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Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Immergrün

Wuchshöhe cm


Früchte

Blüte

48 Bewertungen

4.4 / 5

Lavendelheide



Die Lavendelheide ist mit dem frisch roten Austrieb ihres Laubes und den glockenförmigen Blüten ein besonders hübsches Ziergehölz. Das bestechendste Argument für ihre Pflanzung ist die hohe Schattenverträglichkeit der Lavendelheide, die ihr auch den Beinamen „Schattenglöckchen“ einbrachte. Das immergrüne Laubgehölz eignet sich somit zur Begrünung schattiger Gartenwinkel sowie zur Unterpflanzung. Die vielseitige Lavendelheide lässt sich aber auch als Hecke pflanzen, wobei sie mit bis zu drei Metern Wuchshöhe einen ausgezeichneten Blickschutz bietet. Ihre Zwergformen ermöglichen aber auch die Kultivierung des Schattenglöckchens im Pflanzgefäß oder im kleinen Garten.

Die Lavendelheide erscheint äußerst vielgestaltig. Die maiglöckchenähnlichen Blütenrispen erscheinen von März bis Mai in Weiß, Rot oder Rosa und verströmen weithin einen süßen Duft. Zu unseren Empfehlungen zählen Prelude und Mountain Fire, die in einem Reinweiß blühen und sich auch für das Pflanzgefäß eignen. Valley Rose dagegen zaubert rosa Stimmung an jeden Standort und Valley Valentine schließlich tupft flammenrote Farbtupfer in den Garten. Besonders hübsch anzusehen sind auch unsere Lavendelheide-Sorten mit panaschierten Blättern, wie das Weißbunte Schattenglöckchen oder die Japanische Lavendelheide Little Heath. Weitere Farbnuancen und Varianten verschiedenster Wuchshöhen finden Sie in unserem Sortiment. Sind die Blüten der Lavendelheide verblüht, so prangt sie weiterhin im Schmuck ihres hübschen, lavendelblattähnlichen Laubes, das ihr ihren Namen gab.


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Die mehrjährige Lavendelheide ist nicht nur pflegeleicht, sie zeichnet sich auch durch ihre große Robustheit und Genügsamkeit aus. Sie gedeiht an absonnigen bis schattigen und windgeschützten Standorten auch auf kargen Böden. Der nährstoffarme Untergrund sollte durchlässig, humos, gerne sandig und frisch bis feucht sein. Das Schattenglöckchen benötigt einen kalkarmen Boden von neutralem bis saurem pH-Wert. Es genügt dem Ziergehölz, im Frühjahr einmalig mit Rhododendrondünger versorgt zu werden. Kübelpflanzen dagegen benötigen in der Saison alle zwei Wochen eine Düngung. Im Frühjahr kann die Lavendelheide bei Bedarf beschnitten werden, wobei wegen ihrer Giftigkeit Handschuhe getragen werden sollten. Ansonsten beschränkt ihre Pflege sich auf das Gießen mit kalkarmem Wasser. Im Garten ausgepflanzt ist die Lavendelheide an einem geschützten Standort winterhart. Topfpflanzen benötigen einen Winterschutz.

