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Rhododendron

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Rhododendron



Rhododendren gibt es in verschiedenen Formen, Arten und Farben. So setzen sie farbige Akzente in Ihrem Garten mit einem großblumigen Rhododendron oder einer kleinwüchsige Azalee, die sich auch sehr gut für den Wohnbereich eignet. Der Rhododendron als Strauch oder als kleiner Baum zählt mit Abstand zu den schönsten Blütengehölzen weltweit. Diese eindrucksvollen japanischen Bäume bereichern jeden Garten durch ihren angenehmen Duft und tollen Blütenfarben, wie die exotischen Yukushimanum Rhododendren oder die eindrucksvollen Wildrhododendren. Je nach Art ist die Rhododendron Blütezeit zwischen Januar und August.

Alle Rhododendron benötigen eine spezielle Pflege und oftmals zusätzliche Nährstoffzufuhr. Diese kann jedoch schnell und einfach durch einen Rhododendron Dünger sichergestellt werden.

In jeder Lieferung ist als Service zusätzlich eine Pflanzanleitung enthalten, mit Hinweisen zum richtigen Standort und zur Rhododendren Pflege sowie eine Anleitung, wie Sie sicher und fachgerecht Ihren Rhododendron pflanzen.


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Hintergrundinformationen zum Rhododendron

Der oder auch das Rhododendron ist ein üblicherweise immergrüner Strauch. Der botanische Name der Pflanze lautet ebenfalls Rhododendron und beschreibt die Pflanzengattung. Rhododendren gehören zur Familie der Heidekrautgewächse und sind somit verwandt mit Winterlieb, Schuppenheide, Prachtglocken, Birngrün und vielem mehr. Der Name der Gattung kommt aus dem griechischen und bedeutet Rosenbaum oder Baumrose. Mit etwa 1000 Arten ist die Gattung eine der größten Gattungen in der Familie der Heidekrautgewächse. Rhododendren sind fast auf der ganzen Erde beheimatet und ihr Verbreitungsgebiet hat keine Beschränkungen. Sie wachsen im Hochgebirge und im Tibet in Höhen von über 5000m, aber auch an der Küste auf Höhe des Meeresspiegels. Die verschiedenen Arten wachsen in Gebieten, die vom tropischen Regenwald bis in den hohen Norden Asiens reichen. Egal ob Berge, Meer, Permafrostboden, Seenlandschaft oder Mischwald – fast überall gibt es Arten von Rhododendren, die sich auf das Leben und Bestehen in den jeweiligen Gebieten spezialisiert haben. Je nach Art unterscheiden sich einige Grundmerkmale der Pflanze. Die meisten Arten sind immergrüne Büsche. Darüber hinaus existieren einige Arten von Bäumen und sogar manche Epiphyten.

Eine unvergleichliche Artenvielfalt

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Rhododendren, jedoch kann im Großen und Ganzen zwischen zwei „Unterarten“ unterschieden werden. Die kleinblumigen und die großblumigen Rhododendren. Letztere sind oftmals sehr kräftig und wachsen über Höhen von wenigen Metern hinaus und kleinblumige Arten, die eben diese Eigenschaften nicht erfüllen. Die meisten der über 1000 Arten sind in Mittelasien und Nordamerika heimisch, aber auch in den anderen Kontinenten sind wilde Exemplare des Strauches zu finden. In der subpolaren Zone wachsen Arten, die nur 20 Zentimeter hoch werden, Die Art arboreum hingegen wird bis zu 30 Metern hoch. Soll ein Rhododendron im Zimmer gepflanzt werden eignen sich die Arten simsii und japonicum hervorragend. Die kleinen Ziersträucher entwickeln eine Vielzahl an kleinen Blüten, die von September bis April blühen. Diese beiden Arten werden oft auch Zimmerazaleen genannt. Azaleen sind keine Pflanzen einer anderen Gattung, sondern beschreiben lediglich einige Arten des Rhododendron, die laubabwerfend sind oder besonders kleine Blätter tragen. Azaleen können nicht nur im Zimmer gepflanzt werden, auch im Garten nehmen sie gern Platz im Beet ein. Die beiden sommergrünen Arten molle und luteum sind die beliebtesten Azaleen für den Garten. Gartenazaleen zeigen ihre Blüte kurz vor dem Sommer von Mai bis Juni. Laubabwerfende, sommergrüne Arten des Rhododendron haben meistens eine markante Herbstfärbung an den Blättern. Im deutschsprachigen Raum wird der Rhododendron verbreitet auch Alpenrose genannt. Hier besteht wieder ein Zusammenhang zum Namensteil rhodo (von griechisch rhodon = Rose). Der erste Teil des Namens Alpenrose weist eindeutig auf das wilde Vorkommen hin, die Alpen.

