Dieser Artikel wird für Sie innerhalb 24h in den Versand gegeben

  • Hibiskus-Eibisch (45)

Blühzeit

Blütenfarbe


Wuchshöhe cm

Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Preis €

bis 10 €
bis 25 €
bis 50 €
bis 100 €
bis 200 €
bis 500 €
-
nur reduzierte Preise

Blütenduft

keiner
sehr wenig
wenig
mittel
stark
sehr stark

428 Bewertungen

4.6 / 5

Hibiskus-Eibisch



Der Hibiskus ist ein Zierstrauch, der unvergleichliche Blütenfülle an jeden Standort zaubert. Ob im Garten, im Kübel auf der Terrasse oder sogar im Zimmer - überall verbreiten die großen, schön gefärbten Blüten mediterranes Flair und Urlaubsstimmung. Das Malvengewächs bietet rein weiße, zart rosa, intensiv rote, strahlend blaue oder frisch violette Varianten. Sie alle kommen in südländischen Arrangements mit Olivenbäumen, Zitrusbäumen oder mit Lavendel in Pflanzgefäßen besonders zur Geltung. Die ein- oder mehrjährigen Hibiskus-Sorten sind langsamwüchsige Sträucher oder Halbsträucher von krautigem Wuchs.


Der Garten-Eibisch syriacus, auch Strauch-Eibisch genannt, gedeiht ganzjährig im Garten. Er zeigt sich lediglich in den ersten Jahren frostempfindlich und sollte deswegen im Frühjahr gepflanzt werden. Dann wächst er bis zu drei Meter hoch und bezaubert den Sommer hindurch mit seiner Blütenfülle. Eine zarte Anmut ist etwa der Garteneibisch Hamabo mit seinen blassen rosa Blüten und der hübsch karminroten Mitte. Ein blaues Blühwunder ist hingegen der Garteneibisch Blue Bird mit seinem blau-violetten Farbverlauf. Auch die Hybriden des Stauden-Eibisch moscheutos sind bestens geeignet für dem Garten, so wie die rosa blühende Southern Belle. Einige Sorten des Rosen-Eibisch hingegen sind frostempfindlicher und bieten sich deswegen als Kübelpflanzen für die Terrasse an. In jedem Fall können sie ab dem Frühling aus dem Winterquartier ins Freie zeihen. Genauso auch unser Zimmer-Hibiskus á Italia rosa-sinensis, der aber auch auf der Fensterbank gedeiht.


45 Produkte in Hibiskus-Eibisch mit Ihrer Filterauswahl [Filter zurücksetzen]:

Sortieren nach Beliebtheit keyboard_arrow_right

  • Standard
  • Beliebtheit
  • Preis aufsteigend
  • Preis absteigend
  • Name (deutsch)
  • Name (botanisch)


45 Produkte in Hibiskus-Eibisch mit Ihrer Filterauswahl [Filter zurücksetzen]:

Die verschiedenen Sorten des Hibiskus sind allesamt lichthungrig: Sie bevorzugen einen sonnigen, geschützten Platz. Auch dem Zimmer-Hibiskus bekommt ihnen ein heller Platz auf der Fensterbank gut; lediglich pralle Mittagssonne sollte dann vermieden werden. Das Sonnenlicht fördert die Blütenfülle der Eibisch-Gewächse, die sie von Juni bis in den Oktober hinein zeigen können. Der Boden sollte für die Garten- und die Kübel-Sträucher gleichermaßen nährstoffreich sein. Der pH-Wert darf von schwach sauer bis alkalisch variieren. Wassergaben sollten regelmäßig erfolgen, dabei darf der Boden frisch bis mäßig trocken sein – unbedingt aber durchlässig! Die Sorten des Rosen-Eibisch sind generell durstiger als andere Hibiskus-Arten. Kübelpflanzen benötigen regelmäßige Düngergaben ab dem Frühjahr. Ein im Garten ausgepflanzter Eibisch hingegen muss nur in der Blühsaison gedüngt werden.

Tropisches Blühwunder für Garten und Zimmer

Der Hibiskus, auf Deutsch auch Eibisch genannt, ist ein Zierstrauch, der erst verhältnismäßig spät im Mai austreibt. Dann aber bleiben seine großen, weißen oder auffällig gefärbten Blüten oft bis in den September hinein haften. Wie kaum ein anderes tropisches Gewächs gedeiht der Hibiskus auch in unseren Gärten, im Kübel auf der Terrasse oder, als Chinesischer Hibiskus rosa-sinensis, sogar in unseren Wohnzimmern. Der Anblick der weitglockigen, einfachen oder gefüllten Blüten verbreitet mediterranes Flair, weckt Urlaubserinnerungen oder nährt das Fernweh. Die Farbvielfalt der Hibiskus-Sträucher ist groß und reicht von strahlendem Weiß über zarte Nuancen bis hin zu kräftigem Rosa, Blau oder Violett. Besonders anmutig erscheinen die großen Blüten, weisen sie im Kelchinnern einen purpurroten bis violetten Fleck auf, der zart ausläuft und die Schönheit der Blütenfarbe noch vergrößert. Der Eindruck der südländischen Farbpracht intensiviert sich, wird ein Hibiskus im Kübel gepflanzt und auf der Terrasse, dem Balkon oder dem Wintergarten mit mediterranen Gewächsen wie Zitrusbäumen und Olivenstämmchen, Lavendel in Töpfen oder aber mit weiteren Blühmeistern wie dem Zylinderputzer oder der Chinesischen Kräuselmyrte arrangiert. Geeignet ist für den Hibiskus jeder sonnige, geschützte Standort – selbst im Stadtgarten, ist der Eibisch doch ein robuster, stadtklimaverträglicher Zierstrauch. Im Garten oder auf der Terrasse lockt er als ideales Insektennährgehölz zudem bald eine Vielzahl bunter Schmetterlinge, Bienen und Hummeln an.

