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schattig
halbschattig
sonnig

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Kirschbäume



Die Kirschbäume zählen mit ihrer Frucht zu der Gattung des Steinobst, lateinisch untergeordnet in Prunus und sind damit Mitglied der Familie der Rosengewächse. Wir haben für Sie eine große Auswahl an Sauerkirschen, Süßkirschen und Zierkirschen. Unsere erweitertes Angebot an Steinobst finden Sie unter der Kategorie Pflaumenbäume.


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Gesunder Fruchtlieferant

Die gemeinhin als Süß-Kirsche bekannte Vogel-Kirsche (Prunus avium) und die Sauer-Kirsche (Prunus Cerasus) gehören zu den beliebtesten Obst-Bäumen in deutschen Gärten. Wie auch der Apfelbaum gehört die Kirsche zu den Rosengewächsen (Rosaceae) und erfreut die Menschen so nicht nur mit köstlichen Früchten, sondern auch mit duftenden Blüten.

Ihrem eigentlichen Namen nach ist die Vogelkirsche bei Vögeln ganz besonders beliebt, doch auch wir Menschen wissen die süßen Früchte sehr zu schätzen. Zu der Wildform, der Vogelkirsche, gesellen sich heute unterschiedliche Zuchtformen, welche sich in Knorpel-Kirsche (Prunus avium subsp. Duracina) und Herzkirsche (Prunus avium subsp. Juliana) unterscheiden lassen. Durch die enorme Sortenvielfalt der Süßkirsche findet sich meist für jeden Geschmack das geeignete Exemplar. Wenn nur ein limitiertes Platzangebot zur Verfügung steht, oder ein anderes Frucht-Aroma gewünscht ist, bietet vielleicht die Sauerkirsche den geeigneten Baum. Die Sauerkirsche, häufig auch Weichselkirsche oder schlicht Weichsel genannt zeichnet sich durch ihren kleineren Wuchs (bis zu 10 Meter) und die sauer-aromatischen Früchte aus.

Die Kirsche ist sehr gut auf unsere hiesigen Umweltbedingungen angepasst und findet sich in zahlreichen Traditionen wieder. Sowohl Süß-Kirsche als auch Sauer-Kirsche werden in Deutschland kommerziell angebaut und zum Höhepunkt der Saison werden in zahlreichen Orten Kirschköniginnen gekrönt. In unserem vielfältigen Angebot finden sich schon zu einem günstigen Preis geschmackvolle Obst-Bäume, welche fern ab von Wochenmarkt und Supermarkt die Versorgung mit den fruchtigen Leckerbissen ermöglich.

Schnellwachsendes Blütenwunder

Der sommergrüne Kirsch-Baum erreicht als Süß-Kirsche, je nach Art, eine Wuchshöhe von bis zu 20 Metern. Die Sauer-Kirschen fallen meist kleiner aus und eignen sich mit ihrem geringeren Platzbedarf auch für kleiner Standorte. Die Sauerkirsche bietet gegenüber der Vogel-Kirsche nicht nur den Vorteil kleiner zu wachsen, da sie auch buschig wachsen kann, bietet sie in der Gartengestaltung ganz anderen Spielraum. Zu Beginn zeichnet sich der Kirschbaum durch seine Schnellwüchsigkeit aus und entwickelt in späteren Jahren eine breite Krone. Die glänzend rot-braun gefärbte Rinde umspannt ein gelb-rötliches, bis rot-braunes Holz, welches besonders in der Möbelindustrie beliebt ist. Unabhängig von der Art, tragen Kirschbäume elliptische, gezahnte Blätter die saftig bis tiefgrün gefärbt sind. Von Mai bis Juni zieren unzählige weiße Blüten den Laub-Baum und lassen einen zarten Duft nach Honig durch den Garten strömen. Bei besonders stattlichen Exemplaren überstrahlt ein Blütenteppich von bis zu einer Millionen Blüten das Sommerlaub und bietet Nützlingen wie Bienen eine willkommene Nahrung. In Japan wird in dieser Zeit das traditionelle Kirschblütenfest, das Hanami, gefeiert und auch in Deutschland erfreuen sich ähnlich Feste großer Beliebtheit. Der zarte Duft und die schlichte Erscheinung sind in Japan der Inbegriff von Schönheit und Vergänglichkeit und stehen einen Tag im Fokus der Geschehens. Nach der Blüte zeigen sich rasch die ersten Früchte, die, je nach Sorte, bis in den Juli hinein reifen. Die Rot bis Dunkel-Rot gefärbten Früchte kann man im Sommer in vielen deutschen Gärten betrachten, weniger bekannt sind bei uns hingegen die Sorten mit gelben Früchten. Nach der Ernte, welche je nach Baum bis zu 11 Kilogramm Erträge bringen kann, bereitet sich der Baum langsam auf den Winter vor. Im Herbst färben sich die Blätter leuchtend Gelb, Orange bis Rot und bieten im Garten so ein ganz spätsaisonales Farbenspektakel.

Vielseitiger Obst-Baum

Süß-Kirsche und Sauer-Kirsche bieten äußerst vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Am beliebtesten sind die Früchte, ohne Frage, frisch vom Baum und lösen bei dem ein oder anderen wohlige Kindheitserinnerungen aus. Reich an Vitaminen und süß bis sauer machen sich Kirschen in Kuchen und Desserts ganz besonders gut. Doch auch als Marmelade, Eis, Saft und Kirschwasser werden die Früchte gerne verwendet. Nicht nur die Frucht des Kirschbaumes kann überzeugen, auch die Blüte findet sich in zahlreichen Produkten der Kosmetik und Floristik ihre Verwendung.

