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schattig
halbschattig
sonnig

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Liguster



Ligusterhecken bieten das ganze Jahr einen wirksamen Sichtschutz. Liguster, lateinisch Ligustrum, ist eine der am schnellsten wachsenden immergrünen Heckenpflanzen. Bei langen Frostperioden kann es zu Blattfall kommen, aber Liguster treibt im Frühjahr mit einem komplett renovierten Blattkleid wieder aus.
Die beliebtesten Ligustersorten sind der kleinblättrige Ligustrum Atrovirens, der ovalblättrige Ligustrum ovalifolium, sowie der Goldliguster. Blüten zeigt eine Ligusterhecke als kleine weiße Rispen im Juni und Juli.
Liguster eignen sich durch ihre starke Rückschnittverträglichkeit sehr gut als Hecke, Sichtschutz, Schnitthecke und Formgehölz. Beim Boden ist er nicht sehr wählerisch, aber auf normalen, guten Gartenböden wächst Liguster natürlich besonders gut. Sonnige Standpunkte sind ideal. Liguster ist auch ein ideales Gehölz für Bienen und im Herbst ein gutes Vogelnährgehölz.

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Der Liguster- Ein wahrer Liebling unter den Heckenpflanzen

Besonders das schnelle Wachstum, die sattgrüne Farbe und die Anspruchslosigkeit haben den Liguster zu einem zeitlosen Evergreen der heimischen Gärten gemacht. Der Liguster, der hier zu Lande auch als Rainweide bezeichnet wird, gehört zu Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Wie seine Verwandten ist auch der Liguster äußerst robust und anspruchslos. Die Gattung der Liguster (Ligustrum) umfasst viele unterschiedliche Arten, der gewöhnliche Liguster (Ligustrum vulgare) ist sogar hierzulande heimisch. Doch egal ob ovalblättriger Liguster (ligustrum ovalifolium), kleinblättriger Liguster (Ligustrum Atrovirens), Goldliguster (Ligustrum ovalifolium Aureum) oder eine der vielen anderen Arten den Weg in ihren Garten findet, mit seinen Vorzügen wird der Liguster Sie ganz sicher überzeugen.

Eigenschaften- Duftendes Dickicht

Die dichten kleinen Blätter verliert der Liguster erst bei großer Kälte und ist in milden Wintern so durchgehend mit Laub geschmückt. Im Frühjahr treibt der Liguster dann mit frischer Kraft neu aus und bietet ein junges Blattkleid. Der seltene Laubabwurf qualifiziert den Liguster ganz besonders zur formschönen Hecke. Mit einer Wuchshöhe von 1-5 Metern, je nach Art, ist für jede Gelegenheit die passende Pflanze dabei und der Pflanzung als Hecke oder Solitär steht nichts mehr im Wege. Der straffe, aufrechte Wuchs und das dichte Blatt- und Astwerk unterstreicht die vorzügliche Eignung des Ligusters als Heckenpflanze dabei zusätzlich. Neben den schlichten kleinen Blättern, welche je nach Art tief-grün bis hell-gelb gefärbt sind, weiß der Liguster auch mit seinen Blüten zu faszinieren. Die creme-weiß bis zart-Gelb gefärbten Blütenrispen verströmen einen wundervollen Duft und locken Bienen und Schmetterlinge zu sich. Auch für Vögel bietet der Liguster einen wertvollen Zugewinn. Die hübschen schwarzen Beeren bieten einer artenreichen Fauna eine willkommene Nahrungsquelle. Für uns Menschen sind Beeren, Blüten und Blätter aber leicht giftig. Mit seinem freundlichen Aussehen hat der Liguster schon viele Betrachter überzeugt, ganz besonders beliebt ist er aber auch aufgrund seiner außergewöhnlichen Schnittverträglichkeit und des schnellen Wachstums. Mit einem Jahreszuwachs von bis zu 120 cm gibt es kaum eine Schnitt-Figur die unmöglich scheint und beeindruckende Formen zieren so manchen Garten mit Liguster-Hecke. Ein malerisches, nahezu ländliches Flair hält mit dem Liguster im Garten Einzug und erfreut das Gärtnerherz das ganze Jahr über.

Verwendung- Nicht nur als Hecke ideal

Seine primäre Verwendung erfährt der Liguster wohl als Hecke, doch auch als Formgehölz, Sichtschutz, Windschutz, blühende Hecke, Vogelnährgehölz, Vogelschutzgehölz und Bienenweide macht der Liguster eine gute Figur. Oft verwendet wird der Liguster auch als Grundstücksbegrenzung, Unterpflanzung, Solitärer Blickfang, Formgehölz und Kübelpflanze. Sogar in der Floristik hat der Liguster Einzug gehalten. Eine Ligusterhecke eignet sich auch ganz vorzüglich als Raum-Teiler für den Garten und kann sich recht erfolgreich gegen eine starke Konkurrenz von Nachbarpflanzen durchsetzen. Es scheint also kaum einen Verwendungszweck zu geben dem der Liguster nicht entsprechen würde und so ist es nicht verwunderlich, dass er sich seit jeher außerordentlicher Beliebtheit erfreut.


