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Baum des Jahres 1989
Die Stieleiche, Quercus robur, ist nicht nur ein heimischer Waldbaum, der bis 40m hoch und bis zu 3000 Jahre alt werden kann. Sie ist speziell in Deutschland auch noch mit großer Symbolkraft aufgeladen. In der Romantik wurde die Eiche Symbol der Treue, Standhaftigkeit, Zähigkeit, Beständigkeit und, verbunden mit der Entwicklung des ersten deutschen Nationalstaates, auch deutsches Symbol. Zeitgleich wurde die Eiche im deutschen Kaiserreich zum Inbegriff des Heldentums und das Eichenlaub als Siegeslorbeer verwendet. Daher wird Quercus robur auch Deutsche Eiche genannt.
An die Bodenbeschaffenheit stellt sie kaum Ansprüche und wird als wichtiges Gehölz in der Forstwirtschaft verwendet. Quercus robur wächst sowohl an sonnigen, als auch an schattigen Orten.

Mehr Informationen zu dieser Pflanze

Standort:
sonnig bis halbschattig
Verwendung:
Wald-, Dorf-, Hof-, Strassen- und Alleebaum und für die freie Landschaft

Steckbrief

Blattwerk

typische Eichenform, bis 10 cm, im Herbst gelb bis goldbraun

Wuchsform

Großbaum mit runder Krone, locker und unregelmäßig aufgebaut, der Stamm bleibt meist kurz

Besonderheit

hart und industriefest, verträgt Trockenzeiten

Blütenfarbe

grünlich

Laubfarbe

grün

Blühzeit

Mai bis Mai

Früchte

Eicheln

Boden

nährstoffreich, tiefgründig, trocken bis feucht

Wurzeln

Tiefwurzler

Blüte

unscheinbar

Wuchsbreite

1500 bis 2000 cm

Wuchshöhe

25,00 bis 35,00 m

Zuwachs

0,30 bis 0,50 m / Jahr
21300 | 3 | 0

Wurzelsystem

Tiefwurzler

Hebt Beläge an?

selten
kräftig

Einschütten, Überfüllen?

nicht möglich
gut vertragend

Verhalten bei Eingriffen

tolerant

Eindringen in Entsorgung?

nie
häufig

Baumwände

check

Spaliere

check

Hecken

check

Verhalten bei Überschwemmung

Nässe vertragend
auch langanhaltende Überschwemmung

Extremlagen

Alle Expositionen

Salztoleranz

sehr salztolerant

Gehölze für ingenieurbiologische Bauweisen

check

Verbreitung

allgemeine Verbreitung

Bienenweide

check

Pollen

gut geeignet

als Landeplatz verwendet

häufig aufgesucht

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Pflanzen und Pflege
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Freiland

Topfpflanzen

Sondergrößen XXL

Hoch- und Halbstämme


Freiland-Wurzelware sind wurzelnackte Pflanzen, die ohne Erdballen um die Wurzel geliefert werden. Die beste Pflanzzeit für diese robusten Pflanzen - direkt vom Feld - ist von Oktober bis Mai. Wurzelnackte Pflanzen sind in der Produktion pflegeleicht und unkompliziert. Dadurch können wir unserem Kunden die beste Qualität zu außerordentlichen Preisen anbieten. Die Lagerung sowie der Versand sind unproblematisch, lediglich die Wurzeln müssen feucht gehalten werden und vor Sonne und Wind geschützt sein. Freilandpflanzen werden komplett ohne Torf produziert und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Moore. Durch ihr geringes Transportgewicht steuern sie einer ausgezeichnete CO2 Bilanz bei.

Topfpflanzen werden im Container geliefert oder kommen mit Erdballen zu Ihnen. Topfpflanzen werden von Beginn an im Plastiktopf gezogen. Ballenware hingegen wächst natürlich im Boden und ist so optimal mit Nährstoffen und Wasser versorgt. Vor dem Versand werden die Ballenwaren-Wurzeln je nach Größe mit einem Wurzeltuch oder Drahtkorb vor dem Austrocknen geschützt. Topf- und Ballenpflanzen sind ideal geeignet für die ganzjährige Pflanzung, also nicht nur im Frühjahr und Herbst, sondern auch im Sommer.

