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  • Magnolien (35)


Wuchshöhe cm


Zuwachs cm

Blühzeit

Blütenfarbe


Immergrün

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Magnolien



Magnolien, die ursprünglich aus Ostasien und Amerika stammen und zur Familie der Magnoliengewächse gehören, zählen mit zu den schönsten Frühjahrsblühern. Magnolien erstrahlen in herrlich pastellfarbenen Rosa- und Weisstönen und sind sowohl als Einzel- als auch in der Gruppenpflanzung eine Augenweide. Sie sind als immergrüne Sträucher oder Bäume erhältlich. Aufgrund ihrer Blütenform werden Magnolien auch Tulpenbäume genannt.


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Hintergrundinformationen zu Magnolien

Als Magnolien bezeichnet man Pflanzen, die sich in der botanischen Gattung Magnolia innerhalb der Familie der Magnoliengewächse befinden. Magnolien sind stark blühende Laubbäume, die in den weitesten Teilen der Nordhalbkugel vorkommen. Neben den Arten von Magnolien befindet sich auch der Tulpenbaum in der Familie Magnoliaceae. Tulpenbäume gehören zu den ältesten Pflanzen der Erde, schon vor mehr als 100 Millionen Jahren wuchsen sie und erweisen sich als die Pflanze, aus der sich alle heutigen Bedecktsamer – also alle Bäume, Gräser und Stauden – entwickelten. Magnolien gehören weltweit zu den edleren, höher angesehenen Laubbäumen und entwickelten schon früh Charme durch ihre bezaubernden Blüten. Sie existieren auf der gesamten Nordhalbkugel mit Ausnahme einiger Teile des Mittelmeerraums sowie Nordafrikas. Ebenfalls sind sie nicht in Tundra und Arktis beheimatet. Die Gattung Magnolia ist mit etwa 150 Arten eine Gattung Laubbaum, die eine große Artenvielfalt aufweist. Den Namen Magnolie bekam diese Pflanzengattung durch den französischen Botaniker und Wissenschaftler Pierre Magnol. Er war Ende des 17. bis Anfang 18. Jahrhunderts Direktor des Botanischen Gartens Montpellier. Magnolien werden je nach Art maximal bis zu 5-10m hoch und erreichen dabei einen Stammdurchmesser von bis zu 30cm. Die Magnolie denudata, welche wegen ihrer besonders weißen Blüten auch den Namen ‚Die Reine Magnolie’ trägt, wird oft vor buddhistische Tempel gepflanzt, um mit ihrer Reinheit und Schönheit zu gefallen. Eine der Urformen der Magnolie ist die Magnolia Grandiflora, welche sich deutlich von anderen Magnolien abgrenzt. Sie wird bis über 20m hoch und ist immergrün. Seit dem 19. Jahrhundert werden in Europa Magnolien gezüchtet.
 

Die Wunderblüte

Ohne Zweifel ist die Blüte einer Magnolie eine wahre Besonderheit und fängt immer die Blicke der Betrachter. Ob ein auffälliges rosa, ein helles Weiß oder ein kräftiges Rot, die Farben der Blüten von Magnolien haben es dem Menschen schon immer angetan. Leider steht die Familie der Magnoliengewächse mit 132 gefährdeten Arten auf der Liste der gefährdeten Pflanzenfamilien. An den Endständen der Zweige sitzen die Blüten. Magnolien blühen von April bis Ende Juni, wobei es sehr auf die Witterungsverhältnisse ankommt, wie lange und prächtig die Blüte zu sehen ist. Einige bestimmte Arten blühen zu anderen Zeiten. Magnolien sind relativ anfällig gegen Niederschläge, sei es Regen, Hagel oder Schnee. Die langen Blütenblätter der Pflanze sind empfindlich, da sie Wind und Niederschlag eine große Fläche bereitstellen. Der Standort der Pflanze ist dementsprechend wichtig für Wachstum und Ausbreitung. Fast jede Art Magnolie geht im Alter sehr stark in die Breite. Die Krone wächst oft über die Breite hinaus, die man von ihr vermutet und besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung sollte sichergestellt werden, dass die Krone genügend Platz hat, um sich vollständig auszubreiten. Die Magnolie, die in den heimischen Gärten am meisten vorzufinden ist, ist die Tulpen-Magnolie. Leider ist diese Art besonders anfällig gegen Frost. Bestäubt werden Magnolien nicht wie andere Ziergehölze durch Bienen und Hummeln, sondern durch Käfer bestäubt. In der Rinde und im Holz, aber auch in anderen Teilen der Magnolien ist das Gift Magnoflorin enthalten. Für den Menschen ist das Gift in geringer Dosis, die etwa aus Versehen eingenommen wird, schwach bis nicht giftig und ruft höchstens schwache Krämpfe hervor. Blätter und Blüten, sowie die anderen Teile der Pflanzen sind darüber hinaus nicht wirklich genießbar, weswegen man sich um das Gift keine Sorgen machen muss. Die Toxine der Magnolien gelangen ausschließlich durch Verzehr in den Körper. Je nach Art ist Farbe und Anzahl der Blütenblätter unterschiedlich.
 

