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  • Bodendecker - Stauden (1709)


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Bodendecker - Stauden



Bodendecker-Stauden eignen sich besonders gut für schwer erreichbare Stellen im Garten, z.B. dort, wo Sträucher wachsen. Es gibt immergrüne oder auch blühende Bodendecker-Stauden. Außerdem schützen sie den Boden davor - wie auch andere Bodendecker - auszutrocknen oder Unkraut zu bilden. Folgende Stauden sind besonders gut als Bodendecker zu verwenden.

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Der Garten-Alleskönner

„Manch kleine Blumenhorste am Wege überdauern Kaiser und Könige!“ Dieses Zitat mit Wahrheitsgehalt
stammt von dem bekannten Staudenzüchter Karl Foerster. In früheren Zeiten waren
reine Blumengärten eher eine Seltenheit, nicht weil Blütenstauden als Schmuckpflanzen verpöhnt
waren, sondern weil der wertvolle Grund und Boden gerade bei der ärmeren Bevölkerung zur
Selbstversorgung bestimmt war. Kartoffeln und Bohnen statt Hortensien und Pfingstrosen. Stauden
wuchsen eher in Bauern- oder Klostergärten, in letzteren nicht zuletzt, weil dort die Heilkräfte vieler
Staudenpflanzen bekannt waren. Darunter beispielsweise die Lavendelstaude, die sich nicht nur
hervorragend für Beete oder für die Topfbeplanzung eignet. Lavendel bietet mit seinem einzigartig
intensiv duftenden Blüten einen spannenden Farbakzent. Ebenso eignet sich die duftende Staude
hervorragend zum Binden eines Trockenstrauchs oder als Abwehr vor Insekten. Vor allem Mücken
meiden den Duft von Lavendel, wiederum Hummeln, Bienen und Schmetterlinge werden von dem
intensivem Aroma angelockt. Heutzutage haben Stauden wegen ihrer Vielseitigkeit in fast jeden
Garten Einzug gehalten, in Form von Kräutern im Steingarten oder der Kräuterschnecke, ob als
Gräser, die sich perfekt als Füller eignen oder wegen ihrer Blüten als Prachtstauden wie Phlox,
Schwertlilien oder Chrysanthemen. Die breite Palette an duftenden, ausdauernden und gerade für
die nördlichen Breitengrade winterharten Exemplaren, machen das Staudengewächs zu einer gern
gesehenen Gartenpflanze. Um die Fülle der Eigenschaften aller Staudenarten übersichtlicher zu
gestalten, wurde von Sieber/Hansen bzw. Ellenberg/Oberdorfer eine Kategorisierung entwickelt, die
heute bei der Planung von Gärten aller Art verwendet wird. Hierzu wurden die Standortanforderungen
der Staudenarten in sieben Kategorien eingeteilt. Es gibt: Waldstauden, Gehölzrandstauden,
Freiflächenstauden, Steingartenstauden, Alpine Stauden, Prachtstauden, (bzw. Beetstaude) und
die Uferstaude.

Vielseitigkeit als Eigenschaft

Anspruchslos, winterhart, ausdauernd, immergrün. All diese Eigenschaften treffen auf Staudenpflanzen
zu, das macht sie zu einem Alleskönner im Garten. Das Blumenbeet, die Kübelbepflanzung
auf der Terrasse oder der Steingarten in Hanglage, das Sortiment an Stauden ist Vielfalt pur.
Gerade diese Beschaffenheit macht die Staude zu einem attraktiven Mitglied der Pflanzenfamilie.
Unter den Staudenarten gibt es einjährige, zweijährige und mehrjährige Vertreter. Die Vielfalt der
Staudengewächse spiegelt sich auch den in ihren variantenreichen Wuchsformen wieder. Zum
breiten Spektrum gehören unter anderem: kleine Sukkulenten, Bodendecker, Gräser, Teich- und
Wasserpflanzen und schließlich Prachtstauden. Hierzulande werden Stauden überwiegend nach
ihren Standorteigenschaften verwendet. So wird eine Freiflächenstaude auf einer passenden Freifläche
angepflanzt und eine Gehölzrandstaude am Gehölzrand. In England hingegen wird bei der
Pflanzung von Stauden vor allen Dingen der optische Aspekt im Pflanzgefüge hervorgehoben. Es
wird die Kategorisierung der Stauden und ihrer Pflanzeigenschaften aufgehoben, so kann eine
Waldstaude in den Steingarten gesetzt werden, weil sie den übrigen Staudenarten gegenüber einen
optischen Kontrast setzt.