Exotisches Schattenglöckchen

Die Japanische Lavendelheide ist ein so vielseitiger immergrüner Strauch, dass er sich in jeder Gartenform und bei jedem Platzangebot zur Pflanzung eignet. Ihr größter Vorteil: Die Lavendelheide ist sehr schattenverträglich und kann aus diesem Grund auch in dunkleren Gartenwinkeln oder auch zur Unterpflanzung von Bäumen mit dichten Kronen angepflanzt werden. Zudem sind die Sträucher so robust und genügsam, dass sie auch mit karger Erde zurechtkommen. Das macht sie zum idealen Nachbar von Rhododendren, mit denen sich die Lavendelheide dieselben Ansprüche teilt. Gemeinsam ergeben sich malerische Bilder, zumal die Sträucher zur selben Zeit blühen. Die Lavendelheide prangt schon vor der Blüte mit dem adrett frisch roten Austrieb ihres Blattwerks. Ab März, oft bis in den Mai hinein macht sie dann ihrem Beinamen „Schattenglöckchen“ alle Ehre: In dieser Zeit öffnen sich ihre unzähligen, maiglockenähnlichen Blüten an den nickenden Rispen, die weithin ihren süßen Duft verbreiten. Die Farbpalette der verschiedenen Sorten reicht von einem reinen Weiß über zartes Rosa bis hin zu kräftig roten Züchtungen. Auch im restlichen Jahr bietet die Lavendelheide stets ein schönes Bild im Garten: Ihre rundliche Wuchsform mit den leicht überhängenden Seitentrieben ist anmutig zu nennen. Viele Sorten zeigen nicht nur zu jeder Jahreszeit frisch mittelgrünes Laub, sondern schmücken sich sogar mit zweifarbigen Blättern. So ist die Lavendelheide an jedem Standort ein Hingucker, ob sie nun zum Ausfüllen schattiger Lücken im Garten gesetzt wird oder einen exponierten Platz erhält. Auch zur blühenden Heckenpflanze eignet sich das Schattenglöckchen ideal. Wer sich in die bis zu drei Meter großen Blühsträucher verliebt, aber keinen großen Platz im Garten hat, den trösten sicherlich die Zwergformen, die auch im Kübel auf der Terrasse wunderschön zur Geltung kommen.

Die Muse des Gartens

Die Japanische Lavendelheide zählt zu der Pflanzenfamilie der Heidekrautgewächse. In ihrer ostasiatischen Heimat wächst sie vor allem im Unterholz von Bergwäldern, dort, wo es schattig und feucht ist. Ihren hiesigen Namen erhielt sie auf Grund ihrer Blätter, die denen des Lavendels ähneln. Ihr botanischer Name „Pieris“ erzählt aber noch eine ganz andere Geschichte: Er stammt aus der altgriechischen Mythologie, genauer gesagt von den Pieriden. Bei diesen handelte es sich, je nach Quellenlage, um sieben bis neun Schwestern, Töchter des Königs Pieros. Sie alle waren Musen; Schutzgöttinnen der schönen Künste. Wie passend, dass auch unsere Lavendelheide diesen Namen trägt! Ist sie doch in der Tat mit ihrem gefälligen Wuchs und der Anmut ihres farbenprächtigen Laubs und der Glockenblüten eine einzigartige Schönheit – zu Recht eine Muse des Gartens! Sie erscheint so vielgestaltig, dass unter verschiedensten Sorten gewählt werden kann: Die Japanische Lavendelheide Little Heath etwa ist mit ihrem weißen Blütenkleid ein Klassiker, besticht darüber hinaus aber auch mit ihrem dekorativ weißbunten Blattwerk. Da sie nur durchschnittlich einen halben Meter groß wird, eignet sie sich auch für kleine Gärten oder das Pflanzgefäß. Mit einem Meter Höhe nicht viel größer bietet sich das Schneeglöckchen Katsura an, das ebenfalls mit rein weißem Blütenflor bezaubert. Etwas ausgefallener unter den kleinen Vertretern der Lavendelheide ist das Weißbunte Schneeglöckchen: Auch dieses wird nur maximal einen Meter groß, prangt neben seinen weißen Blütenrispen aber auch im Schmuck der grün-cremeweißen Blätter. Noch mehr Farbe bringt das Schattenglöckchen Valley Rose von anderthalb Metern Wuchshöhe mit den zartrosa Blütenständen in den Garten oder im Kübel auf die Terrasse. Für Freunde kräftigerer Farbnuancen schließlich bieten sich Sorten wie das Schattenglöckchen Mountain Fire an, das im Laubaustrieb in besonders kräftigen feuerroten Nuancen prangt. Und die Lavendelheide Valley Valentine zeigt im Frühling seine leuchtend roten Blütenglocken, die gerade in Kombination mit weiß blühenden Sorten wunderbar zur Geltung kommen. Diese sind nur einige Sorten aus einem breiten Sortiment, das mit seinen Farb- und Größenvarianten keine Wünsche offen lässt.

