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Standort

schattig
halbschattig
sonnig

Immergrün

Wuchshöhe cm

Blühzeit

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Buchen


Eine Buchenhecke gilt unter Naturfreunden als Sichtschutz der Wahl. Buchen sind heimische Waldbäume, die sich sehr gut als Hecke kultivieren lassen, da sie schnell dicht werden und auch im Winter einen Teil Ihres Blattwerks behalten. Aber auch ästethisch sind Buchenhecken ein Genuß und werden von Gartenarchitekten immer häufiger (wieder) eingesetzt. Die Buche, ob Hainbuche (Carpinus) oder Rotbuche (Fagus), sehen in jeder Jahreszeit anders aus und werden von der heimischen Tier- und Vogelwelt geliebt als Nistplatz, Nahrungsquelle und lauschiges Versteck.


Buchen, also Hainbuchen oder Rotbuchen, können sowohl als Baum in Einzelstellung als auch als Heckenpflanze jeden Garten bereichern. Die pflegeleichten und langlebigen Pflanzen sorgen mit ihrem starken Wuchs und ihrer Schnittfestigkeit für eine besonders schöne und blickdichte Hecke. Auch für die heimischen Vögel ist eine Buchenhecke ein willkommener Brutplatz und dank den Bucheckern eine beliebte Nahrungsquelle. Bei uns finden Sie Klassiker wie die Hain/Weissbuche (Carpinus betulus) oder auch die Rot- (Fagus sylvatica) und Blutbuche (Fagus sylvatica Purpurea) in unterschiedlichen Größen und Sorten!


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Hintergrundinformationen zu Buchenhecken

Als Buchen bezeichnet man Pflanzen aus der Gattung Fagus. Diese Gattung befindet sich in der Systematik in der Familie der Buchengewächse und ist bedecktsamig. Die Gattung Fagus besteht aus 11 Arten. Jede von ihnen ist in den gemäßigten Breiten vorzufinden. Die natürlichen Vorkommnisse erstrecken sich auf ein Gebiet von Asien über Europa bis Nordamerika. Hauptmerkmal sind die glatte Rinde und die Früchte. Buchen sind sommergrüne Bäume, die bei einer Wuchsgeschwindigkeit von etwa 30cm pro Jahr eine Maximalhöhe von über 40m erreichen können. Die höchste erfasste Rotbuche ist knapp 50m hoch. Der Stamm hat eine matte graue Färbung und bildet erst in hohem Alter etwas Borke. Buchen werden im Durchschnitt etwa 200 Jahre alt, wobei das maximale Alter sich von Art zu Art unterscheidet. Die älteste Buche ist über 1000 Jahre alt und ist ein Einzelbaum. Buchen werden vorwiegend als Einzelbaum oder als Hecke gepflanzt, denn für beides eignet sich die Buche tatsächlich ideal. Sie wachsen auf einer Höhe von bis zu 2000 Metern über dem Meeresspiegel und sind winterhart bis etwa -30° Celsius. Somit sind sie sehr robust und gut an die mitteleuropäischen Winter angepasst. Der Name Buche ist in Deutschland sehr verbreitet. Sowohl Ortsnamen, als auch Familiennamen bilden Wortspiele mit dem Laubbaum. Den Ortsnamen Buchholz trägt nicht nur das bei Hamburg gelegene Buchholz in der Nordheide, mehr als 80 weitere Orte in Deutschland haben denselben Namen. Auch der Nachname Buchholz ist keine Rarität. Bei der Buche gibt es einen landläufigen Verwechslungsfehler von Rot- und Blutbuche. So wird die Blutbuche oftmals Rotbuche genannt, weil die Blätter dieser Art eben rot sind. Nur heißt die Rotbuche Rotbuche, weil das Holz leicht rötlich gefärbt ist und die frischen Triebe ebenfalls eine leicht rötliche Färbung aufweisen. Die Buche ist einer der am meisten verwurzelnden Laubbäume in den gemäßigten Breiten. Fagus sind Herzwurzler, die Bäume bilden senkrechte und waagerechte Wurzeln. Je nachdem, wie locker der Boden ist, kann das Wurzelsystem bis über die doppelte Kronengröße hinauswachsen. Die Buche Fagus sylvatica wurde 1990 zum Baum des Jahres ernannt und ist damit der zweite Baum, der seit Erfassung dieser Liste einen solchen Namen trägt. Hainbuchen heissen zwar Buchen, gehören jedoch der Familie der Birkengewächse an.

