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Orchidee des Jahres: 1989-2021

Bereits seit dem Jahre 1989 wird die Orchidee des Jahres ausgezeichnet. Verantwortlich hierfür ist der Arbeitskreis heimische Orchideen. Er wird mit den Buchstaben AHO abgekürzt. Ein Vorläufer der Organisation wurde bereits im Jahre 1961 gegründet. Als relevante Kriterien lassen sich die Gefährdung des Lebensraumes und die direkte Bedrohung der Art definieren. Pflanzmich möchte einen Beitrag zum Artenschutz leisten. Daher stellen wir Ihnen hier diese Orchideenarten vor und wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken der schönen Pflanzen.


Kriechendes Netzblatt

Orchidee des Jahres 2021

Das kriechende Netzblatt trägt den botanischen Artnamen Goodyera repens. Es ist in Europa und in Asien anzutreffen. An den weißen Blüten kann man sich dort von Juni bis August erfreuen. Hummeln dienen hier als Bestäuber. Aufgrund von Kiefernaufforstungen hat Goodyera repens eine positive Populationsdynamik vorzuweisen. Dennoch ist es in der Bundesrepublik außer seines verbliebenen Verbreitungsgebietes nicht mehr aufzufinden. Als Beispiele sind hier das schwäbische Jura und die bayerischen Alpen zu nennen. Das kriechende Netzblatt bevorzugt aride sowie kalkfreie Bodenvariationen.

Breiblättriges Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2020

Das breitblättrige Knabenkraut wird auch breitblättriger Fingerwurz genannt. Der botanische Artname lautet Dactylorhiza majalis. Es wurde sowohl im Jahre 1989 als auch im Jahre 2020 ausgezeichnet. Das breitblättrige Knabenkraut erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern. Durch den aufrechten Wuchs sowie die rosafarbene, lilafarbene und weiße Blütenpracht ist ein Einsatz als Zierpflanze durchaus denkbar. Dactylorhiza majalis bevorzugt einen sonnigen Standort mit einem humusreichen Boden.

Dreizähniges Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2019

Das dreizähnige Knabenkraut trägt den botanischen Artnamen Neotinea tridentata. Es ist hauptsächlich im Mittelmeerraum anzutreffen. Weitere Verbreitungsgebiete gibt es im mitteldeutschen sowie im südalpinen Raum. Dort freut man sich vom März bis zum Mai über die hellweiße und lilafarbene Blütenpracht. Es ist in einigen deutschen Bundesländern als streng geschützte Art definiert. Insbesondere die intensive Landwirtschaft kristallisiert sich hier als relevante Ursache heraus. Neotinea tridentata präferiert kalkhaltige Böden mit einem hohen Humusgehalt.

Torfmoos-Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2018

Das Torfmoos-Knabenkraut wird auch Torfmoos-Fingerwurz genannt und trägt den langen botanischen Artnamen Dactylorhiza majalis subsp. Sphagnicola. Es handelt sich um eine sehr seltene Art. Aufgrund einer oftmals vorliegenden Hybridisation mit dem gefleckten Knabenkraut kann eine Identifizierung der Art eine kompliziertere Angelegenheit werden. Die Trivialnamen lassen auf Torfmoore als geeignetes Habitat schließen. Aufgrund des massiven Torfabbaus wurden zahlreiche Refugien des Torfmoos-Knabenkrauts zerstört. Es ist daher in einigen Bundesländern als gefährdete Art eingestuft worden. In Schleswig-Holstein ist Dactylorhiza majalis subsp. Sphagnicola vom Aussterben bedroht.

Weißes Waldvöglein

Orchidee des Jahres 2017

Das weiße Waldvöglein ist auch unter den Trivialnamen Breitblatt-Waldvöglein bekannt. Die Botaniker sprechen hierbei von Cephalantera damasonium. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den europäischen und über den asiatischen Kontinent. Dort man sich im Mai sowie im Juni über die weißen Blüten und über die verhältnismäßig stabile Populationsdynamik freuen. Das weiße Waldvöglein wächst in der Nähe von Bäumen und nutzt diese als Kohlenstoffquelle. In der Bundesrepublik haben sich Populationen auf kalkfreien Bodenvariationen gebildet. Cephalantera damasonium präferiert basenreiche Böden mit einem hohen Kalkgehalt.

