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Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Zuwachs cm


Wuchshöhe cm


Verfügbar als Stämmchen

1152 Bewertungen

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Thuja



Thuja ist eine Gattung der Zypressen. Thuja occidentalis stammt aus dem abendländischen Asien und hat sich bei uns am meisten verbreitet, denn er lässt sich besonders gut schneiden und ist der Klassiker unter den Heckenpflanzen. Aber auch als Solitär oder Strauch sehen Thujas sehr schön aus. Thuja ist eine immergrüne Heckenpflanze mit typisch schuppigen und aromatisch duftenden Nadeln. Thuja -Arten sind dicht verzweigt, können als Hecke bis zu 3 Meter groß werden und dienen deshalb als ein besonders guter Sicht- und Lärmschutz. Der Thuja ist wuchsfreudig und winterhart und braucht ausreichend Feuchtigkeit, damit sich die Wurzeln gut ausbilden können. Generell zeichnen sich aber die Pflanzen durch ihre einfache Pflege aus. Sie wachsen an sonnigen bis halbschattigen Standorten.

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Hintergrundinformationen zur Thuja

Der Thuja occidentalis ist ein Zypressengewächs und eines der ältesten Gehölze, die in den heimischen Gärten wachsen. Verwandte Arten der occidentalis gibt es schon seit der Trias, die auf dem europäischen Kontinent wachsenden Arten mindestens seit dem Tertiär. Der Name Thuja kommt - ähnlich wie auch der Thymian - von dem griechischen Wort thyein, was übersetzt Rauchopfer darbringen heißt. Dies ist eine Anspielung auf die ätherischen Öle in dem Lebensbaum, die einen sehr charakteristischen Duft ausmachen und Weihrauch ähneln. Jede Art der Gattung Thuja hat dabei einen eigenen Geruch. Der deutsche Name Lebensbaum hingegen kommt von dem französischen Seefahrer Jacques Cartier, dessen Besatzung unter Skorbut litt und er von der einheimischen indigenen Bevölkerung Neufundlands einen Thuja-Tee zubereitet bekommen hat, der zur schnellen Genesung seiner Männer führte. Daraufhin nannte er das Gehölz Arbor vitae, was übersetzt Lebensbaum heißt. Der Abendländische Lebensbaum wird in der Regel maximal 20m hoch und 1m breit bei einem jährlichen Zuwachs von etwa 10-20cm. Pflanzen der Gattung Thuja werden gewöhnlich nicht älter als 100-120 Jahre. Der älteste lebende Thuja ist etwa 220 Jahre alt. Das Holz des Lebensbaumes ist leicht, rötlich und schon seit langer Zeit als wertvoll angesehen. Thuja sind ausgezeichnete Heckenpflanzen, denn ihre Schnittverträglichkeit grenzt sich von den meisten anderen Bäumen ab. Ihr einmaliger Sichtschutz und ihr einfaches Handling machen sie daher sehr beliebt. Die Öle in der Rinde des Baumes werden in der Naturheilkunde zur Behandlung von Warzen eingesetzt.


Vielseitigkeit der Thuja

Dass eine Thuja-Hecke in fast jeden Garten passt, ist nicht zu bezweifeln. Egal ob frischgrüne occidentalis Smaragd, dunkelgrüne occidentalis Dark Embers oder orangefarbene occidentalis Rheingold – jede Pflanze versprüht ihren eigenen farblichen Charme. Wollen Sie eine eher kniehohe Beeteinfassung haben, empfielt sich die Art occidentalis Danica, welche einen niedrigen kompakten Habitus hat. Selbst als Kugel macht die Danica eine gute Figur. Bedarf es eher einer höheren Hecke, sind sie mit der occidentalis Brabant gut beraten. Er hat einen vergleichsweise hohen Jahreszuwachs von etwa 30cm. Der Thuja occidentalis Golden Smaragd hat einen eher geringen Jahreszuwachs, deswegen eignet er sich als Kübelpflanze. Diese Art besticht mit ihrer gelblich-warmen Tönung. Dadurch stellt der Golden Smaragd einen echten Zuchthöhepunkt dar. Das ganze Jahr über nimmt eine Thuja-Hecke einen soliden, unveränderlichen Platz in jedem Garten ein. Leuchtende, auffällige Staudenblüten wirken vor einer beruhigenden, sattgrünen Lebensbaumhecke als echter Hingucker.


Pflege, Pflanzung und Verwendung

Thuja gibt es dank vieler Züchtungen in verschiedenen Farben und Wuchsformen, die individuell für eine Gartensituation ausgesucht und gepflanzt werden können. Durch seinen kegel- bis säulenförmigen Wuchs und regelmäßiger Schnittmaßnahmen können Thuja sehr schmal bleiben und dadurch wird wertvolle Gartenfläche nicht verschenkt. Der Thuja occidentalis Smaragd behält auch im Winter seine schöne, smaragdgrüne Farbe.
Neben dem Thuja occidentalis Brabant ist auch der Smaragd eine der beliebtesten Heckenpflanzen. Durch seine überaus positiven Eigenschaften ersetzt die Thuja als Formgehölz die toskanischen Zypressen in einem mediteranen Garten. In Kugelfom wächst der Thuja occidentalis Danica, der eine geeignete Alternative zu Buxuskugeln darstellt. Trotz wenig Pflege und Schnitt behält die Danica ihren formalen Wuchs.
Der Lebensbaum stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden, so genügt der normale Gartenboden. Für eine gesunde Entwicklung und schnelles Anwachsen sollte etwas Pflanzerde oder Bodenaktivator in das Pflanzloch gegeben werden. Kräftiges Wässern nach der Pflanzung und für das gesamte Pflanzjahr ist unerlässlich. Eine jährliche Düngergabe organischen Düngers dankt die Thuja mit gesundem, frischem Aussehen und regelmäßigem Zuwachs zur gewünschten Höhe.
Als gute Baumschulqualität gibt es den immergrünen Lebensbaum in verschiedenen Wurzelqualitäten. Wurzelnackte Ware kann in der Vegetationsruhe als günstige Hecke gepflanzt werden. Für den Sommer stehen die Kleincontainer oder Container zur Verfügung, so gibt es eine ganzjährige Pflanzzeit. Auch für die Ungeduldigen unter uns ist eine Lösung gefunden. Große Exemplare gibt es als Ballenware aus dem Freiland oder Großcontainer für die Pflanzzeit im Sommer. Auch für mobilen Sicht- und Windschutz auf der Terrasse können Thuja in größere Kübel oder quaderförmige Pflanzgefäße gesetzt werden. Thuja liegen in der Klimazone 6a, bei einer Frosthärte bis -23 Grad.