Standort- Anspruchslos und vielseitig

Überaus anspruchslos zeigt sich der Liguster bezüglich des Standorts. Es gibt kaum einen Ort an dem der Zier-Strauch nicht ein gutes Wachstum erreichen kann. Auf Gartenerde oder einem leicht kalkhaltigen Boden gedeiht der Liguster am besten, prinzipiell gilt aber, dass kaum ein Boden ungeeignet ist. Sehr trockene und sehr feuchte Perioden hält der Liguster ebenso aus wie einen Standort in der Sonne, im Halbschatten oder im Schatten. Bei der Wahl des Standortes hilft es zu beachten, dass der Liguster ein recht ausuferndes Wachstum an den Tag legen kann. Auch die Wurzeln des Flachwurzlers breiten sich zügig und eng vernetzt aus. Gegebenen Falles ist es ratsam, sensible Pflanzen, die sich in direkter Nähe zum künftigen Standort des Ligusters befinden umzusetzen.

Liguster pflanzen und pflegen

Der ideale Zeitpunkt zum pflanzen des Ligusters ist der Oktober, doch auch das Frühjahr bietet gute Wachstumsvoraussetzungen. Das Einsetzen des Ligusters gestaltet sich recht einfach, und auch eine große Hecke lässt sich zügig anlegen. Je nach Art dürfen bis zu Fünf Pflanzen auf einen Meter Hecke kommen. Dank des schnellen Wachstums entsteht so sehr bald eine dichte, grüne Hecke. Nach dem Einsetzen freut sich der Liguster über ein gutes angießen, benötigt aber sonst kaum weitere Pflege, selbst das Laub rechen fällt, aufgrund der kleinen Blätter weg. Eine gute Gabe Kompost im Frühjahr ermöglicht wie bei vielen Pflanzen auch beim Liguster ein besonders gesundes Wachstum.

Vom Rennwagen bis zum Dinosaurier, beim Schnitt des Ligusters sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Ob bei komplexen Formen oder dem klassischen Heckenschnitt, der Liguster zeigt sich äußerst schnittverträglich und verzeiht selbst in späten Jahren einen harten Rückschnitt. Der Formschnitt darf im Frühjahr, Sommer und Herbst erfolgen, so kann das ganze Jahr über der ästhetischen Gestaltung freien Lauf gelassen werden.

In vielen Gärten hat der Liguster bereits Einzug gehalten und erfreut die Besitzer mit seiner schlichten Eleganz, dem Duft im Frühjahr und dem pflegeleichten Habitus. Kaum eine andere Hecke weiß so vielfältig zu überzeugen wie der Liguster, sollte er dennoch nicht ihren Vorstellungen entsprechen, bieten sich zahlreiche Alternativen an. Mit einer Vielfalt an unterschiedlichen Arten bietet der Liguster jedoch meistens für jeden Geschmack die passende Pflanze.

Soll ich Liguster zurück schneiden?
Alter Gärtnertipp: Haben Sie Liguster Jungpflanzen gekauft, bietet es sich an, diese nach der Pflanzung bodennah zurück zu schneiden. Insbesondere bei den Freilandpflanzen mit 3-5 Trieben, aber auch bei den 5-7 Triebigen zahlt sich das aus. So machen wir das in der Baumschule auch, immer wenn die Ligusterpflanzen umgepfanzt (verschult) werden. Dadurch kann sich Ligustrum von unten heraus richtig schön entwickeln und zu einer gleichmäßigen buschigen Hecke heranwachsen. Natürlich können Sie sagen: "Warum kaufe ich eine Ligusterhecke 60-100cm hoch, wenn ich sie nach der Pflanzung so stark zurückschneiden soll? Ganz einfach: Weil Liguster den starken Rückschnitt nach der Pflanzung liebt und dann doppelt so buschig austreibt. Häufig soll eine Ligusterhecke ja einen gleichmäßig grünen Sichtschutz bieten, was durch das bodennahe schneiden besonders gut erreicht wird. Nach diesem einmaligen Rückschnitt nach der Pflanzung können Sie dann ganz in Ruhe ihre schnellwachsende Ligusterhecke (bis zu 1m / Jahr) bis in die gewünschte Höhe wachsen lassen und erst dann wieder mit regelmäßigen Erziehungsschnitten Ihre Traumhecke formen.