Charakteristika, Pflanzung und Pflege

Die Lavendelheide ist recht genügsam und pflegeleicht, darüber hinaus rauchhart. Ihr Standort, ob im Garten oder im Kübel auf der Terrasse, kann absonnig bis schattig sein; stets zeigt der Strauch seine Blütenpracht. Sein Platz sollte zudem windgeschützt liegen, so bekommen ihm die Winter problemlos. Kühle und Luftfeuchtigkeit liebt die Lavendelheide. Ihr Boden sollte frisch bis feucht gehalten werden und ausreichend locker und durchlässig sein. Am besten gedeiht das Schattenglöckchen auf nicht zu nährstoffreichen, kalkarmen, humosen Böden mit einem sauren bis neutralen pH-Wert. Ein sandiges Substrat bekommt ihm gut. Die beste Zeit für seine Pflanzung im Garten ist das Frühjahr. Anschließend sollte sein Wurzelbereich mit Hornspänen und Mulch abgedeckt werden. Die Lavendelheide wächst langsam, aber stetig und erreicht eine Höhe und Breite von zwei bis drei Metern, an sehr guten Standorten manchmal sogar noch mehr. Dabei zeigt der Strauch einen breiten, lockeren, rundlichen Wuchs mit leicht unregelmäßigen Trieben, die sich seitlich neigen. Bei älteren Pflanzen werden die Stämme zusehends kräftiger und neigen zum Drehwuchs. Im Alter nimmt die Rinde einen rötlichen Ton an und löst sich in Streifen ab. Die lavendelähnlichen Blätter sind wechselständig, von verkehrt eiförmiger bis lanzettlicher Form und werden bis zu acht Zentimeter lang. Sie sind ledrig, an den Triebenden gequirlt und glänzen in einer frisch mittelgrünen Farbe. Im Sommer bilden sich die Blütenstände, die den Winter über haften bleiben und im Frühling in aller Pracht aufblühen. Weiß, rosa oder rot nicken die glockenförmigen Blüten in überhängenden, bis zu 15 Zentimeter langen Rispen und verschönern ab spätem März bis in den Mai den Garten. Im September zeigen sich kugelige graubraune, recht unauffällige Kapselfrüchte am Strauch. In der Pflege der Lavendelheide ist nicht viel zu tun. Am wichtigsten ist das regelmäßige Gießen mit kalkfreiem Wasser, wofür sich Regenwasser ideal eignet. Da die Lavendelheide ihr flaches Wurzelwerk oberflächennah ausbildet, ist bei der Bearbeitung des umliegenden Bodens Vorsicht geboten, auch sollte er nicht verdichtet werden. Im Frühjahr nehmen die Sträucher eine Düngung mit Rhododendrondünger oder auch das Mulchen mit Laub gerne an, eine zu reiche Gabe von Dünger bekommt ihnen auf Grund ihres geringen Nährstoffbedarfs jedoch nicht. Im Pflanzgefäß sollten Schattenglöckchen in der Saison aber gerne alle zwei Wochen mit Rhododendrondünger versorgt werden. Schnittmaßnahmen sind dank des schönen Wuchses der Lavendelheide meist nicht nötig. Wenn sie doch vorgenommen werden sollen, so am besten im Frühjahr, wobei großzügig vorgegangen werden kann. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Lavendelheide in allen Teilen giftig ist, so dass Handschuhe getragen werden sollten. Gegen Krankheiten und Schädlinge zeigt sich der Blühstrauch weitestgehend robust, wenn seine Blätter auch vom Dickmaulrüssler angefressen werden können. Im Winter erweist sich das Schattenglöckchen als ausreichend frosthart. Der frühe Austrieb kann spätfrostgefährdet sein, hier hilft allerdings ein geschützter Platz, der auch gegen Wintersonne abschirmt. Auch Kübelpflanzen sollten mit einem Winterschutz versehen werden, wobei neben dem Wintervlies auch der Topf schützend eingepackt werden sollte. Mit diesen Maßgaben bereitet die Lavendelheide zuverlässig jahrelang mit ihren hübschen Blüten und ihrer Robustheit Freude im Garten.