Kombinierbarkeit ist ihr zweiter Name

Der ökologische Aspekt in der Gartengestaltung ist mit Stauden eine von vielen Möglichkeiten der
Bepflanzung. Ein Beet mit ausgesuchten Prachtstauden bietet sich als Biotop für Honigbienen,
Schmetterlinge und Hummeln gerade zu an. Eine sinnvolle und attraktive Kultivierung mit ausdauernden
Staudengewächsen ermöglicht Biodiversität direkt vor der Haustür. Mit wenig Aufwand bei
Planung und Anbau kann aus einem Garten ein Paradies für Bestäuber werden. Aber nicht nur zum
Anlocken von Insekten eignet sich die große Familie der Stauden. Auch um Schädlinge oder andere
Quälgeister fernzuhalten, kann eine durchdachte Bepflanzung der Beete helfen. In der Staudenfamilie
gibt es Kräuter- und Arzneipflanzen, um deren Verwendung seit Jahrhunderten ein Wissen
besteht. Als Beispiel Echinacea, der Sonnenhut, nicht nur eine Augenweide unter den Staudengewächsen,
auch wird dieser Pflanze eine immunstärkende Heilkraft nachgesagt. Als Unkrautverdrän-
ger lassen sich Bodendeckerstauden verwenden, ebenso um im Garten Erosion vorzubeugen und
diese zu verhindern. Mit ihrem starken Wurzelwerk halten sie den Boden beisammen. Stauden
sind in Kombinierbarkeit mit Gehölzen und anderen Gartenpflanzen pflegeleicht. Die große Vielfalt
dieser Pflanzengattung macht es möglich, einen Garten ausschließlich mit Staudengewächsen
anzulegen. Hohe Stauden, niedrige Stauden, Bepflanzung des Gewässers mit Wasserpflanzen,
Bepflanzung des Ufers mit Ufernstauden.

Ausgezeichnete Stauden

Wegen ihrer außergewöhnlichen Eigenschaftenvielfalt wird jährlich die Staude des Jahres vom
Bund deutscher Staudengärtner gewählt. Staude des Jahres 2017 ist die Bergenie. Diese unkomplizierte
und ausdauernde Staude hat sich den Titel Staude des Jahres redlich verdient. Gleich
mehrer Aspekte geben dem Staudengewächs einen besonderen Reiz. Die großen dekorativen
immergrünen Blätter und die von März bis Ende Mai sprießenden Blüten in Glockenform zeichnen
die Bergenie aus. Die Staude besticht mit weißen, rosafarbenen, pinken oder purpurroten Blüten.
Wegen ihrer großen fleischigen Blätter ist sie beispielsweise gut mit Gräserstauden kombinierbar
aber auch mit anderen feineren Zierstauden kann sie als Mischkultur angepflanzt werden. Eine
Bergenie bereitet durch ihre Präsenz das ganze Jahr über einen lebendigen Aspekt im Garten.
Sind die farbprächtigen Blüten verwelkt, wächst das neue Grün und erscheint der erste Frost und
trifft auf die Blätter, färben sich diese rötlich und es ensteht ein kleiner „indian summer“ im Beet.
Ein Highlight im Garten: unkomliziert und beeindruckend.