Unser ganz besonderer Tipp für eine perfekte Gartenanlage: Pflanzen, die schon alle Charakteristika der ausgewachsenen Pflanzen besitzen, einfach einzusetzen und die Gartenanlage ist fertig gestaltet. Die Pflanzen kommen in XXL-Sondergrößen, entweder im Großcontainer oder als Solitärballenpflanzen - Einpflanzen, wässern, genießen.

Für eine leichtere Ernte im Garten, wurde die Zucht von Halbstämmen perfektioniert. Diese sind genau so ertragreich wie ihre großen Pendants, die sich wiederum für Streuwiesen eignen, aufgrund des gegeben Platzes. Wir bieten diverse Qualitäten an: Halb- oder Hochstämme der Ziergehölze und Obstgehölze. Stämmchenformen in unterschiedlichen Maßen, besonders bevorzugt bei Rosen oder Beerenobst.

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Hintergrundinformation zur Eiche

Die Eiche (Quercus robur), auch Sommereiche oder Stieleiche genannt, ist die meist verbreitetste Eichenart in fast ganz Europa sowie im Kaukasus, in Teilen Nordafrikas und Kleinasien. Sie ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Eichen (Quercus) in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). In Deutschland wird die Eiche nicht ohne Grund als der beliebteste Baum überhaupt bezeichnet, denn aufgrund Ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten zählt die Eiche zu den wertvollsten Laubgehölzarten der einheimischen Wälder. Ursprünglich wurde die Eiche früher sehr stark angepflanzt, da sie das härteste Holz liefert und dessen Holzrinde stets sehr gut als Feuerholz diente. Später pflanzte man diese, um Kiefernwälder in Laubwälder umzuwandeln. Heute macht sie den größten Bestandteil der Laub- und Mischwälder in Deutschland aus. Im letzten Jahrhundert wurde die Eiche stark in der westlichen Hemisphäre und hauptsächlich in Nord- und Südamerika angepflanzt. Solange die Eiche genug Licht bekommt, kann sie gut auf unterschiedlichen Böden wachsen und somit ein sehr reifes Alter erreichen. Die älteste Eiche bzw. Stieleiche in Europa wächst und steht in Litauen und ist 1500 Jahre alt. Im Gegensatz zur ebenfalls in Europa stark verbreiteten Traubeneiche (Quercus petraea), reicht das Verbreitungsgebiet der Stieleiche um einiges weiter in den Osten, da sie das kontinentale Klima in Europa erheblich besser vertragen kann. Die Bezeichnung der Eiche geht auf den germanischen Begriff „aik“ (Eiche) zurück. In diesem Zusammenhang bezeichneten die Germanen ein Schiff aus Eichenholz als „aik“. Es besteht weiterhin eine begriffliche außergermanische Verwandtschaft zum lateinischen „aescilus“ (Bergeiche) und zum altgriechischen „aígerios“ (Schwarzpappel). Daraus lässt sich eine indogermanische Wurzel für den Begriff vermuten, welche sich auf die harte Beschaffenheit der zwei genannten Baumarten bezieht. Während die Engländer die Stieleiche einst als die „English Oak“ (dt. Englische Eiche) reklamierten, wird sie in Frankreich als „Chêne commun“ (dt. gemeine Eiche) genannt. Um ihren Wert in der Gesellschaft hervorzuheben, wurde die Eiche 1989 als „Baum des Jahres“ gekrönt. Aus erdgeschichtlichem Hintergrund wurden Fossilien der Eiche, welche aus dem Ende der Kreidezeit vor 12 Millionen Jahren stammen, im Sedimentgestein aus dem Tagebau Hambach in Rheinland nachgewiesen. Die Eiche ist heute bis zu einer Höhe von 1000 Metern verbreitet.