Der Winterharte Laubbaum ist bei uns als Halbstamm, Hochstamm, Zier-Stämmchen, Busch oder Freilandpflanze verfügbar, so findet sich meist für jedes Grundstück das geeignete Exemplar. Als Solitär bietet der Kirsch-Baum einen ganz besonderen Blickfang, doch auch wenn das Kern-Obst-Gewächs nicht in Einzelstellung gepflanzt wird bietet es einen schönen Anblick. In Bauerngärten ist die Kirsche ebenso beliebt wie als Park- und Allee-Baum und dient mit seinem Fruchtschmuck (sofern gewünscht) Vögeln als Vogelschutzgehölz und Vogelnährgehölz. Doch egal wie der Kirsch-Baum am Ende verwendet wird, an einem guten Standort ist er über Generationen hinweg schön anzusehen.

Angepasster Heimat-Baum

Wie der Apfel, ist auch die Süß-Kirsche und Sauer-Kirsche in Mitteleuropa ein beliebter Obstbaum und somit sehr gut an unser Klima angepasst. Ein warmer Standort in der Sonne bringt meist einen ganz besonders hohen Ertrag, doch ein habschattig platzierter Baum liefert schöne Ergebnisse. Im Sommer kann es gelegentlich nötig sein den Baum mit zusätzlichem Wasser zu versorgen, an einem Standort mit feuchter Erde ist ein gießen aber seltener notwendig. Einzig Staunässe gilt es zu vermeiden. Auch hinsichtlich des Bodens ist der Kirschbaum nicht sonderlich anspruchslos, ein tiefgründiger, humus- und nährstoffreicher Boden wird jedoch bevorzugt. Standorte an denen zuvor schon ein Kirschbaum wuchs sind eher schlecht für einen neuen Kirschbaum geeignet. Im Großen und Ganzen zeigt sich der Kirschbaum also angepasst, einzig bezüglich des Frostes bedarf er ein wenig Aufmerksamkeit. Zwar sind Kirschbäume durchaus winterhart, doch anfällig gegenüber Spätfrösten, auch ein allzu windiger Standort sollte zum Schutz der Früchte vermieden werden. Im letzten Schritt der Standortwahl sollte auf ausreichend Platz für das Bäumchen geachtet werden, denn einige Sorten können zu stattlichen Bäumen heranwachsen.

Kirsch-Baum pflanzen und pflegen

Wenn ein passender Standort gefunden ist, kann mit dem pflanzen begonnen werden. Am besten eignet sich der Herbst um das junge Bäumchen in die Erde zu bringen doch auch andere Zeiträume sind möglich. Wenn sich in der Nachbarschaft kein weiterer Kirschbaum findet ist es unter Umständen ratsam, zwei Bäume gleichzeitig zu setzen, um ein später eine optimale Blütenbestäubung zu ermöglichen. Das Pflanzloch kann doppelt so groß wie der Wurzelballen ausfallen und der Grund der Grube darf aufgelockert werden. Das Substrat kann mit Humus durchmischt werden und sollte gelockert werden. Bevor der Setzling in die Erde kommt, darf er in einem Kübel Wasser ziehen bis keine Blasen mehr von den Wurzeln aufsteigen. Wenn die Pflanze eingesetzt ist, darf das Erdreich rund um den Setzling vorsichtig aufgefüllt werden, dabei ist darauf zu achten, dass sich die Veredelungsstelle mindestens 10 Zentimeter über dem Erdreich befinden sollte.

Insgesamt zeigt sich der Kirschbaum recht pflegeleicht. Eine Düngung ist meist eher unnötig, doch eine gelegentliche Kompost-Gabe erfreut den Baum. Im Sommer bietet sich gegebenenfalls ein Schutz der Früchte an. Leider ist der Kirsch-Baum auch für Schädlinge attraktiv und so ist es hilfreich den Baum regelmäßig auf diese zu untersuchen. Bei Bedarf können z.B. Fungizide aufgebracht werden.

Besonders große Bedeutung hat für den Kirschbaum der Schnitt. Dieser sollte jedes Jahr nach der Erne erfolgen. Beim Rück-Schnitt können alle abgestorbenen Äste entfernt werde, auch jene die zu aufrecht wachsen und eine Konkurrenz für den Haupttrieb darstellen können geschnitten werden.

Direkt nach der Pflanzung kann ein Erziehungsschnitt erfolgen um ein optimales Kronenwachstum zu ermöglichen. Hinsichtlich des Schnittes unterscheiden sich Süß-Kirsche und Sauer-Kirsche. So erlaubt die Sauer-Kirsche ein stärkeres zurückschneiden und eine deutlichere Kronengestaltung. Generell sollte der Schnitt beim Kirschbaum jedoch nicht erfolgen, um ihn auf einer bestimmten Höhe zu halten. Wird der Kirschbaum regelmäßig geschnitten, und steht an einem passenden Standort, bedankt er sich mit einem vollen Blütenmeer. Eine ertragreiche Saison bietet dann den krönenden Abschluss der Bemühungen und erfreut alle Beteiligten. Findet sich in der Sortenvielfalt unserer Kirschbäume einmal nicht das geeignete Exemplar, bietet vielleicht ein anderer Obstbaum eine geeignete Alternative.