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Forsythien



Die Forsythie gehört eindeutig zu den schönsten Frühlingsblühern. Forsythien läuten mit ihrem sonnengelben Blütenmeer den Frühling ein und sind vielseitig verwendbar. Forsythienzweige lassen sich als Deko-Zweige in die Wohnung nehmen und versprühen dort ihren unwiderstehlichen Charme. Eine besondere Forsythie ist die Schneeforsythie oder auch weisse Forsythie, Abeliophyllum distichum. Sie blüht in unschuldigstem Reinweiß.


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Hintergrundinformationen zur Forsythie

Die Forsythie Spectabilis ist eine Sorte der Forsythia intermedia und zeichnet sich besonders durch ihr enormes Wachstum und ihre noch prächtigeren Blüten aus. Die Gattung Forsythia ist bekannt als der gelb blühende Strauch und ist Teil der Familie der Ölbaumgewächse. Die Pflanze ist sommergrün und trägt Laub, welches sich im Herbst Gelb bis Orange färben kann. Es ist am Rand grob gezähnt und nur wenige Zentimeter lang. Die Pflanze an sich wird bis zu 3 Meter noch, selten wächst sie über diese Höhe hinaus. Die Forsythie stammt wie viele andere Zierstrauchgattungen aus Asien. Heutzutage sind bis auf eine Ausnahme alle Arten der Forsythie in China zu finden. Forsythia intermedia Spectabilis wächst breit aufrecht und die Äste verzweigen sich dicht. Der Strauch wurde nach dem Gartendirektor des englischen Königshauses William Forsyth benannt. Der Hybrid intermedia (auch x intermedia) ist eine Kreuzung zweier Forsythienarten, suspensa und virdissima. Erstmals wurde dieser 1878 in Göttingen entdeckt und fortan verbreitet und weiter gezüchtet. Die Forsythie ist ein Flachwurzler und bildet wenige verzweigte Wurzeln.

Gelb wie die Sonne

Das Gelb der Forsythie kommt nicht von irgendwo her. Die Arten suspensa (Hänge-Forsythie) und virdissima (Grüne Forsythie) sind beide bekannt für die prachtvollen Blüten und das beeindruckende äußere Erscheinungsbild. Gelb ist eine Blütenfarbe, die bei wenigen anderen Blühsträuchern so ausgeprägt und in einer solchen Vielzahl vorhanden ist wie bei der Forsythie. Der Farbstoff in der Blüte ist Rutin, ein Flavonoglykosid und besteht aus den beiden Zuckern Rhamnose und Glucose. Es schützt die Pflanzen vor Verbrennungen und Zellmutation durch die UV-Strahlung der Sonne. Rutin kann bei einer ärztlichen Behandlung zusammen mit Vitamin C gegen Schwellungen und Ödeme wirken. In diese Richtung wird im 21. Jahrhundert viel geforscht.
Die Forsythie ist in allen Teilen leicht giftig. Bei versehentlicher Einnahme geringer Mengen an Früchten, Blüten oder anderen Pflanzenteilen zeigt der Körper des Menschen keine Symptome. Erst bei einer größeren Menge Gift kann der Körper mit Symptomen reagieren. Die Toxine der Pflanze haben dabei keine schweren Wirkungen. Meistens sind Übelkeit und Magenbeschwerden die Folge. Da diese Symptome aber erst bei vergleichsweise übermäßigem Verzehr auftreten, sollte man sich nicht um das Wohlbefinden der eigenen Kinder oder Haustiere sorgen.

Pflege, Pflanzung und Verwendung von Forsythien

Forsythien sind generell ziemlich vielseitig einsetzbar. Am häufigsten wird der gelb blühende Strauch als Einzelexemplar gepflanzt, seltener als Hecke. Was den Standort betrifft ist die Forsythie überwiegend anspruchslos und auch sonst benötigt eine Pflanze dieser Art keine bis wenig Pflege. Nur bei einer Periode von einigen trocknen Tagen sollte die Forsythie gewässert werden. Ein Zeichen von Wassermangel ist wenn die Blätter herabhängen. Zusätzlich zur Vorbeugung von Vertrocknung kann für eine ausreichende generelle Feuchtigkeit des Bodens gesorgt werden. So ist es von Vorteil, die Forsythie im Frühjahr zu mulchen oder feuchte Komposterde ergänzen. Eine Faustregel besagt, dass alle 3 Jahre ein Drittel der Grundtriebe abgeschnitten werden sollte, da sonst der Strauch als solcher zu struppig wächst. Wer eine Forsythie als Hecke pflanzen will, sollte einen groben Abstand von etwa einem Meter zwischen den Pflanzen einhalten. Forsythien kommen komplett ohne Dünger aus. Dabei genießen sie jedoch die Zugabe von Komposterde oder Mulch. Der Boden sollte durch das Mulchen nicht zu feucht werden, dann können Pilzkrankheiten auftreten. Üblicherweise muss bei der Forsythie aber auf nicht wirklich viel Acht gegeben werden.