Sommer-Drehwurz

Orchidee des Jahres 2016

Der Sommer-Drehwurz wird auch Sommerwendelähre und Sommer-Wendelorchis genannt. Der botanische Artname lautet Spiranthis aestivalis. Er kommt in Europa und in Nordafrika vor. Dort kann man sich im Juli und im August über die weißen Blüten freuen. Hummeln und Bienen freuen sich als Bestäuber ebenfalls über die verhältnismäßig kleinen Blüten. Spiranthes aestivales freut sich über humusreiche sowie schlammige Böden mit einem signifikanten Kalkgehalt.

Fleischfarbenes Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2015

Das fleischfarbene Knabenkraut wird auch steifblättriges Knabenkraut genannt. Der botanische Artname lautet Dactylorhiza incarnata. Das Verbreitungsareal erstreckt sich von Europa bis ins nordwestliche China. In der Bundesrepublik ist sie als stark gefährdete Art eingestuft. In der Schweiz gibt es signifikantere Vorkommen. Dort ist sie lediglich in übernutzten Agrarökosystemen nicht mehr vorzufinden. Der Trivialname lässt sich höchstwahrscheinlich auf die fleischfarbenen Blüten zurückführen. Dactylorhiza incarnata bevorzugt basenreiche und lehmige Böden in schattenarmen Waldökosystemen.

Blattloser Widerbart

Orchidee des Jahres 2014

Der blattlose Widerbart wird auch Widerbart und Ohnblatt genannt. Der botanische Artname lautet Epipogium aphyllum. Er kommt in Asien und in Europa vor. Auf dem alten Kontinent ist er allerdings nicht in den mediterranen Gebieten anzutreffen. In der Bundesrepublik sind noch dichtere Vorkommen im Alpenvorland anzutreffen. Dort lassen sich die gelben und roten Blüten bestaunen. Aufgrund einer negativen Populationsdynamik ist Epipogium aphyllum als unter Schutz gestellte Art zu definieren. Der blattlose Widerbart präferiert schattenreiche Waldökosysteme mit einer signifikanten Bodenfeuchte sowie einem hohen Totholzgehalt. Die ideale Bodenvariation sollte zudem über eine Humusauflage verfügen.

Purpur-Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2013

Das Purpur-Knabenkraut wird von den Botanikern Orchis purpurea genannt. Es ist mit der Ausnahme von Skandinavien in ganz Europa anzutreffen. In Nordafrika gibt es ebenfalls Vorkommen. Dort kann man sich zwischen April und Juni an der weißen und lilafarbenen Blütenpracht erfreuen. Orchis purpurea präferiert lockere und basenreiche Lehmböden mit einem hohen Humusgehalt..

Bleiches Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2012

Das bleiche Knabenkraut firmiert auch unter dem Namen blasses Knabenkraut. Der botanische Artname lautet Orchis pallens. Es werden Wuchshöhen von bis zu 40 Zentimetern erreicht. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den gesamten europäischen Kontinent. In den wenigen verbliebenen Habitaten kann man sich zwischen April und Juni an der gelben Blütenpracht erfreuen. Orchis pallens präferiert lockere Lehmböden mit einem signifikanten Kalkgehalt.

Zweiblättrige Waldhyazinthe

Orchidee des Jahres 2011

Die zweiblättrige Waldhyazinthe wird auch Weiße Waldhyazinthe und Weiß-Waldhyazinthe genannt. Die Botaniker bezeichnen sie zudem als Platanthera bifolia. Es können Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern erreicht werden. Die zweiblättrige Waldhyazinthe ist in ganz Europa anzutreffen. In der Bundesrepublik trifft man sie eher in den südlichen Bundesländern an. In der norddeutschen Tiefebene ist Platanthera bifolia schon seit den 1980er Jahren ausgestorben. Die zweiblättrige Waldhyazinthe präferiert Laubmischwälder mit basenreichen Lehmböden und Tonböden. Ein hoher Humusgehalt wird ebenfalls dankend angenommen.

