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schattig
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sonnig

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Apfelbäume



Wie pflanzt man einen Freiland-Obstbaum


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Wir haben eine riesige Auswahl an Apfelbäumen, ob große oder klein, für die Terasse oder den Garten. Die Äpfel ( lat. Malus) gehören als Kernobst zu der Familie der Rosengewächse. Egal ob Sie Äpfel zum kochen und backen oder zum direkt genießen suchen, hier finden Sie die richtige Sorte - von den Klassikern wie Breaburn oder Granny Smith bis hin zu selteneren Sorten wie Goldrenette von Blenheim oder Weißer Klarapfel. Auch Quitten sind in dieser Kategorie dabei.

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Der Apfelbaum zu Recht geschätzt

Der Apfel, es gibt wohl kaum eine Frucht, die bekannter oder beliebter ist in Deutschland. Mit einer unglaublichen Sortenvielfalt bietet der Apfelbaum für jeden Geschmack die geeignete Frucht. Von einer fruchtigen Süße wie sie etwa Redspur Delicious oder Golden Delicious zu bieten haben, bis zur herb-sauren Note des Apfels Roter Boskoop bietet der Apfel höchsten Genuss. Um kaum eine Frucht ranken sich so viele Geschichten, Lobpreisungen und Rezepte wie um den Apfel. Isaac Newton soll durch einen Apfelbaum die Erdanziehungskraft in den Sinn gekommen sein, in „Frau Holle“ erntet die Heldin reife Äpfel und die Kirche spricht auch seit Jahrtausenden von ihm. Doch nicht nur die Frucht faszinierte Menschen wie Goethe und Rilke, auch der Baum sorgt bei vielen für wohlige Kindheitserinnerungen. Wenn die weiß bis rot gefärbten Blüten ihren Duft im Frühjahr durch den Garten strömen lassen kündigt das Summen der Bienen die neue Saison an und der Baum bietet einen ganz besonderen Blickfang. Die helle Blütenpracht lässt schnell vermuten, dass der Apfel (Malus) zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört. Ähnlich wie seine Verwandten begeistert auch der Apfelbaum mit seinen vielen unterschiedlichen Sorten und so findet sich für beinahe jeden Standort der geeignete Obst-Baum.

Eigenschaften- Sortenvielfalt für jeden Geschmack

Der sommergrüne Apfel-Baum als kultivierte Obst-Baum Sorte ist in Deutschland schon seit über 800 Jahren bekannt. Unzählige Züchtungen sind im Verlaufe der Zeit entstanden, so dass um 1880 weltweit etwa 20000 Apfelsorten bekannt waren. In unseren Supermärkten finden sich selten mehr als sechs unterschiedliche Sorten und so verwundert es nicht, das viele Hobbygärtner den Garten um ihren ganz persönlichen Apfelbaum bereichern möchten. Je nach Art kann der Apfel-Baum im Freistand eine Wuchs-Höhe von bis zu 15 Metern erreichen, die Vielfalt an unterschiedlichen Wuchsformen bietet aber für beinahe jeden Geschmack die geeignete Pflanze. In Plantagen ist die Form des Apfels als Spindelbusch beliebt, bei platzarmen Standorten wird oft auf den Apfel als Säulen-Baum zurückgegriffen. Ein freistehender Apfelbaum zeichnet sich nicht nur durch seine prächtige Erscheinung aus, auch sein Holz erfreut sich besonderer Beliebtheit. Das rötlich helle Holz des Apfelbaumes zählt zu den heimischen Edelhölzern und unterstreicht so noch einmal den edlen Charakter des Obst-gehölzes.

Die ovalen, grünen Blätter des Apfelbaumes beginnen im Frühjahr zu knospen und schmücken den Laub-Baum die ganze Saison über. Je nach Sorte blüht der Apfelbaum zu unterschiedlichen Zeitpunkten, tendenziell ist die Blüte jedoch im Mai zu bewundern und erreicht mit ihren fünf Blütenblättern einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern. Als typische Bienenblüte zieht die Apfelblüte die beim Hobby Gärtner äußerst gerne gesehenen Insekten zu großer Zahl in den Garten. So bietet der Apfelbaum auch anderen Pflanzen des Gartens seine Unterstützung an.

