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Zuwachs cm

Standort

schattig
halbschattig
sonnig

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Hortensien



Während Hortensien (hydrangea), auch Wasserstrauch genannt, bis vor einiger Zeit aufgrund ihrer Blütenpracht als altmodisch galten, erfreuen sie sich heutzutage großer Beliebtheit. Hortensien eignen sich nicht nur als Gartenblumen, sondern gedeihen auch sehr gut als Kübelpflanze zum Beispiel im Wintergarten oder vor der Haustür. Hortensien haben auffällige, ball- oder breit tellerförmigen Blüten und sind als Sträucher oder kleine Bäume erhältlich. Somit sind Hortensien auch als Heckenpflanze und für den Balkon geeignet.

Es gibt etwa 70 bekannte Hortensien, die als winterharte Pflanzen entweder immergrün oder laubabwerfend sind. Der Standort sollte am besten schattig oder halbschattig sein. Bei einer ausreichenden Wasserzufuhr fühlt sich die Hortensie jedoch in der Sonne genauso wohl. Die Hortensienpflege ist insgesamt recht unkompliziert.

Alle Hortensienarten, wie Rispenhortensien, Bauernhortensien, Ballhortensien oder Tellerhortensien sind in vielen Farbvarianten zwischen pink, blau und weiß zu finden. Die Farbgebung ist dabei abhängig von den im Boden vorhandenen Spurenelementen.

Hortensien bereichern jeden Garten und bieten einen farbig- romantischen Blickfang.

In jeder Lieferung ist als Service zusätzlich eine Pflanzanleitung enthalten, mit Hinweisen zum richtigen Standort und zur Hortensien Pflege sowie eine Anleitung, wie Sie sicher und fachgerecht Ihre Hortensien pflanzen.


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Geschichte

Der Name Hortensie stammt aus dem Lateinischen, abgeleitet von hortus für Garten. Wiederum der botanische Name Hydrangea (lat.: Wassergefäß) deutet auf den großen Durst dieser Pflanze hin. Eine Hortensie sollte niemals austrocknen und benötigt an sonnigen Standtorten ausreichend Wasser. Hortensien produzieren besonders auffällige Blütenstände, die viele Schaublüten produzieren, diese sind meist unfruchtbar. Der Habitus von Hortensien zeichnet sich durch große Vielfätigkeit aus. So gibt es unter den Hortensiengewächsen Halbsträucher, Sträucher, kleinere Bäume, Lianen und Rankpflanzen. Auch die Blütenstände bieten eine Fülle an Formen und Farben. Hortensien können immergrün oder laubabwerfend sein. Der Blattwuchs ist gegenständig, die Blattspreite ist meist groß, flächig und am Rande gesägt. Im deutschsprachigen Raum begann die Züchtung von Hortensien im 18. Jahrhundert, lange Zeit als altmodisches Ziergewächs abgetan, erleben Hortensien heute ein Comeback. Die vielen Varianten der Hortensie und die meist pflegeleichte Art machen sie zu einer beliebten Zierpflanze in vielen Gärten, Rabatten und als Dekoration auf Terrasse, im Wintergarten oder in Grünanlagen. Die Farbenpracht der Hortensienblüte bietet einen spannenden Farbakzent im Garten. Das Farbenspiel der Blüte variiert von klassisch weiß, pink und in dem bekannten Blau, das durch einen bestimmten pH-Wert und Aluminiumgehalt im Pflanzboden erzeugt wird. Zudem gibt es in der Familie der Hortensiengewächse einige Exemplare, die mit bunt gefärbtem Herbstlaub aufwarten können. Es entsteht ein farbiges Schauspiel von Frühsommer bis Spätherbst in Schmuckbeet, auf der Terrasse oder an der Hauswand, wo mit Rankhilfe der Kletterhortensie auf die Sprünge geholfen werden kann.