Gelber Frauenschuh

Orchidee des Jahres 2010

Der gelbe Frauenschuh wird auch mit den Trivialnamen Gelb-Frauenschuh, rotbrauner Frauenschuh, Marienfrauenschuh sowie europäische Frauenschuh betitelt. Man kann ihn auch schlichtweg Frauenschuh nennen. Botaniker bezeichnen ihn hingegen als Cypripedium calceolus. Ganz egal wie man ihn bezeichnet: Es handelt sich hierbei um eine streng geschützte Art und dementsprechend wird der gelbe Frauenschuh von der Bundesartenschutzverordnung berücksichtigt. Deswegen wurde er sowohl im Jahre 1995 als auch im Jahre 2010 ausgezeichnet. Die Blüten haben eine gelbe und eine dunkelbraune Farbgebung vorzuweisen. Der gelbe Frauenschuh ist in Europa und in Asien vorzufinden. Cypripedium calceolus bevorzugt buschige Berghänge und schattige Laubwälder.

Männlicher Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2009

Das männliche Knabenkraut wird auch Manns-Knabenkraut, Kuckucks-Knabenkraut, Stendelwurz sowie stattliches Knabenkraut genannt. Der botanische Artname lautet Orchis mascula. Von Ende April bis Anfang Juli kann man sich an den hellrosafarbenen Blüten erfreuen. In der Schweiz ist das aufgrund der dort signifikanten Verbreitung deutlich leichter. Als Wuchsgebiete lassen sich Europa und Nordafrika definieren. Das männliche Knabenkraut freut sich über lichte Wälder. Es werden sowohl kalkreiche als auch kalkarme Bodenvariationen angenommen.

Übersehenes Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2008

Das übersehene Knabenkraut wird von den Botanikern Dactylorhiza praetermissa genannt. Wir haben es nicht übersehen. Daher stellen wir Ihnen diese Pflanze hier vor. Es handelt sich hierbei um eine stark gefährdete Art. Das übersehene Knabenkraut kommt in den kälteren Teilen der gemäßigten Klimazone Europas vor. Als Beispiele lassen sich Dänemark und England aufführen. In der Bundesrepublik lassen sich Hamburg und Schleswig-Holstein als beispielhafte Habitate definieren. Dactylorhiza praetermissa präferiert kalkhaltige Böden.

Gewöhnliches Kohlröschen

Orchidee des Jahres 2007

Das gewöhnliche Kohlröschen trägt den botanischen Artnamen Nigritella nigra subsp. Rhellicani. Es kommt hauptsächlich in den Alpen vor. Dort kann man sich den dunkelroten Blüten erfreuen. Sie riechen ganz aromatisch nach Schokolade und Vanille. In der Medizin wird die beruhigende Wirkung der Orchidee geschätzt. Das gewöhnliche Kohlröschen freut sich über alpine Graslandschaften.

Breitblättrige Stendelwurz

Orchidee des Jahres 2006

Die breitblättrige Stendelwurz wird auch breitblättrige Sumpfwurz sowie breitblättrige Sitter genannt. Die Botaniker sprechen auch von Epipactis helleborine. Es können Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreicht werden. Di gelbgrünen Blüten blühen im Juli und im August. Darüber freuen sich die Bestäuber. Hiermit sind insbesondere Faltenwespen und Bienen gemeint. Die breitblättrige Stendelwurz ist in Europa, in Asien sowie in Nordafrika aufzufinden. In Nordamerika hat sie sich als Neophyt eingebürgert. In Norddeutschland handelt es sich um eine relativ häufig anzutreffende Orchideenart. Hier findet man sie oftmals in Laubmischwäldern. In der Bundesrepublik ist der Bestand noch als relativ ungefährdet eingestuft. Seit den 1970er Jahren hat Epipactis helleborine jedoch eine negative Populationsdynamik vorzuweisen. Die breitblättrige Stendelwurz bevorzugt kalkhaltige Bodenvariationen.

