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06.07.2016

Schädlinge bekämpfen

Hallo liebe Gartenfreunde,

von der Ameise bis zur Wespe, es gibt viele Schädlinge und die uns und unsere Pflanzen im Juli heimsuchen können. Heute befassen wir uns deshalb mit ihnen und wie wir gegen sie vorgehen können. Ich hoffe, dass Ihnen meine Tipps weiterhelfen, und auch, dass Sie von den Plagegeistern verschont bleiben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Der Juli ist oft der Blattlausmonat. Diese Schädlinge treten besonders häufig auf und können sich, wenn nicht genügend natürliche Feinde vorhanden sind, zu einer Plage entwickeln. Die Läuse stechen mit ihren Rüsseln in das Pflanzengewebe und saugen den Pflanzensaft. Dabei zerstören sie nicht nur die Pflanze sondern können auch Krankheiten übertragen. Haben Sie naturnahe Stauden bei sich im Garten angepflanzt ist die Chance hoch, dass sich Florfliegen und Marienkäfer ansiedeln. Blattläuse stehen bei Marienkäfern und Florfliegenlarven ganz oben auf der Speisekarte. Auch Schlupfwespen oder Ohrenkneifer vertilgen Blattläuse gern. Nimmt der Lausbefall überhand können Sie die Plage auch mit anderen Mitteln bekämpfen. Achten Sie dabei jedoch darauf nützlingsschonende Mittel zu spritzen. Der beste Zeitpunkt um diese Mittel zu verwenden sind entweder die frühen Morgen- oder Abendstunden.

Eine weitere Laus-Art ist die Schildlaus (die sehen Sie auf dem Foto). Dieser Schädling tritt vor allem bei Kübelpflanzen auf. Die Schildläuse setzen sich am liebsten unter den Blättern und am Stamm fest und sehen aus wie kleine braune Flecken. Die Schädlinge können einfach mit einem Tuch oder Pinsel abgestreift werden. Alternativ können Sie die befallene Pflanze ein bis zwei Mal täglich mit einer Seifenlösung besprühen. Diese lässt sich selbst herstellen indem Sie 100 g Schmierseife und 150 ml Spiritus in 5 l Wasser auslösen.

Haben Sie Schnecken im Garten können Sie sich, wenn es noch dunkel ist, mit einer Taschenlampe auf den Weg machen und die Schnecken einfach aufsammeln. Haben Sie nicht ganz so viel Zeit zur Verfügung, oder keine Lust, können Sie gefährdete Pflanzen und die Erde darum mit kaltem Kaffee besprühen. Das verdirbt den Schnecken schnell den Appetit. Alternativ können Sie auch dafür sorgen, dass sich Kröten in Ihrem Garten ansiedeln. Diese fressen auch gern Schnecken. Sorgen Sie dafür einfach für viele Unterschlupfmöglichkeiten, etwa in Form von Brettern, Steinen, Laub oder Baumstümpfen.

Für den Fall, dass Sie Brombeersträucher in Ihrem Garten haben, können sich an diesen die sogenannten Brombeergallmilben ansiedeln. Diese Schädlinge saugen an Blättern und Blüten. Die befallenen Beeren bleiben rot und hart anstatt zu reifen. Die befallenen Früchte sollten entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden um einer weiteren Verbreitung entgegen zu wirken. Mit einem radikalen Rückschnitt im Herbst beugen Sie einem Befall im kommenden Jahr vor.

Ab Mai ist der Gartenlaubkäfer unterwegs. Die Weibchen legen ihre Eier in die Erde, nach drei Wochen schlüpfen die Larven und ernähren sich von Graswurzeln. Treten diese in großer Zahl auf, bekommt der Rasen braune Stellen. Für die Käfer gibt es spezielle Fallen, die Larven werden am besten mit Nematoden bekämpft.

Ameisen siedeln sich gern unter Terrassenbelägen an und bauen dort ihre Nester. Durch die Gänge und Hohlräume können die Steine gefährlich ins Wanken geraten. Als Gegenmaßnahme helfen Sprays oder Köderdosen aus unserem Shop.

Haben Sie Obstbäume bei sich im Garten? Dann sind auch oft die Wespen nicht fern. Diese besonders lästigen Plagegeister fressen die Früchte an und können auch im Haus oder auf der Terrasse stören. Als eine Maßnahme können Sie Fangflaschen in die Baumkronen hängen. Am besten bevor die Früchte reif sind. Dazu füllen Sie die Flaschen mit einer Mischung aus Sirup oder Zuckerwasser und Essig und hängen diese auf. Alternativ können Sie auch Fallen aus dem Fachhandel erwerben die nicht auf Bienen, Hummeln und andere Nützlinge ausgerichtet sind.


Ich hoffe, Sie bleiben in diesem und natürlich auch in allen folgenden Sommern von den Schädlingen verschont, und hatten wieder einmal viel Spaß beim Lesen und dass Sie eventuell etwas gelernt haben. Bis zum nächsten Blogeintrag.


Ihr Meister Meyer



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