Eigenschaften der Eiche

Das bekannteste Merkmal der Eiche ist die Form ihrer Blätter. Sie lassen sich in der blassgrünen Farbe charakterisieren und haben vier bis fünf Lappen auf jeder Seite. Besonders auffallend ist der sehr kurze Stiel, mit welchen die Blätter an den Zweigen befestigt sind. Im Gegensatz dazu wird die Eichenfrucht mit einem langen Stiel getragen. Aus diesem Grund trägt sie den besonderen Namen der Stieleiche. Sehr große alte Eichen haben oft tote Äste an der Spitze. Dieses Merkmal ist nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass der Baum ausstirbt. Wenn das Wasser knapp ist, hört die Eiche einfach auf, ihre oberen Extremitäten zu verlängert und verlängert dadurch ihre Lebensdauer. Für solch einen riesigen, langlebigen und weitverbreiteten Baum ist die Eiche überraschend schlecht bei ihrer natürlichen Vermehrung. Es kann bis zu 50 Jahre dauern, bis die erste Ernte an Eicheln (Samen) produziert wird. Geschieht diese, fallen im nächsten Schritt Zehntausende Eicheln ab und werden oft von Tieren gefressen oder verrotten einfach. Es ist also den vergrabenen oder von den Eichhörnchen vergessenen Eicheln überlassen, die Vermehrung und die Fortsetzung des Lebenszyklus der Eiche in den Wäldern zu gewährleisten. Eichen werden ca. 30 m hoch, in Ausnahmefällen bis 50 m und können einen Stammumfang von bis zu 15 m entwickeln. Am liebsten stehen sie auf tiefgründigen, nährstoffreichen, trockenen bis feuchten Boden, er darf nicht zu sauer sein. Ihre Erkennungszeichen sind die typisch gelappten tiefgrünen Blätter, die borkige Rinde und ihre Eicheln, die den Wildtieren als wichtige Futterquelle dienen.

Beitrag zur Tierwelt

Eichenwälder bieten einen reichen Lebensraum für biologische Vielfalt. Sie unterstützen mehr Lebensformen als alle anderen einheimischen Baumarten. Sie bieten hunderten von Insektenarten ein Zuhause und versorgen viele Vögel mit einer wichtigen Nahrungsquelle. Im Herbst nutzen Säugetiere, wie z.B. der Dachs oder der Hirsch, die fallenden Eicheln als Nahrungsquelle. Die Blumen- und Blätterknospen der Stieleiche gehören zu den Lebensmittelpflanzen von Raupen unterschiedlicher Schmetterlingsarten. Die weichen Blätter der Stieleiche brechen mit Leichtigkeit im Herbst ab und bilden unter dem Baum eine breite Lauberde, die wirbellosen Insekten, wie den Hirschkäfer, oder zahlreichen Pilze, wie die Eichenholzmilchkappe, Schutz bietet. Löcher und Felsspalten in der Baumrinde dienen als perfekte Nistplätze für den Trauerschnäpper oder für die Sumpfmeise. Mehrere Fledermausarten können in alten Spechtlöchern oder den losen Baumrinden ruhen, sowie sich aus der reichen Versorgung an Insekten aus den Baumkronen füttern.