Brand-Knabenkraut

Orchidee des Jahres 2005

Das Brand-Knabenkraut trägt den botanischen Artnamen Orchis ustulata. Es können Wuchshöhen von bis zu 80 Zentimetern erreicht werden. Das Brand-Knabenkraut kann darüber hinaus weiße und rote Blüten mit ebenfalls roten Punkten vorweisen. Die Blüten sind verhältnismäßig klein. An ihrer Pracht kann man sich in den mitteleuropäischen Breiten zwischen April und August erfreuen. Neotinata ustulata präferiert kalkhaltige Böden.

Grüne Hohlzunge

Orchidee des Jahres 2004

Die grüne Hohlzunge wird von den Botanikern Coeloglossum viride genannt. Sie kann Wuchshöhen von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Die Blüten sind dunkelrot und hellgrün. An ihnen kann man sich von Mai bis Juli erfreuen. Sie werden gerne von Bienen, Hummeln, Käfern und Wespen bestäubt. Die grüne Hohlzunge in Nordamerika, Asien und auch bei uns auf dem europäischen Kontinent vorzufinden. In einigen deutschen Bundesländern ist sie allerdings ausgestorben. Hier ist Niedersachsen als Beispiel zu nennen. Im Bundesland Schleswig-Holstein war sie hingegen zu keiner Zeit heimisch. Es handelt sich also auch hier um eine äußerst seltene Art. Coeloglossum viride freut sich über nährstoffarme und dennoch kalkreiche Bodenvariationen.

Fliegen-Ragwurz

Orchidee des Jahres 2003

Die Fliegen-Ragwurz trägt den botanischen Artnamen Ophrys insectifera. Sie kann Wuchshöhen von bis zu 40 Zentimetern erreichen und wird eher selten von Insekten bestäubt. Es liegt oftmals eine sogenannte Selbstbestäubung vor. Die Fliegen-Ragwurz ist lediglich in Europa heimisch. Sie ist auch in kälteren Gebieten anzutreffen. Hiermit ist insbesondere Skandinavien gemeint. Man findet sie aber auch in den Alpen. Ophrys insectifera präferiert Kalkflachmoore und Kiefernwälder. Dementsprechend bereitet man ihr mit kalkreichen Lehmböden sowie Tonböden eine große Freude.

Vogel-Nestwurz

Orchidee des Jahres 2002

Der Trivialname der Vogel-Nestwurz kommt wahrscheinlich von der Form des Wurzelstocks. Sie erinnert an ein Vogelnest. Die blattlose Orchidee wird von den Botanikern auch Neottia nidus-avis genannt. Die Blüten sind je nach Pflanze braun, hellgraubraun sowie hellbraun und blühen von Mai bis Juli. Der Blütenduft erinnert an einen leckeren Honig. In seltenen Fällen wird die Vogel-Nestwurz bis zu 60 Zentimeter hoch. Mit der Ausnahme von Skandinavien ist sie auch in ganz Europa und sogar in Nordafrika auffindbar. Bei Neottia nidus-avis handelt es sich um einen sogenannten Vollschmarotzer. Die Pflanze benötigt also einen Wirt. Dieser Wirt versorgt sie mit den notwendigen Nährstoffen. Als Exempel ist hier die Buche zu statuieren. Deswegen präferiert die Vogel-Nestwurz auch nährstoffreiche Buchenwälder sowie Laubmischwälder als ideale Habitate.

Herbst-Drehwurz

Orchidee des Jahres 2001

Die Herbst-Drehwurz wird auch Herbst-Wendelähre, Drehähre und Schraubenstendel genannt. Der botanische Artname lautet Spiranthes spiralis. Sie kann Wuchshöhen von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Die Herbst-Drehwurz kommt in Europa und in Asien vor. In Nordeuropa ist sie allerdings nicht anzutreffen. Dort ist es ihr schlichtweg zu kalt. Innerhalb der Bundesrepublik ist sie noch im Alpenvorland vorzufinden. Im Nordwesten der Bundesrepublik ist sie jedoch so gut wie ausgestorben. Spiranthes spiralis präferiert aride und kalkarme Lehmböden mit einem hohen Humusgehalt.

