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Meisterblog

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03.08.2016

Der Ziergarten im August

Hallo liebe Gartenfreunde,

der August ist da und es gibt wieder viel zu tun. Besonders wichtig ist nach wie vor das Gießen. Da wir dies aber bereits in einem anderen Blogeintrag ausführlich behandelt haben, überlasse ich es bei einer kleinen Erinnerung. In den kommenden Wochen werden wir uns hingegen mit anderen Themen, wie z.B. dem Rückschnitt oder der Aussaat von Pflanzen, der Ernte von Gemüse und Früchten oder auch der Teichpflege beschäftigen. Im Blogeintrag dieser Woche geht es um die Arbeiten, die im Ziergarten anfallen. Ich wünsche Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen.


Im August haben bereits eine Menge Pflanzen ihre Blütezeit hinter sich, von daher muss vor allem im Blumen- oder Staudenbeet Hand angelegt werden. Bei einigen Pflanzen kann das entfernen verblühter Blüten die Blütezeit verlängern, da die Pflanze diese Teile nicht mehr mit Nährstoffen versorgen muss und somit für die Ausbildung neuer Blüten zur Verfügung stehen. Dies ist z.B. beim Sonnenhut, der Kokardenblume oder dem Mädchenauge der Fall. Pflanzen, bei denen nicht mit einer Verlängerung der Blütezeit zu rechnen ist werden eigentlich nur aus optischen Gründen von den verblühten Pflanzenteilen befreit. Pflanzen, die ein zweites Mal austreiben können, sollten im August bzw. nach der Blüte komplett zurückgeschnitten werden. So zum Beispiel der Rittersporn.


Rhododendren zeigen, wie fast alle immergrünen Pflanzen, erst spät an wenn sie an Wassermangel leiden. Zeigen sich eingerollte Blätter und gelbbraune Brandflecken auf der Pflanze ist es schon fast zu spät, denn Trockenschäden wirken sich bei immergrünen Sträuchern besonders störend aus denn sie wachsen nur langsam wieder heraus. Daher sollte eine ausreichende Wasserversorgung während der heißen Sommermonate gewährleistet sein. Wird die Pflanze kräftig gegossen, dankt sie es dem Gartenfreund mit einer reichen Blüte im darauffolgenden Jahr. Beim Gießen sollten Sie auch ein Auge auf die Unterseite der Blätter werfen. Für den Fall, dass Sie dort Blattsprenkelungen und an den Blättern Kot-Tropfen auf, deutet es auf einen Befall mit Netzwanzen hin.


Auch ist der August der beste Zeitpunkt um den Sommerschnitt an den Rosen vorzunehmen. Dabei werden verblühte Triebe entfernt um neuen Seitentrieben das Wachstum zu ermöglichen. Lange Seitentriebe an Strauchrosen können kräftig eingekürzt werden und auch welke Blätter sollten vor allem bei großblütigen Rosen entfernt werden. Ein kompletter Rückschnitt der Rosen sollte erst erfolgen wenn der Blütenstand komplett verblüht ist. Achten Sie bei Ihren Rosen aber nicht nur auf welke Blätter, entdecken Sie gelbliche Punkte auf der Blattoberseite und eventuell sogar gelbe bis orange gefärbte Sporenlager auf der Blattunterseite, dann hat sich wahrscheinlich der Rostpilz auf ihren Rosen ausgebreitet. Im Laufe der Zeit bilden sich auch dunkle Sporenlager, dabei handelt es sich um sternförmige, fast schwarze Blattflecken. Diese verbreiten sich schnell und führen zu einer frühen Vergilbung der Blätter. Diese vergilbten Blätter zusammen mit einem vorzeitigen Laubfall sind typische Symptome für den Sternrußtau. Sind die Rosen davon betroffen, sollten Sie auf geeignete Pflanzenschutzmittel zurückgreifen.

Weitere Hinweise zum Rosenschnitt finden Sie auf unserer Aktionsseite.


Auch der beliebte Pflanznachbar der Rose, der Lavendel, kann im August einen leichten Rückschnitt vertragen. Der Blütenflor des Lavendel ist weitgehend verblüht und der Rückschnitt verhindert, dass die Pflanzen unnötig Energie in die Samenbildung investieren. Dazu werden einfach alle Triebe um etwa ein Drittel gekürzt.


Damit sind wir für heute am Ende angekommen. Ich hoffe, Sie hatten wieder einmal viel Spaß beim Lesen und dass Sie eventuell etwas gelernt haben. Wir sehen uns beim nächsten Blogeintrag.


Ihr Meister Meyer



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