinen und bis in den April hinein bleiben, sitzen in kugeligen Dolden dicht zusammen. Ebenfalls sehr dekorativ ist die gelbe bis orangerote Herbstfärbung der Kornelkirsche.

3. Zierquitte (Chaenomeles)

Obwohl viele bei der Bezeichnung Zierquitte nicht unbedingt an eine Nutzpflanze denken, sind die meisten Zierquitten essbar und eignen sich für die Herstellung von Marmeladen, Gelees oder Likören. In unseren Gärten finden sich häufig die Chinesische (Chaenomeles speciosa) und die Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica) mit ihren jeweiligen Sorten. 

 Die Pflanzen werden selten höher als 1,50 Meter und können sowohl als ordentlich geschnittene Hecke gepflegt als auch in Gruppen oder in Einzelstellung gepflanzt werden. Auch im Kübel macht sich das anspruchslose Wildobst gut. Rot, rosé oder weiß sind die großen Blüten, die je nach Sorte oft schon ab März erscheinen.

4. Forsythie (Forsythia x intermedia)

Die Forsythie gilt als der Frühlingsbote schlechthin. In dem phänologischen Kalender, der sich nicht an konkreten Daten orientiert, sondern an Beobachtungen aus der Natur, läutet die Forsythienblüte den so genannten Erstfrühling ein. Manchmal öffnen sich die dottergelben Blüten schon Mitte März. Viele Gärtner schätzen die reich blühenden Zweige als österliche Dekoration. Für die heimische Tierwelt hat die Pflanze aber nichts zu bieten. Wer nach einer ökologisch wertvollen Alternative sucht, ist mit der Kornelkirsche (siehe 2.) gut beraten. Ebenfalls eine interessante Möglichkeit ist die Schneeforsythie, auch Weiße Forsythie genannt, die genau wie die weit verbreitete Forsythie zu den Ölbaumgewächsen gehört. Sie hat weiße Blüten mit einem Hauch Rosé und liefert reichlich Nektar.

5. Mahonie (Mahonia aquifolium)

Die Mahonie wächst als immergrüner, breitbuschiger Kleinstrauch und wird höchstens 1,5 Meter hoch. Die Blütezeit der Pflanze ist sortenabhängig. Die meisten Sorten gehören zu den Frühblühern. Manche blühen schon ab Januar, andere erst ab April und dann gibt es noch Sorten, die von Oktober bis Dezember blühen. Gemeinsam ist den Blüten das kräftige Gelb.

6. Schneekirsche (Prunus subhirtella Autumnalis)

Die auch Winterkirsche genannte Schneekirsche ist mit ihrer üppigen, weiß bis rosafarbenen Blütenpracht ein Winterwunder, das optisch irgendwo zwischen Schneetreiben und Zuckerwatte rangiert. Während ihre Hauptblütezeit im März liegt, startet sie mit einer Vorblüte oft schon im November. Sie wird als Baum oder Strauch angeboten und erreicht eine maximale Höhe von fünf Metern.

Mit frühen Blüten den Winter-Blues vertreiben! Hier findet ihr aus unserem großen Sortiment ein paar sehr attraktive Möglichkeiten:


Zaubernuss Jelena

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Kornelkirsche Jolico

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Zierquitte Crimson and Gold

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Mahonie

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Zierquitte Crimson and Gold

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Forsythie B. Farrand

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