Rotes Waldvöglein

Orchidee des Jahres 2000

Das rote Waldvöglein wird auch Purpur-Waldvöglein genannt. Es wurde als Blume des Jahres 1982 und als Orchidee des Jahres 2000 ausgezeichnet. Die Botaniker bezeichnen es auch als Cephalantera rubra. An den rosaroten und weißen Blüten kann man sich zwischen Mai und Juli erfreuen. Es ist in Europa, in Asien und in Nordafrika anzutreffen. Cephalantera rubra wächst zwar auf Lehmböden. Es werden allerdings kalkhaltige Bodenvariationen präferiert. Das rote Waldvöglein dank einem die Wahl eines derartigen Standorts mit einer noch kräftigeren Farbenpracht.

Bocks-Riemenzunge

Orchidee des Jahres 1999

Die Bocks-Riemenzunge wird auch Bocksorchis genannt. Sie trägt darüber hinaus den botanischen Artnamen Himantoglossum hirnicum. Sie ist in den wärmeren Gebieten Mitteleuropas anzutreffen. Es handelt sich auch hier um eine seltene Art. Glücklicherweise nimmt ihr Bestand in den letzten Jahren merklich zu. Somit kann man sich immer öfter an den Blüten mit weißer und dunkelbrauner Farbgebung erfreuen. Himatogloussum hircinum bevorzugt einen lockeren Lehmboden mit einem hohen Kalkgehalt.

Echte Sumpfwurz

Orchidee des Jahres 1998

Die echte Sumpfwurz wird auch weiße Sumpfwurz, echte Sumpfwurz und Sumpf-Sitter genannt. Sie trägt den botanischen Artnamen Epipactis palustris. Sie ist sowohl in Europa als auch in Vorderasien verbreitet. Dort kann man sich über ihre weißen und dunkelroten Blüten freuen. Früher war sie in der Bundesrepublik weit verbreitet. Heute ist die echte Sumpfwurz eher selten anzutreffen. Epipactis palustris freut sich über einen kalkreichen und humusreichen Boden. Der Nährstoffgehalt sollte allerdings nicht zu hoch ausfallen.

Wanzen-Knabenkraut

Orchidee des Jahres 1997

Das Wanzen-Knabenkraut wird von den Botanikern auch als Orchis coriophora bezeichnet. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den gesamten europäischen Kontinent. Im süddeutschen Raum sind lediglich einige Restvorkommen anzutreffen. Dort weiß das Wanzen-Knabenkraut mit seinen kleinen und rosafarbenen Blüten durchaus zu überzeugen. Orchis coriophora präferiert lichte Waldökosysteme nebst moorigen und feuchten Wiesen mit basenreichen Humusböden.

Gelber Frauenschuh

Orchidee des Jahres 1996

Der gelbe Frauenschuh wird auch mit den Trivialnamen Gelb-Frauenschuh, rotbrauner Frauenschuh, Marienfrauenschuh sowie europäische Frauenschuh betitelt. Man kann ihn auch schlichtweg Frauenschuh nennen. Botaniker bezeichnen ihn hingegen als Cypripedium calceolus. Ganz egal wie man ihn bezeichnet: Es handelt sich hierbei um eine streng geschützte Art und wird dementsprechend von der Bundesartenschutzverordnung berücksichtigt. Deswegen wurde er sowohl im Jahre 1995 als auch im Jahre 2010 ausgezeichnet. Die Blüten haben eine gelbe und eine dunkelbraune Farbgebung vorzuweisen. Der gelbe Frauenschuh ist in Europa und in Asien vorzufinden. Cypripedium calceolus bevorzugt buschige Berghänge und schattige Laubwälder.

Bienen-Ragwurz

Orchidee des Jahres 1995

Im Jahre 1995 wurde der Bienen-Ragwurz ausgezeichnet. Er wird von den Botanikern auch Ophrys apifera genannt. Der Bienen-Ragwurz ist in Europa, in Asien und in Nordafrika auffindbar. In der Bundesrepublik ist sie äußerst selten anzutreffen. Ihr nördlichstes Siedlungsgebiet findet sich im Süden Niedersachsens. Die Blüten lassen sich als hellgräulich und lilafarben definieren. Ophrys apifera freut sich über humide und basenreiche Böden auf Magerwiesen sowie in lichten Waldökosystemen.