Buchen sind die Könige der Laubbäume

Buchen sind nicht umsonst die häufigsten Laubbäume in Deutschland. Die Anzahl der Nadelbäume in Deutschland ist zwar um einiges größer als die der Laubbäume, dennoch spielen sie keine weniger wichtige Rolle als Teil eines großen Ökosystems. Mit einer Gesamtfläche von etwa 16.800 km² macht die Buche mehr als ein Sechstel der Fläche aller Bäume – Nadelbäume und Laubbäume – in Deutschland aus. Dementsprechend ist etwa jeder sechste Baum in der Bundesrepublik eine Buche. Die Gesamtfläche aller Buchen mit knapp 1,7 Millionen Hektar ist größer als das Bundesland Thüringen. Besonders häufig ist die Buche in Süd- und Westdeutschland in Wäldern zu finden. Die Blätter der Rotbuche, der häufigsten Buchenart sind leicht zu erkennen. Die grüne Färbung und glatte, leicht haarige Ober- und Unterseite sind Hauptmerkmale. Das weiche Laub der Buche wird etwa 8-10cm lang und färbt sich im Herbst vor Laubabwurf Gelb, Orange und Rot. Buchen, die das ganze Jahr über rote Blätter zeigen, sind sehr wahrscheinlich Blutbuchen. Diese Mutation der Rotbuche zeigt erhöhtes Vorkommen des Farbstoffes Cyanidin sowohl in den Blättern, als auch in der Rinde und im Holz. Cyanidin ist allerdings – wie der Name schon vermuten lässt – nicht der wirklich rote Farbstoff, sondern ein blauer. Die Farbe Cyanblau, welche teilweise als das „Echte Blau“ bezeichnet wird trägt ihren Namen aufgrund dieses Farbstoffes. Der Name der Farbe und des Farbstoffes leitet sich vom griechischen Wort kyaneos (schwarz-blau) ab. Je nach Standort der Blutbuche färbt sich das Blattwerk der Blutbuche dementsprechend. Wächst der Baum eher auf alkalischem oder neutralem Boden (pH8 oder mehr), erscheinen die Blätter wirklich eher Schwarz oder Blau als Rot. Je saurer der Boden, auf dem die Blutbuche wächst, desto kräftiger fällt die rote Färbung aus. Aus diesem Grund heißt diese Art auch Blut-Buche, denn Blut ist ebenfalls nicht zwangsläufig Rot. Die Hainbuche (Carpinus Betulus) wird oftmals fälschlicherweise als Buchenart bezeichnet. Den Unterschied mag nicht jeder auf den ersten Blick erkennen, die Früchte verraten es letzten Endes aber doch. Die Hainbuche ist keine Buche. Die Früchte der Buche sind Nussfrüchte, die etwas größer als einen Zentimeter werden. In der Umgangssprache werden diese Früchte auch Bucheckern genannt. Sie enthalten pro Frucht einen Samen, der im September reif wird. Je heißer und trockner ein Jahr ausfällt, desto reicher fällt die Produktion von Bucheckern aus. Nach einem Jahr mit vielen Bucheckern produziert die Buche im folgenden Jahr auf jeden Fall weniger Bucheckern, egal wie gut die klimatischen Voraussetzungen sind. Buckeckern sind sehr wertvolle Früchte für Tiere. Sie sind ungiftig und haben einen Fettgehalt von etwa 40%. Auch für den Menschen sind die Früchte ungefährlich und sogar genießbar. Nur sollten rohe Bucheckern nicht übermäßigem Genuss gewidmet werden, ähnlich wie Kastanien sollten die Früchte eher geröstet werden.
 