Hintergrundinformationen zur Gattung und Arten des Hibiskus

Der Hibiskus, oder auch Eibisch, zählt zur Familie der Malvengewächse und wächst als Strauch oder als Halbstrauch. Sein Ursprungsgebiet liegt in China und Indien und hat sich von dort in alle tropischen und subtropischen Regionen verbreitet. Wie viele Arten tatsächlich zu dem schönen Hibiskus zählen, ist allerdings umstritten: Je nach Klassifizierung werden einhundert bis mehrere hundert Arten dazugezählt. Erstmals aufgestellt wurde er bereits im 18. Jahrhundert vom bekannten schwedischen Naturforscher Carl von Linné. Der Eibisch bietet nicht nur einen prächtigen Anblick für das Auge, in manchen Regionen erfreut er auch den Gaumen: In Ägypten, im Sudan und auch in Mexiko ist Hibiskusblütentee eine beliebte Erfrischung. Und in manchen Gebieten des südlichen Asiens dienen die Blüten als schmackhafte Zutat in Currygerichten. Selbst in der Volksmedizin hat der Eibisch als Heilpflanze weltweit seinen Platz eingenommen. Der aus seinen Blüten gewonnene Tee soll etwa bei Kreislaufbeschwerden, bei hohem Blutdruck oder auch bei Erkältungen Linderung verschaffen – eine Wirkung, die jedoch nicht hinlänglich erforscht und belegt worden ist. Sicher ist jedoch, dass der Anblick eines reich blühenden Hibiskus stets Freude schenkt und somit Balsam für die Seele ist.

Der passende Hibiskus für Haus oder Garten

Wer sich einen reich blühenden Hibiskus anschaffen möchte, hat die Wahl zwischen dem bis zu drei Meter hoch wachsenden Garten-Eibisch, auch Strauch-Eibisch genannt, dem Stauden-Hibiskus (?moscheutos?), der sich dank ausgezeichneter Frosthärte auch für den Garten eignet, dem Rosen-Eibisch, und dem Hibiskus ?rosa-sinensis?, der klein und kompakt ideal auf die Fensterbank passt. Während Garten-Eibisch, Stauden-Eibisch und einige Sorten des Rosen-Eibisch ausgepflanzt werden können und auch in unseren Breiten gut im Garten gedeihen, benötigt ein im Sommer ins Freie gestellte Zimmer-Hibiskus im Winter einen geschützten Platz. Alle Arten bringen bei genügend Sonne und Wärme zuverlässig ihren reichen Blütenflor hervor. Sie sind ein, meist jedoch mehrjährig und von krautigem Wuchs. Die Farbauswahl ist groß: Alleine der Garten-Hibiskus bietet so unterschiedliche Sorten wie die rein weiße Helene, deren einfache Blüten mit einem dunkelrosa Auge im Kelchinneren beeindrucken bis hin zu gefüllten Sorten wie dem ebenfalls Weißen Garteneibisch Speciosus. Farbe in den Garten bringen Sorten wie der Hibiskus Eibisch Duc de Brabant mit seinen gefüllten, dunkelrosa Blüten oder aber der Hellblaue Garteneibisch Azurri mit seinem violetten Sternfleck. Auch der Stauden-Hibiskus bietet farbprächtigen Blütenflor, etwa mit dem leuchtend roten Planet Griotte Tangri oder der intensiv rosa Southern Belle. Rosarote Urlaubsstimmung zaubert unser Zimmer-Hibiskus á Italia ?rosa-sinensis? in das heimische Wohnzimmer oder in den Wintergarten.