Sumpf-Glanzkraut

Orchidee des Jahres 1994

Das Sumpf-Glanzkraut wird auch Glanzstendel, Glanzorchis und Torf-Glanzkraut genannt. Die Botaniker bezeichnen das Sumpf-Glanzkraut gerne an Liparis loeselli. Es können Wuchshöhen von bis zu 25 Zentimetern erreicht werden. An der gelben Blütenpracht kann man sich von Mai bis Juli erfreuen. Das Sumpf-Glanzkraut kommt ist in der Bundesrepublik äußerst selten. So ist beispielsweise in Schleswig-Holstein ganz verschollen. Es ist dementsprechend als stark gefährdet eingestuft. Für den Rückgang ist insbesondere die Austrocknung von Mooren verantwortlich.

Helm-Knabenkraut

Orchidee des Jahres 1993

Das Helm-Knabenkraut trägt den botanischen Artnamen Orchis militaris. Es können Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern erreicht werden. Orchis militaris ist in Mitteleuropa anzutreffen und bevorzugt gemäßigte klimatische Verhältnisse. Die weißen und lilafarbenen Blüten sorgen beim Gärtner für Freude. Beim Helm-Knabenkraut sorgen schattige Standorte mit trockenen Böden für Freude.

Großes Zweiblatt

Orchidee des Jahres 1992

Das große Zweiblatt wird von den Botanikern Listera ovata genannt. Es können Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern erreicht werden. Von Mai bis Juni kann man sich an der gelben Blütenpracht erfreuen. Es kommt sowohl in Europa als auch in Asien vor. In Laubwäldern und Flachmooren ist das große Zweiblatt öfters anzutreffen. Listera ovata bevorzugt basische Lehmböden und Tonböden.

Kleines Knabenkraut

Orchidee des Jahres 1991

Das kleine Knabenkraut wird auch Stendelwurz und Narrenkappe genannt. Es trägt den botanischen Artnamen Orchis morio. Das kleine Knabenkraut gehört der Gattung der Hundswurzen an. Im Frühjahr kann man sich an den weißen und lilafarbenen Blüten erfreuen. Es kommt in Europa, Nordafrika sowie in Kleinasien vor. Orchis morio präferiert einen Wiesenboden mit einem geringen Stickstoffgehalt. Deswegen ist das kleine Knabenkraut durch Überdüngung gefährdet.

Pyramiden-Hundswurz

Orchidee des Jahres 1990

Der Pyramiden-Hundswurz wird auch Pyramidenorchis, Spitzorchis, Pyramidenstendel und Kammstendel genannt. Der botanische Artname lautet Anacamptis pyramidalis. Es handelt sich hierbei um eine äußerst schützenswerte Art. Mit seiner weißen und rosafarbenen Blütenpracht weiß der Pyramiden-Hundswurz zu überzeugen. Für die Bestäubung sind insbesondere Schmetterlinge verantwortlich. Acamtis pyramidalis präferiert einen Bodenvariation mit einem signifikanten Kalkgehalt. Die prächtige Orchidee ist auf Magerwiesen und in lichten Wäldern anzutreffen.

Breitblattrige Knabenkraut

Orchidee des Jahres 1989

Das breitblättrige Knabenkraut wird auch breitblättriger Fingerwurz genannt. Der botanische Artname lautet Dactylorhiza majalis. Es wurde sowohl im Jahre 1989 als auch im Jahre 2020 ausgezeichnet. Das breitblättrige Knabenkraut erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern. Durch den aufrechten Wuchs sowie die rosafarbene, lilafarbene und weiße Blütenpracht ist ein Einsatz als Zierpflanze durchaus denkbar. Dactylorhiza majalis bevorzugt einen sonnigen Standort mit einem humusreichen Boden.