Mythologie und Symbolik

Die Eiche wurde in den meisten Kulturen Europas als hoch angesehen. Während die indogermanischen Völkern die Eiche als heiligen Baum anbeteten, war die Eiche bei den Griechen Zeus, bei den Römern Jupiter und bei den Germanen dem Donar heilig. Dagegen geweihten die Kelten den Baum Dagda, welchen sie als deren Schöpfer anbeteten. Da in der Mythologie viele dieser Götter über Donner und Blitz herrschten und die Eiche aufgrund ihrer Höhe anfällig für Blitzeinschläge war, glaubten die Menschen, dass die Eiche eine göttliche Stätte sei. Aufgrund ihrer langsamen Verwesung, ihres harten Holzes und ihres stattlichen Wuchses galt die Eiche als ein Symbol der Unsterblichkeit, Härte, Kraft als auch Stärke und wurde somit als männliche Ausprägung angesehen, während die Eichenmistel, welche in den Baumzweigen wiederzufinden ist, als die weibliche Ausprägung verehrt wurde. Dies war der Grund, warum Heiler und Schamane häufig deren Rituale in Eichenwälder praktizierten und vor dem Wahrsagen die Früchte der Eiche gegessen haben. Es wurden abergläubische Auffassungen an der Eiche projiziert und ihr Holz wurde für magische Praktiken angewendet. Es galt der Aberglaube, dass ein kranker Eichenbaum ein Hinweis für bevorstehende Krankheiten sei und dass die Zerstörung des Baumes durch einen Sturm, den Tod mit sich bringe. Auch Königreiche und fürstliche Häuser hatten ebenfalls eine starke Verbindung zum Eichenbaum: alte Könige schmückten sich mit Kronen aus Eichenblätter, in Zeiten der Kriege versteckten sich hochangesehene Personen während ihrer Flucht im Spalt eines Eichenbaums vor ihren Häschern und römische Imperatoren präsentierten sich auf ihrer Siegesfeier in der Heimat mit einer Krone aus Eichenblätter. Im deutschsprachigen Raum wurde die Besonderheit eines bewegenden Ereignisses oft mit dem Spruch „Das fällt eine Eiche“ beschrieben.

Eiche als Baumaterial und weitere Fertigungsmöglichkeiten

Die Eiche wurde aufgrund seiner robusten und stabilen Natur als Quercus robur benannt (robur steht für Stärke im Lateinischen). Als die Eisenwerkzeuge entwickelt wurden, haben die Menschen als erstes den mächtigen Eichenbaum aufgrund seines starken und langlebigen Holzes gefällt. Um das Holz der Eiche für den Bau und für dessen Verwendung nutzen zu können, kann es bis zu 150 Jahre dauern, bis das Holz der Eiche reif dafür ist. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, als Eisen das Holz als Material für den Schiffsbau verdrängte, wurden Tausende Eichen jährlich gefällt. Nichtsdestotrotz ist die Eiche heute ein beliebtes Material für die Inneneinrichtung von Wohnflächen, für die Herstellung von Weinfässern oder aber auch für die Nutzung als Feuerholz. Die Eiche hatte neben dem Schiffsbau weitere Nutzen für die Bevölkerung. Die Baumrinde verwendete man für die Ledererzeugung und die Eichen als Viehnahrung. Eicheln wurden sogar geröstet, um eine Kaffeeersatz zu produzieren. Ferner wurde die Eichenfrucht zu Mehl für die Brotproduktion verarbeitet, doch diese Tradition ist mit der Zeit aufgrund der Weizenmehlproduktion ausgestorben. In alten Traditionen hatte man die Blätter, die Eiche und die Baumrinde für die Heilung vieler Krankheiten und Beschwerden verwendet. Das Tannin, das man in der Baumrinde fand, nutzte man zu Zeiten der Römer als Bräunung von Leder.