Charakteristika, Pflanzung und Pflege des Hibiskus

Der Hibiskus mag auf den ersten Blick einen anderen Eindruck erwecken, doch ist er ein überraschend pflegeleichtes Ziergehölz. Er ist robust – Exemplare mit einfachen Blüten allerdings noch mehr als solche mit gefüllten Blüten. Dank der Weiterzüchtung sind zahlreiche Hybriden entstanden, die in unsere Gärten ausgepflanzt sogar den Winter überstehen. Trotzdem sind alle Arten und Sorten des Eibisch Sonnenanbeter, das heißt, sie benötigen einen möglichst sonnigen bis absonnigen Platz, geschützt auch gegen Regen. Das gilt auch für Kübelpflanzen, die ideal in der Nähe einer Wärme abstrahlenden Mauer oder Hauswand gedeihen. Auch der Zimmer-Hibiskus benötigt einen hellen Platz am Fenster, sollte jedoch keiner prallen Mittagssonne ausgesetzt sein. Das Substrat sollte von schwach saurem bis alkalischem pH-Wert sein sowie frisch bis mäßig trocken, unbedingt nährstoffreich und gut durchlässig – Staunässe verträgt der Eibisch nicht. Dabei ist zu beachten, dass die Sorten des Rosen-Eibisch die durstigsten sind und deswegen regelmäßig gegossen werden sollten, wie bei allen anderen Arten auch mit kalkarmem Wasser. Regenwasser etwa eignet sich ausgezeichnet. Während der Blütezeit haben alle Hibiskus-Sorten einen erhöhten Wasserbedarf. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. In das Pflanzloch sollte etwas nährender Kompost eingearbeitet und die Erde rund um den Wurzelbereich anschließend mit einer Feuchtigkeit speichernden Schicht Mulch abgedeckt werden. Bei der Pflanzung im Kübel sollte zuunterst eine Schicht Blähton gegeben werden oder auch Sand in die Pflanzerde gemischt, um einer Staunässebildung entgegenzuwirken. Eine Anreicherung mit Humus fördert zudem das Gedeihen und die Blütenfülle. Gedüngt wird in der Blühsaison regelmäßig, vor allem Kübelpflanzen brauchen dann einmal pro Woche eine Düngergabe. Kübelpflanzen werden gegebenenfalls im Frühjahr oder frühen Sommer umgetopft. Das Frühjahr ist auch die Zeit, um Eibische zurückzuschneiden, wobei gerade bei den ausgepflanzten Sträuchern auch eventuell abgefrorene Triebe entfernt werden. Ein älterer Hibiskus verträgt auch einen großzügigen Verjüngungsschnitt. Auch Kübelpflanzen werden im Frühjahr ausgelichtet und eingekürzt. Ab dem warmen Mai kann ein Zimmer-Hibiskus ebenfalls an einen warmen Platz ins Freie gestellt werden. Er wird wieder ins Haus geholt, wenn im Herbst die Temperaturen nur noch etwa zwölf Grad erreichen. Ein geeignetes Winterquartier ist ein Gewächshaus oder ein Wintergarten mit Temperaturen zwischen 15 und 17 Grad. Auch empfindlichere Sorten, die im Kübel wachsen, vor allem des Rosen-Eibisch, sollten nun einen entsprechenden Winterschutz erhalten oder in ein Winterquartier ziehen dürfen. Ein ausgepflanzter Garten- oder Stauden-Hibiskus kann in der Jugend noch etwas frostempfindlich sein, wobei ihm eine schützende Mulchschicht über den Winter hilft. Sollten dennoch Triebe zurückfrieren, so erholt sich der Hibiskus nach einem Rückschnitt im Frühjahr problemlos. Gegossen wird im Winter nur mäßig, das Düngen wird ganz eingestellt. Kübelpflanzen werden erst ab dem Frühjahr wieder alle zwei bis drei Wochen gedüngt. Unter diesen Pflegemaßnahmen gedeiht jeder Hibiskus in der Regel mehrjährig und zuverlässig. Zwar ist der Eibisch langsamwüchsig, hat aber einen hübsch trichterförmigen, krautigen Wuchs mit straff aufrechten Trieben. Der Garten-Hibiskus erreicht Höhen von bis zu drei Metern, Stauden- und Rosen-Eibisch nur einen bis zwei Meter. Sie alle bilden ein Herzwurzelsystem aus. Die graue, in jungen Jahren noch leicht behaarte Rinde steht in hübschem Kontrast zu den sommergrünen, wechselständigen, dreilappigen, eiförmigen Blättern von mittelgrüner Farbe. Ihr Austrieb erfolgt erst im späten Frühjahr. Ist es noch kühl, sind die Blätter erst noch sehr hell. Im Herbst nehmen sie eine gelbliche Färbung an. Während die braunen, fünfklappigen Kapselfrüchte des Hibiskus eher unauffällig sind, ziehen seine großen, zwittrigen Blüten alle Blicke auf sich. Sie erscheinen Ende Juni und zieren den Strauch weitglockig, in einfacher oder gefüllter Form. Bis in den September oder in den Oktober hinein leuchtet ihr strahlendes Weiß, das zarte Rosa, intensives Rot, Blau oder auch Violett. Zu der Schönheit der Hibiskus-Blüten tragen auch die langen Staubgefäße und der oft vorhandene, rote Fleck im Kelchinneren bei. Dieser Anblick erinnert an tropische Gefilde – so lässt der Hibiskus an jedem Standort ohne viel Pflegeaufwand Urlaubsgefühl aufkommen.