Das Buchenholz

Die Buche und ihr kostbares Holz ist schon seit langer Zeit ein Name in der Möbel- und Verpackungsindustrie. Ob Massivholz, Sperrholz, Brennholz, in Transportpaletten oder als Palisaden, die Buche stellt ihre begehrte Innerei gern zur Verfügung. Durch seine hohe Dichte wird das Buchenholz vorwiegend für schwer belastbare Möbel, wie Kindermöbel oder Bürogarnitur verwendet. Das meiste Parkett besteht aus Buchenholz. Nicht nur von der bekanntesten Buche, der Rotbuche, wird das Holz verwendet. Auch andere Arten sind in der Holzverarbeitung gebraucht. Das Holz der heimischen Buchenarten ist genau wie das Holz der Gemeinen Esche verschiedenfarbig. Kernholz und Splintholz haben jeweils unterschiedliche Färbungen, wobei das Kernholz meist dunkler als das Splintholz ist. Durch eine hohe Dichte eignet sich das Holz des Laubbaumes nicht nur gut, um daraus Möbel zu bauen, auch als Brennholz eignet sich die Innerei der Buche hervorragend. Mit einem Brennwert von 19,5 bis 19,8 MJ/kg gehört es zu den heimischen Bäumen, die am besten brennen. Es brennt ruhig, lang und beständig und produziert viel Glut. Früher wie heute wird Buchenholz zum Räuchern verwendet. Bei den meisten Räuchermethoden wird das Holz der Buche verwendet, um Lebensmitteln eine gewisse Würze zu verleihen.
 

Pflege, Pflanzung und Verwendung einer Buchenhecke

Buchen sind sehr vielseitig. Städte und Gemeinden verwenden Buchen als Alleebaum, Privatbesitzer als Einzelbaum im Garten oder als Hecke an der Straße und Firmen verwenden das Holz der Buche für besondere Inneneinrichtungen und Möbel. Wer überlegt, eine Buche als Hausbaum zu pflanzen ist mit der Rot- oder Blutbuche immer auf der richtigen Seite. Die klimatischen Gegebenheiten in Deutschland machen der Buche weder im kalten Winter, noch im heißen Sommer etwas aus. Die Buche als Einzelbaum braucht wesentlich mehr Platz als eine Buche in einer Hecke. Das liegt nicht nur daran, dass die Buchen in der Hecke deutlich kleiner wachsen als ein einzelner Baum, sondern auch weil eine allein stehende Buche ihre Wurzeln besser ausbreiten kann. Buchen wachsen relativ schnell, sowohl überirdisch als auch unterirdisch. Deswegen sollte der Standort vor der Pflanzung wohl überlegt sein. Am besten ist es, wenn man das Umfeld des Standortes auf unterirdische Rohre, Stromleitungen und ähnliches prüft. Die Krone einer Buche wächst stark und das Laub ist ziemlich lichtundurchlässig. Buchen sind sehr robust und schnittfest. Das belegt die Häufigkeit der Auffindbarkeit von Buchen als Hecke. Das Laub von Buchen färbt sich außerdem im Herbst stark. Ein breites Farbspektrum von Hellgelb über Orange in tiefes Rot ist zu beobachten. Das Laub in der Buchenhecke ist Blickdicht und schützt außerdem durch die feinen Blätter vor Wind und Sand. Buchen gehören teilweise zu den Pioniergewächsen, weswegen junge Pflanze auch gut im Halbschatten oder Schatten, zum Beispiel unter anderen Bäumen wachsen können. Da Buchen meistens schneller wachsen, als ihre Mitstreiter, wachsen sie quick der Sonne entgegen. Je älter die Pflanze wird, desto mehr Sonne benötigt sie auch. Erst nach etwa 30 Jahren blühen Buchen, ab diesem Alter sollte der Laubbaum spätestens in die Sonne gestellt werden.