Bedrohung der Eiche

Trotz ihrer hohen Anzahl in Deutschland und den Artenschutz sowie die kontrollierte Fällung dieser, sind die Eichen von Schädlingen und Krankheitserregern bedroht. Es findet stetig ein langsamer Abbau der Eichenanzahl in Deutschlands Wälder. Was die Schädlinge betrifft, ist keiner wirklich ernstzunehmen, was die Gesundheit des Eichenbaumes betrifft. Der Eichen-Prozessionsspinner ist ein nicht einheimischer Mottenschädling, der in mehreren Bundesländer Deutschlands entdeckt wurde. Nicht nur schadet er dem Laub der Bäume und erhöht die Anfälligkeit der Eiche gegenüber anderen Krankheiten, er ist tatsächlich auch ein Risiko für die menschliche Gesundheit. Die Haare der Motten sind giftig und können beim Einatmen zu Juckreiz und Atemwegserkrankungen führen. Insekten greifen oft schwache oder gestresste Bäume an. Neu angepflanzte junge Bäume können auch ein Angriffsziel von Insekten sein. Halten sie Bäume durch regelmäßiger Düngung und Bewässerung bei trockenem Wetter so gesund wie möglich. Viele Zeltraupen, wie auch dieser der Zigeuner-Motten, fressen die Eiche auf. Große Bäume tolerieren einige Futterverletzungen ohne weitere Schäden. Bäume, die wiederholt angegriffen wurden oder ein anderes Problem haben, könnten eine Besprühung brauchen. Zeltraupen bilden Nester in den Bäumen und dann essen sie das Laub. Die Nester der Zeltraupen lassen sich mit einem kleinen Schnitt beseitigen, wenn sie noch relativ klein sind. Man sollte darauf Acht geben, denn die Raupen der Zigeuner-Motten auf Eichen könnten extrem schädlich sein. Des Weiteren sollte man auf von Spinnen, Linden-Miniermotten oder Gitterwanzensekten befallene Blätter achten. Diese erkennt man meist an Verfärbungen oder an einem staublichen Zustand der Blätter. Insekten greifen oft schwache oder gestresste Bäume an. Neu angepflanzte junge Bäume können auch ein Angriffsziel von Insekten sein. Entfernen sie kranke Äste und Zweige sowie befallene Blätter, wenn möglich. Halten sie Bäume durch regelmäßiger Düngung und Bewässerung bei trockenem Wetter also so gesund wie möglich!

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am 1. Februar 2018
Quercus robur
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am 18. Oktober 2017
Wunderschöner Baum
von: zander221155
Es handelte sich um ein Hochzeitsgeschenk für meinen Sohn. Seine Gattin und er waren restlos begeistert. Danke für die Lieferung und den einwandfreien Zustand des Baumes. Er wurde in Bayern gepflanzt und es war durch die unübertroffene Qualität ein leichtes ihn einzupflanzen. Immer wieder gerne mit den besten Grüßen Renate Wagner
am 18. Oktober 2017
Wunderschöner Baum
von: zander221155
Es war ein Hochzeitsgeschenk für meinen Sohn. Durch die schnelle Lieferung und die gute Qualität war es kein Problem den Baum zu pflanzen. Er steht jetzt schon einige Zeit in Bayern. Herzlichen Dank Renate Wagner
am 17. Oktober 2017
Toller lieferant
von: Müller
Alles wunderbar gute Qualität der Pflanzen sehr gut verpackt

Meisterfragen zum Thema:


Frage Nr. 15143: Hofbaum

Sehr geehrter Herr Meyer, die Roßkastanie vor meinem Fachwerkhaus ist krank und ich möchte einen neuen Hofbaum dort pflanzen. Die Kastanie ist dor 55 Jahre alt geworden und hat ein Höhe von ca. 14 Metern erreicht. Von der Pflanzung einer neuen Kastanie wurde mir abgeraten, da meine Kastanie eine Bakterienkrankheit hat. Empfehlen sie mir bitte einen Baum der eine schöne Herstblattfärbung hat und gut vor das alte Haus auf dem Hof passt. Dort parken öfter Autos und ich denke Linde scheidet aus... Den alten Baum kann ich im Januar fällen und auch eine große Pflanzgrube mit guter Erde ausheben. Es ist die gerschützte Westseite des Hauses. Vielen Dank im Voraus für ihre Anregung! Bernhard Mikus

Hofbaum

Antwort: Ich denke das sich hier eine Eiche sehr gut machen würde. Als heimischer Baum würde er auch der Tierwelt von Nutzen sein und zum Fachwerk passt doch fast nichts besser als eine schöne Eiche.