Bereits nach einer Bestäubung von fünf Prozent der Blüten reift beim Apfelbaum eine Vollernte heran. Je nach Sorte ergeben sich beim gereiften Apfel unterschiedlich Zeiträume zum Verzehr. In alten Apfelgärten waren häufig viele unterschiedliche Apfelbäume zu finden, die durch den unterschiedlichen Reifegrad eine Obst-Versorgung über beinahe das ganze Jahr hinweg gewährleisten konnten. Ein Weißer Klarapfel etwa trägt bis in den August Früchte und eine schnelle Verarbeitung lohnt sich, ein Roter Eiserapfel kann als Winterapfel durchaus bis in den nächsten Juli gelagert werden und gewinnt dabei an Aroma.

Verwendung- Ein Genuß für alle Beteiligten

Je nach Apfel-Sorte ergeben sich unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten. Einige Sorten wie etwa Roter Boskop, Elstar und Jonagold sind dabei wahre Apfel-Klassiker geworden, doch auch andere Apfel-Bäume bieten interessante Früchte. Vor der Anschaffung eines Apfel-Bäumchens lohnt es sich oft, einen kurzen Vergleich der unterschiedlichen Sorten anzustellen. Mit den meisten Früchten sind vielfältige Möglichkeiten gegeben, doch eignet sich etwa der Apfel Roter Boskop besser zum Backen und Kochen, der Royal Gala hingegen eher zum sofortigen Verzehr. Doch egal ob der Apfel direkt seinen Weg in den Mund findet, oder zu Apfelmus, Apfel-Kuchen, Apfel-Muffins, Apfel-Chutney, Apfel-Kompott, Apfel-We
in, Apfel-Most oder Bratapfel verarbeitet wird, die eigenen Äpfel bieten einen ganz besonderen Genuss.




Nicht nur mit seiner Frucht weiß der Apfelbaum zu überzeugen. Der Obstzögling kommt als Halbstamm, Hochstamm, Zier-Stämmchen, Freilandpflanze oder Busch zu Ihnen und findet so auf jedem Grundstück einen guten Platz. Besonders in Bauerngärten ist der Apfel seit jeher beliebt, doch die Vier-Jahreszeiten-Pflanze findet sich aufgrund der unterschiedlichen Wuchsform in vielen Gärten wieder. Als Solitär kann durch den Apfelbaum ein zentraler Blickfang in jedem Garten geschaffen werden, als Obst-Hecke dient der Apfelbaum nebenbei noch als Begrenzung. So oder so erfreut der Blütenbaum als Bienenweide die Insektenwelt und auch Vögel freuen sich über Malus als Vogelschutzgehölz. Die Blütenpracht des Apfelbaumes findet häufig auch Verwendung in der Floristik und bietet dort ein heimisches Detail. Ein gut platzierter Apfel-Baum erfreut über Generationen und kaum jemand kann sich dem Charme eines blühenden Apfelbaumes entziehen.


Standort- Der Sonne zugewandt 

Der Apfel ist die verbreitetste Pflanze im deutschen Obstanbau, und so verwundert es nicht, das Malus recht gut an unsere hiesigen Umweltbedingungen angepasst ist. Viele Sorten gedeihen selbst im Halbschatten, generell aber ist einem Standort in der Sonne der Vorzug zu geben. Staunässe verträgt der Apfel wie viele Pflanzen schlecht und ein zu feuchter Standort kann einen Pilzbefall fördern. Zwar gibt es einige Sorten wie etwa Alkmene oder Reglindis, die sich durch eine bessere Pilzresistenz auszeichnen, doch kann auch bei allen anderen Sorten durch eine gute Standortwahl dem unerwünschten Problem vorgebeugt werden. Es gibt teils starke Unterschiede bezüglich der Standort-Ansprüche der einzelnen Sorten. Für alle Sorten gilt aber, dass ein gut durchlüfteter, warmer Standort in der Sonne bevorzugt wird. Der Boden darf nährstoffreich und lehmig bis leicht sandig sein. Insbesondere weil der Baum sehr schwere Frucht trägt ist auf einen nicht zu windigen Standort zu achten, um zu viel unreifes Fallobst und Ast-Bruch zu vermeiden. Malus ist ein Flachwurzler, je nach Größe des Setzlings sollte genug Platz mit eingeplant werden um dem Wurzelnetz ein ausbreiten zu erlauben. Für ein wenig Sorgfalt bei der Standort-Wahl wird sich der Apfel-Baum mit einem gesunden und vor allem Pflegeleichten Wachstum bedanken und denn geneigten Gärtner so auf lange Zeit erfreuen.

Apfelbaum pflanzen und pflegen

Ist der geeignete Standort für das junge Bäumchen gefunden worden, der auch genug Raum für ein späteres Wachstum lässt kann mit dem pflanzen begonnen werden. Ein guter Zeitraum zum einpflanzen des Apfelbaumes ist der Herbst, doch auch andere Zeitpunkte können ein gutes Ergebnis bringen. Sind in der Nachbarschaft keine weiteren Apfelbäume zu finden, bietet es sich unter Umständen an, zwei Bäume einzusetzen um eine spätere Bestäubung zu ermöglichen. Die Pflanzgrube sollte mindestens doppelt so groß wie der Wurzelballen ausfallen, der Gruben-Boden darf gut durchgelockert werden. Das Substrat kann mit Humus durchmischt werden und sollte gelockert werden. Vor dem Einsetzen kann der Setzling solange in einem Kübel mit Wasser stehen, bis keine Blasen mehr von den Wurzeln aufsteigen. Nach dem Einsetzen der Pflanze kann die Erde um den Setzling wieder aufgefüllt werden. Nach dem behutsamen festtreten der Erde sollte gut angegossen werden. Oft ist es hilfreich den Setzling in der ersten Zeit mit Pfählen zu stützen, der Baum kann an diesen auch mit Kokosstrick befestigt werden.

Große Trockenheit stellt für den Apfelbaum meist ein größeres Problem dar, als große Kälte. Die meisten Sorten des Apfel-Baumes sind absolut winterhart und überstehen selbst starke Minusgrade, ein junger Setzling bedarf jedoch gelegentlich eines Winterschutzes. Eine Düngung des Apfelbaumes ist meist eher unnötig, lediglich eine gelegentliche Kompost-gabe oder Hornspäne haben einen positiven Effekt auf das Pflanzen-Wachstum.

Die wichtigste Komponente bei der Pflege eines Apfelbaumes stellt wohl der Schnitt dar. Für eine gute Kronenbildung ist dieser unerlässlich. Direkt nach der Pflanzung darf der Erziehungs-Schnitt erfolgen. Dabei werden alle Äste entfernt, welche Steil emporstreben und eine Konkurrenz zum bisherigen Haupttrieb darstellen könnten. Der folgende Herbst ist der nächste Zeitpunkt für einen Rückschnitt, auch hier werden die zum Haupttrieb konkurrierenden Trieb entfernt. Zusätzlich werden auch lange, unverzweigte Triebe abgeschnitten. Mit dem Erhaltungsschnitt nach dem fünften Jahr ist die ideale Baumkrone erreicht. Prinzipielle werden beim Erhaltungsschnitt die gleichen Schnitte wie auch beim Rückschnitt angewandt. Zusätzlich wird aber altes Fruchtholz entfernt und jüngeren Trieben der Vortritt gegeben. Ein gelegentliches Auslichten der Krone und ein regelmäßiger Erhaltungsschnitt fördern eine gesunde und ertragreiche Entwicklung des Apfel-Baumes. So darf sich der Hobby-Gärtner über ein Blütenmeer im Frühjahr und einen ertragreichen Sommer freuen. Sollten sich unter der Sorten Vielfalt der Apfelbäume keine geeignete Variante finden bietet vielleicht ein anderer Obst-Baum eine gute Alternative. Meist findet sich jedoch für jeden Geschmack die geeignete Pflanze.