Das Blau der Hortensie

Einige Sorten der Gartenhortensie sind bekannt für ihre strahlende blaue Blüte, dazu müssen die Bodenverhältnisse die richtigen Voraussetzungen haben. Es gibt eine einfache Regel: in saurem Boden bis zu einem pH-Wert von 4 bis 4,5 blühen bestimmte Sorten der Hortensie blau, denn nur in saurer Umgebung ist die Hortensienpflanze fähig, Aluminium bzw. Alaun aufzunehmen, was zur Blaufärbung der Blüte führt. Sorten deren Blüten blau gefärbt werden können sind die Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) und die Tellerhortensie (Hydrangea serrata) wegen ihrer Herkunft auch Berghortensie genannt. Im Gegensatz dazu: in einem alkalischem Boden würden sie rosa blühen. Um die Blaufärbung der Hortensie zu erhalten, muss also der Boden bzw. das Beet aufbereitet werden, es sei denn, die Hortensie soll neben Rhododendron gepflanzt werden, denn Rhododendronerde erfüllt schon mal die erste Voraussetzungen für die blaue Blüte der Hortensie: saurer Boden. Es gibt mehrere Möglichkeiten die Pflanzerde für eine Blaufärbung der Hortensienblüte zu behandeln. Wenn im Beet eher alkalischer Boden vorherrscht, empfiehlt es sich, ein Pflanzloch zu graben und dieses mit Rhododendronerde zu befüllen, um danach die Hortensie zu einzupflanzen. Zusätzlich zum pH-Wert der Erde, ist Aluminium das entscheidende Element, was die Blaufärbung produziert. Dazu wird im Frühjahr auf die Erde Kalialaun bzw. Alaun oder Hortensienblau direkt auf die Erde über die Wurzeln der Hortensienpflanze gegeben. Entsprechend wird dann bei Niederschlag das Alaun bzw. das Hortensienblau in das Erdreich gewaschen und das Aluminium kann so über die Wurzeln der Pflanze aufgenommen werden. Wichtig zu beachten: damit die Hortensie ihre blaue Farbe beibehält, sollte weiches Wasser zum Wässern der Pflanze verwendet werden. Ganz besonders eignet sich hierfür: Regenwasser.


Von der Tellerblüte bis zur Rispe

Eine kleine Übersicht der Hortensiensorten mit ihren Eigenschaften

Die Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla)
Diese auch Gartenhortensie genannte Sorte kann bis zu zwei Metern hoch werden, zum Wachsen und Gedeihen benötigt sie wie alle Hortensiensorten reichlich Wasser, besonders an sonnigen Standorten. Ihre Blütenfarbe variiert von weiß, rosa über blau, die Blütezeit kann von Ende Juni bis in den Herbst reichen, dies hat auch mit der Feuchte des Bodens zu tun. Bei den Blüten dieser klassischen Sorte handelt es sich um flache Doldenrispen. Bekannt ist sie außerdem unter den Namen Gartenhortensie, Japanhortensie, weil ursprünglich aus Japan stammend, oder Topfhortensie.

Die Eichenblättrige Hortensie (Hydrangea quercifolia)
Ihren Namen trägt die Eichenblättrige Hortensie aufgrund ihrer stark an Eichenblätter erinnernden Blätter, diese besitzen oft drei, fünf oder sieben Lappen. Zudem verfärbt sich das Laub dieser Hortensiensorte im Herbst Rot. Die im Südosten der USA beheimatete Hydrangea quercifolia zaubert mit ihrer roten Laubfärbung einen indian summer im Garten. Im Frühsommer kommen ihre Blüten zum Vorschein. Die Färbung der Blüten verändert sich, zuerst erscheinen sie weiß, beim Abblühen ensteht bei den meisten Sorten eine Rosafärbung. Standort für diese Hortensie kann Schatten, Halbschatten aber auch volle Sonne sein. An allen Pflanzplätzen sollte auf eine ausreichende Wässerung geachtet werden, ebenso auf Staunässe, denn diese verträgt sie nicht gut.

Bekannte Vertreter der Eichenblättrigen Hortensie.
‚Pee Wee‘ (Hydrangea quercifolia Pee Wee)
‚Burgundy‘ (Hydrangea quercifolia Burgundy)
‚Snowflake‘ (Hydrangea quercifolia Snowflake)
‚Alice‘ (Hydrangea quercifolia Alice)


Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris)
Ihr Name ist Programm, diese kletternde Hortensienart kann bis zu 15 m hoch wachsen. Mit ihren von der lichtabgewandten Seite entstehenden Haftwurzeln, kann die Kletterhortensie sich besonders gut an rauen Oberflächen festhalten und empor wachsen. Wenn man eine Rankhilfe verwendet, sollte diese mit einem Abstand von 10 cm von dem zu berankenden Objekt platziert werden, um eventuelle Schäden zu vermeiden. In ihrer asiatischen Heimat (Japan, Korea, Taiwan) wächst die Kletterhortensie weit bis in die Kronen von Bäumen. Ihr weißen Blüten erscheinen Ende Mai und verströmen einen süßlichen Duft, ähnlich wie Jasmin oder Holunder. Der Durchmesser der Blüten erreicht bis zu 20 cm, häufige Gäste sind Bienen und Hummeln wegen des Nektars und der Pollen, besonders in der ersten Zeit nach der Blüte. Auch für schattige Plätze eignet sich die Hydrangea petiolaris, in der ersten Zeit wird Geduld benötigt, denn diese Hortensie wächst nicht sehr schnell, aber bei guter Pflege wird über die Jahre ein prächtiges Rankgewächs entstehen. Findet die Kletterhortensie keinen Kletteruntergrund oder wird ins Beet gepflanzt, kann sie ebenso als Bodendecker fungieren. Im Herbst erscheint das Laub in kräftigem Gelb, was die Attraktivität dieser Zierpflanze noch erhöht.


Rispenhortensie (Hydrangea paniculata)
In ihrer Heimat Nordamerika und Asien kann die Wuchshöhe der Rispenhortensie bis zu sieben Meter erreichen, in unseren Breitengeraden wird die Zierstaude bis zu 2 Meter hoch. Je nach Pflege und Schnitt kann der Wuchs in Richtung kleiner Baum oder Busch gehen. Im Hochsommer erscheinen die weißen, duftenden, rispenartigen Blüten. Diese Hortensiensorte ist spät dran mit ihrer Blüte und lässt ihre Blütenpracht als letzte in der Familie der Hortensiengewächse erscheinen. Beim Verblühen ändert sich die Blütenfarbe von weiß nach rosa. Diese Hortensiensorte toleriert einige Trockenheit im Gegensatz zu anderen Hortensienarten.

Bekannte Vertreter dieser Sorte sind:
Hydrangea paniculata Vanille Fraise
Hydrangea paniculata Grandiflora
Hydrangea paniculata Pinky Winky
Hydrangea paniculata Phantom

Samthortensie (Hydrangea sargentiana)
Die Samthortensie auch Raue Hortensie genannt, wird bis zu 4 Metern hoch, wahrscheinlicher sind aber zwei Meter. Triebe und Blattunterseiten sind mit mit dichtem grau-weißem Haar bewachsen. Der Blütenstand besteht aus flachen Dolden und kann einen Durchmesser von 10 cm bis 30 cm erreichen. Die eher weißen Scheinblüten umgeben die fertilen Blüten, die violett, blau oder rosa gefärbt sein können. Der Blütenduft lockt Insekten, die Nektar sammeln an. Der Pflanzstandort sollte möglichst schattig sein, denn die namensgebenden samtigen Blätter, vertragen keine direkte Sonneneinstrahlung. Im Winter benötigt die Samthortensie lediglich einen leichten Winterschutz über die Wurzeln und Triebe.

Bekannte Vertreter dieser Sorte:
Hydrangea aspera Macrophylla
Hydrangea sargentiana


Tellerhortensie (Hydrangea serrata)
Die Tellerhortensie ist feiner gewachsen als die Bauernhortensie. Eine Rückkehr zu natürlicheren und ursprünglicheren gewachsenen Pflanzensorten macht auch bei den Hortensien nicht Halt. In Größe und Wuchsform unterscheidet sich die Tellerhortensie von der Bauernhortensie. Die Blüten sind meist zweifarbig. Die äußeren wie ein Kranz angelegten Scheinblüten und die fertilen inneren Blüten sind unterschiedlich gefärbt. Auch verändern Sorten der Tellerhortensien wie auch bestimmte Sorten der Bauernhortensien mit dem pH-Wert und dem Aluminiumgehalt der Pflanzerde ihre Blütenfärbung, das heißt um so saurer der Erdboden, desto blauer erscheinen die Blütenstände. Tellerhortensien bleiben eher niedrig. Ihre Heimat sind die Bergwälder Koreas und Südjapans, womit ihre Bedürftigkeit nach Schatten erklärt wäre.


Waldhortensie (Hydrangea arborescens)
Die Blüten der Waldhortensie sind grünlich weiß gefärbt und die Größe der Blüte hat einen Durchmesser von 5 cm bis 10 cm. Im Halbschatten fühlt sich die Pflanze wohl aber sie verträgt auch Sonne, wenn wie immer ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Zu den Waldhortensien zählt die bekannte Art der Schneballhortensie, sie ist auch unter dem Namen Annabelle bekannt, ihre Blütezeit reicht von Juni bis September.