George Forrest und der Rohdodendron

Viele Arten des Rhododendron kommen ursprünglich aus China und Japan. Eine wichtige Person bei der Überbringung der Pflanze nach Europa war der Schotte George Forrest. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts machte er sich zu mehreren großen Expeditionen nach Asien auf. Der Botaniker und Pflanzensammler entdeckte mehr als 4000 Sorten des Rhododendron und brachte viele neu entdeckte Arten nach Europa. Während seiner Reisen drang er ein Mal gewaltsam in die chinesische Stadt Lhasa ein, die gleichzeitig Kultur- und Oberzentrum des Tibets darstellt. Hierbei ist er fast gestorben. Nachdem George Forrest wieder nach Europa gekommen war, erhielt er die goldene Feitch Memorial Medal. Fünf Jahre nach der Verleihung der Medaille 1927 starb er, während er im Südwesten Chinas unterwegs war. Er erkrankte dort schwer und verstarb kurz darauf vor Ort.

Der Rhododendron als Symbol

Die Symbolik der Pflanzen ist ein alltägliches Thema. Das Kleeblatt symbolisiert Glück, der Ahorn ist auf der Kanadischen Flagge abgebildet und Rosen symbolisieren je nach Farbe Liebe, Unschuld oder Dankbarkeit. Der Rhododendron ist Symbol für Vorsicht und des Wiedersehens. Das Wiedersehen lässt sich auf die Zeit zurückführen, als Pflanzensammler wie George Forrest zu langen Expeditionen aufbrachen, um mit neuen Pflanzen heimzukehren. Vorsicht bedeutet diese Pflanze aus zwei Gründen: Einige Teile einiger Arten sind giftig und können Halluzinationen und Schwindel verursachen. Vorsicht hat aber noch einen zweiten Ursprung, denn die Blütenblätter des Rhododendron sind bekannt dafür, dass sie bei Regen und Wind schnell beschädigt werden. Der Zauber der Zerbrechlichkeit findet sich in alten Schriften in Verbindung mit Liebeserklärungen und Freundschaftsbriefen.

Pflege und Pflanzung von Rhododendren

Rhododendren sind relativ Pflegeintensiv. Das zahlt sich aber auch aus, die Pflanze bedankt sich mit einer prachtvollen Blüte und sattgrünen Blättern. Da die üblichen Arten des Rhododendron ziemlich langsam wachsen, ist kein ständiger, regelmäßiger Schnitt notwendig. Viele schwören sogar darauf, die Pflanze überhaupt nicht zu schneiden, denn die Wuchsform ist von Natur aus stark und prächtig. Dabei stellt der Strauch generell einige Ansprüche. Der Boden, auf dem der Rhododendron gepflanzt wird, sollte gleichmäßig feucht sein, Staunässe und große Trockenheit sollte hierbei vermieden werden. Im Boden um die Pflanze sollte wenn möglich wenig Kalk enthalten sein. Darüber hinaus bevorzugt der Rhododendron lockere Humus- oder Komposterde. Viele Arten wachsen am besten unter hohen, starken Bäumen, wie zum Beispiel einer Eiche, Rotbuche oder die beliebte Wald-Kiefer. Wichtig für die Pflanze ist, dass sie weder zu viel Schatten, noch zu viel Sonne abbekommt. Ein lichter Halbschatten ist für viele Arten das gesündeste. Sollte der Schnitt des Rhododendronstrauchs trotz des langsamen Wachstums nötig oder wünschenswert sein, muss auch hier auf einiges geachtet werden. Zuerst muss festgestellt werden, dass die Pflanze über ein gutes Wurzelsystem verfügt. Ist dies nicht der Fall, ist es möglich, dass der Rhododendron nach dem Schnitt kaum oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr anwächst. Die Pflanze verträgt einen Schnitt bis ins Altholz.
Bei einem trocknen Sommer oder in einer trocknen Phase einer anderen Jahreszeit sollte für eine ausreichende Bewässerung der Pflanze gesorgt werden. Hierzu sollte allerdings nicht das Leitungswasser verwendet werden, denn es enthält normalerweise sehr viel Kalk. Wissen Sie, dass Ihr Leitungswasser kalkarm ist, können Sie dieses ebenfalls zum Wässern benutzen. Andernfalls sollte auf Regenwasser zurückgegriffen werden. In starken Wintern, in welchen beständiger Ostwind das Wetter in Europa beherrscht, ist besondere Vorsicht geboten. Viele Arten sind nicht sehr winterhart, was bei Temperaturen unter -15 Grad Celsius, die bei einem solch beständigen Ostwind nachts durchaus vorkommen können, durchaus Schaden anrichten kann. Bei Vorkenntnis einer solchen Wetterlage können einige Vorkehrungen getroffen werden, die den Rhododendron schützen. Ein grob- oder feinmaschiges Netz genügt oft, Vlies kann auch benutzt werden. Alles in allem lohnt sich der große Aufwand für einen Rhododendron dennoch, denn wenn er im Frühling seine Blüten hervorbringt, schmilzt jedes Herz.oß oder klein veredelt.