Magnolien als Symbol und in der Kultur

Während die Rose als die Königin der Blumen gilt, besitzt die Magnolie einen ähnlichen Status unter den Gehölzen. Die Geschichte des kulturellen Einflusses von Magnolien beginnt in China. Schon in der Tang-Dynastie (7. bis 10. Jahrhundert) wurden Magnolien als Zeichen der Reinheit an Tempel gepflanzt. Ihre sanfte und helle Blüte verzauberte die Menschen schon früh. Darüber hinaus stand die Magnolie in dieser Dynastie ausschließlich dem Kaiser zu. Zu besonderen Anlässen und als besondere Auszeichnung verschenkte der Kaiser damals eine Magnolie. Mitte des 7. Jahrhunderts kamen über den Buddhismus die Magnolien nach Japan, wo sich die Menschen schnell von der Blüte des neuen Gehölzes verzaubern ließen. Über Japan und China gelangte die Magnolie schließlich – aber erst weitaus später – nach Europa. Die Magnolie wanderte durch verschiedene Kulturen und setzte sich in den Bewohnern der Gebiete und Länder als Symbol in den Kopf. Damals wie heute ist die Magnolie ein Symbol für Reinheit, Fruchtbarkeit, Fülle und Schönheit. Auch die Unschuld wird oft mit dem Gehölz in Verbindung gebracht. Schenkt man einer Dame oder einem Mädchen Magnolienblüten oder einen Strauß mit solchen, könnte das heißen: „Wie unschuldig du bist.“, „Wie schön du bist“, oder „Wie sehr du begehrt wirst“. In China wird die Übersetzung der Magnolie oft in der Umgangssprache für „schönes Mädchen“ verwendet.
 

Pflege, Pflanzung und Verwendung von Magnolien

Bei den verschiedenen Arten der Magnolien sind jeweils unterschiedliche Dinge bei der Pflege und der Pflanzung zu beachten. Die Gurken-Magnolie beispielsweise wird bis zu 25m hoch, wobei die meisten anderen Artgenossen deutlich niedrigere Höhen erreichen. Die meisten Arten sind sommergrün und verlieren im Herbst ihre Blätter. Immergrüne Arten sind fast immer frostempfindlicher als sommergrüne, das ist bei fast allen Pflanzen so. Frost kann immergrünen Pflanzen nicht nur an den Wurzeln schaden, sondern auch an Blättern. Die Blüten, die je nach Art in einem Zeitraum von März bis Juli blühen, fallen meistens Aufgrund von Witterungsbedingungen von selbst auf die Erde. Bei Verblühen können die Blüten auch manuell von der Pflanze getrennt werden, ohne ihr dabei zu schaden. Da Magnolien von Grund auf ein relativ empfindliches Wurzelsystem besitzen, sollte bei der Pflanzung nicht nur auf einen sonnigen bis halbschattigen Standort geachtet werden, sondern auch auf ausreichend Nährstoffe im Boden. Idealerweise ist der Boden, auf dem die Magnolie gepflanzt wird, locker und zeichnet sich durch einen durchschnittlichen pH-Wert aus. Selbst wenn Magnolien auch im Halbschatten gedeihen, prägt sich hier der Blütenansatz deutlich weniger aus als an einem sonnigen Standort.