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Foto: Miriam Doerr Martin Frommherz / Shutterstock.com

Im Mai geht's raus: Wärmeliebendes Gemüse auspflanzen

Mitte Mai ist die Zeit des Wartens endlich vorbei. Nach den letzten frostigen Tagen, die die Eisheiligen oft mit sich bringen, heißt es für die im Haus vorgezogenen, empfindlichen Gemüsepflanzen wie Tomaten, Gurken und Zucchini: Ab ins Beet!

Sie sind verlockend und gefährlich zugleich: die ersten warmen Tage im April. Wer jetzt der Versuchung erliegt und seine im Haus vorgezogenen wärmeliebenden Pflanzen ins Freie setzt, riskiert den Gemüse-Gau. Denn im Mai warten die so genannten Eisheiligen. Ein paar kalte Tage in der Mitte des Monats, die oft recht plötzlich und manchmal auch ein paar Tage zu spät kommen. Wenn dann Tomaten, Kürbisse oder Gurken schon im Beet stehen, kann das ihr vorzeitiges Ende bedeuten. Also abwarten!

Jungpflanzen kaufen

Wer keine Gemüsepflanzen vorgezogen hat, muss in Sachen Ernteglück trotzdem nicht leer ausgehen. In Gartencentern wie Pflanzmich und auf Märkten gibt es im Frühjahr eine große Auswahl an Jungpflanzen. Sie zu kaufen ist natürlich teurer als sie selber zu ziehen, aber dennoch hat der Kauf einen wichtigen Vorteil: Gerade Gemüsegarten-Einsteiger schätzen es, wenn sie mit gesunden, kräftigen Pflanzen starten können.

Zeitpunkt fürs Auspflanzen

Durch die Anzucht im Haus haben die kälteempfindlichen Pflänzchen einen guten Wachstumsvorsprung erhalten. Günstigstenfalls stehen sie kurz vor der Blüte, so dass der Zeitraum zwischen Auspflanzung und erster Ernte nicht so groß ist.

Gurken sind in Sachen Wärmebedürftigkeit noch anspruchsvoller als Tomaten oder Zucchini. Sie können schon bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius mit Wachstumsstörungen reagieren. Ein Vlies kann im Temperatur-Notfall helfen, die Sensibelchen zu schützen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Gurken erst Anfang Juni ins Freie zu setzen.

Jungpflanzen abhärten: Nur die Harten kommen in den Garten

Setzt man Jungpflanzen von heute auf morgen ohne jede Vorbereitung ins Freiland, kann das schief gehen. Die zarten Blätter sind der prallen Sonne noch nicht gewachsen. Auch der Wind, der den Boden vergleichsweise schnell austrocknet, stellt für das junge Gemüse eine Herausforderung dar. Um die Pflanzen auf das Leben im Beet vorzubereiten, ist eine Abhärtung notwendig. Damit beginnt man ein bis zwei Wochen vor dem Umzug ins Freie. In den ersten Tagen können die Pflanzen für jeweils ein paar Stunden an einem möglichst windstillen und schattigen Platz erstmals Frischluft schnuppern. Erst nach ein paar Tagen werden sie langsam an das direkte Sonnenlicht gewöhnt.

Standortwahl

Möglichst warm und möglichst sonnig: So fühlen sich Tomaten, Zucchini, Kürbisse, Melonen, Gurken, Paprika und Chili am wohlsten. Eine nach Süden ausgerichtete Hauswand ist ein optimaler Platz, denn die Wand speichert die Wärme und gibt sie nachts wieder ab. Auch ein Südhang mit ebener Anbaufläche eignet sich gut.

Wer keinen passenden Garten hat, kann sein Gemüse auch in Töpfen oder Kübeln auf der Terrasse oder dem Balkon anbauen. Hierbei gilt: Zu kleine Pflanzgefäße führen zu geringeren Ernten.

Einpflanzen der Jungpflanzen

Während Tomaten, Paprika und Chili meist keine Probleme damit haben, umgepflanzt zu werden, mögen Kürbisse, Zucchini, Gurken und Melonen es überhaupt nicht. Deshalb werden sie bei der Anzucht im Haus auch nicht zusammen in Anzuchtschalen ausgesät. Stattdessen kommt jeder Samen gleich in sein eigenes Töpfchen. Den Umzug ins Freie kann man ihnen natürlich trotzdem nicht ersparen. Also bitte daran denken: Besondere Vorsicht walten lassen!  


Wer auf Nummer sicher gehen will, pflanzt seine wärmeliebenden Gemüse erst nach den Eisheiligen ins Freie. Hier eine kleine Auswahl an Saatgut und Jungpflanzen aus unserem vielfältigen Sortiment: