Fragen an den Meister


12.02.2010

Frage Nr. 732: Aggressive Hecken

Wir wollen umser Grundstück mit einer Hecke einfrieden. Nun habe ich irgendwo im Internet gelesen - weiß leider nicht mehr wo -, daß eine der gängigen Heckenpflanzen (Kirschlorbeer, Thuja, Leylandzypresse, Liguster, Eibe oder Ilex) so dominant wäre, daß im Abstand von 1,5 Metern alles andere einginge bzw. neues nicht anwachsen würde. Ist Ihnen so etwas bekannt? Außerdem: Wie giftig ist Kirschlorbeer wirklich (Bauweh oder lebensgefährlich?) und wie schmeckt sie (würde ein Kind überhaupt eine gefährliche Menge essen?) Vielen Dank C. Theobald

Antwort: Kirschlorbeer, Leylandii und Eiben sind tatsächlich relativ 'raumgreifend', prinzipiell gilt das jedoch für jede Hecke, die quasi eine lokale Monokultur darstellt. Wenn Sie den Boden regelmäßig düngen und die Hecke schneiden, sind Unter- bzw. Nebenpflanzungen jedoch kein Problem, egal welche Art Sie als Hecke haben. Die Früchte von Kirschlorbeer können bei Einnahme größerer Mengen (20-30 Kügelchen) gerade bei Kindern größere Komplikationen hervorrufen; da sie jedoch sehr bitter schmecken und ziemlich ungenießbar sind, ist die Gefahr unkontrollierter Völlerei doch eher gering. Die Sorten Caucasica, Etna und Rotundifolia bilden ohnehin eher selten Früchte.




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