Frage Nr. 26424: anfrage

Hallo, leider kann man bei Ihnen keine telefonischen Fragen mehr klären(für mich nicht kundenfreundlich). Ich habe im vergangenen Herbst verschieden Arten von eichenpflanzen gekauft, leider sind einige nicht über den Winter gekommen 1x Weideneiche, 2x grossfruchtige Eiche, 1x Sumpfeiche und 1x ungarische Eiche. Ich hatte bei Anlieferung schon reklamiert und teilweise eine GS erhalten. Die genannten pflanzen haben es aus qulitätsgründen nicht geschafft. Im Frühjahr habe ich 50 Nordmanntannen gekauft, von denen,trotz intensiven Giessens bis heute, 12 pflanzen es nicht geschafft haben. Auch hier, beiner Kundenbefragung mit 10% Rabatt, habe ich bei einigen Bedenken angemeldet. Erhalte ich Ersatz oder eine andere Möglichkeit des Ausgleichs? Vielen Dank für eine Antwort. mfG H.Schwanse

Antwort: Sie erhalten im Rahmen unser Anwachsgarantie natürluch Ersatz. Dazu müssten sie sich aber mit ein7gen Bildern der Pflanzen an unseren Service wenden. Am besten per Mail an Service@pflanzmich.de


Frage Nr. 25193: Nachfrage zu quercus suber

Noch einmal zur Quercus suber, Korkeiche: Wieso findet man man im östlichen Mittelmeerraum keine Bestände. Dafür dann wieder weiter im Osten im Kaukasus? Siehe Karte. Die Ost-Mittelmeer-Region liegt im selben Breitengradbereich wie die Algarve in Portugal? Wäre zur Waldbrandgefahr eine Pflanzung nicht sinnvoll (als Schutz), da die quercus suber feuerfest und auch bedroht ist? Weite Flächen Nordgriechenlands sind kahl (Felder) und im Sommer komplett ausgedörrt. Selbst Olivenbäume sind kaum zu finden, wo man denkt, die wachsen dort überall. Ein Gärtner sagte mir dort, dass auch diese einen speziellen Boden brauchen. Eher verbrannte gelb-braune Erde. Regelmäßiger Niederschlag erst am Herbst, wo die Bäume es kaum brauchen. Die guten Bäume wachsen eher in den wasserreichen Gebirgen, oder findet man als Anpflanzungen in Hotelanlagen und Böschungen. Niederschlag bleibt gerade im Sommer wochenlang (im Tiefland) aus. Wenn, nicht nennenswert. Keine Chance für Bäume dort? Das sieht dort teils nach verstepptem Grasland (gelb) aus. Gerne mache ich einmal ein paar Fotos, wenn man mal wieder dort ist, von dem wirklichen Biotop :-) Ist zwar kein hiesiger Baum, aber ein wertvoller.

Nachfragezuquercussuber

Antwort: Tut mir leid, diese Frage kann ich ihnen leider nicht gesichert beantworten.


Frage Nr. 25192: Quercus suber - Korkeiche

Würde es sich lohnen, in der Region Westfalen (NRW) eine (die bedrohte) Korkeiche (Quercus suber) zumindest in einem größeren Kübel zu ziehen? Ihre Heimat ist zwar die Algarve in Portugal, aber sie verträgt ja auch eine gewisse Minusgrenze? Wäre die Kältetoleranz der quercus suber ähnlich der der prunus persica/nupersica (Pfirsich/Nektarine). Könnte man die q. suber im Winter zur Not nicht mit einem Vlies schützen? Was meinen sie? Auch wenn sie nicht prächtig groß werden wird, würde sie doch keinen Schaden nehmen? Maulbeere (schwarz), Pfirsich und teils auch Bananen (musa basjoo) haben in dieser Gegend, bei etwas Schutz, keine Probleme. Es sei denn frei, dass die Knospen/Triebe wegfrieren. -- Hinweis noch: Einige ältere Fragen von vor über einer Woche hier wurden noch nicht beantwortet!

Antwort: Ich denke nicht, das sie hier auf lange Sicht eine reale Chance hat.


Frage Nr. 24845: Gewicht meiner bestellten Ware

Guten Morgen, Ich habe eine Quercus ruba Solitärpfkanze 250 bis 300 cm bestellt,die 3x verpflanzt wurde und in einem Drahtballen geliefert wird.Wie schwer ist der Baum? Vielen Dank und freundliche Grüße Armin Weber

Antwort: Das kann man nie so genau sagen, aber man kann ihn allein (kräftiger Mann) oder zu zweit eigentlich problemlos bewegen (Rollen) ;-)


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