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27.05.2016

Schädlingsbekämpfung im Juni

Hallo liebe Pflanzenfreunde,

im heutigen Blogeintrag möchte ich auf Schädlingsbekämpfung eingehen. Schädlinge die Pflanzen schädigen und Gemüse und Obst anfressen sind eine lästige Sache die niemand gern in seinem Garten hat. Ich hoffe von Ihnen hat niemand mit diesem Problem zu kämpfen. Und wenn doch finden Sie hier ein paar Tipps und Ratschläge zur Bekämpfung.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.


Blattläuse

Blattläuse treten oft in den Monaten Mai und Juni auf. Dann sehen wir sie an den Gartenpflanzen und überlegen uns wie wird gegen sie vorgehen können. Normalerweise haben Blattläuse eine Menge natürlicher Feinde: Florfliegen, Marienkäfer, Schwebfliegen, Gallmücken oder Schlupfwespen gehen auf natürlichem Wege gegen die Plage vor. Es kann aber durchaus vorkommen, dass der Befall so stark ist, dass wir selber helfend eingreifen müssen. In unserem Shop haben wir einige Mittel die Sie dazu verwenden können. Das Anbringen der Mittel sollte morgens oder abends bei trockener Witterung erfolgen.


Ameisen

Ein anderer Plagegeist ist die Ameise. Sie untergräbt Wege und Platten und kann auch schon mal im Haus Einzug halten. Eine Vorgehensweise dem entgegenzuwirken ist das Ausbringen von Ameisengranulat. Die meisten Produkte wirken entweder bei Kontakt oder als Köder. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Mittel die gesamte Kolonie bekämpft. Also Arbeiterinnen genauso wie die Königin und die Brut. Die Arbeiterinnen bringen das Granulat in ihren Bau und verfüttern es an die Brut die daraufhin eingehen.


Gemüsefliegen

Gemüsefliegen legen ihre Eier gern an Zwiebeln, Möhren oder Kohl. Aus den Eiern schlüpfen gefräßige Maden die sich über das Gemüse hermachen. Ein wirkungsvoller und umweltfreundlicher Schutz davor sind Gemüseschutznetze die es im Gartenfachhandel zu kaufen gibt. Die Netze werden dicht und abschließend über dem Gemüse angebracht und verhindern so die Eiablage.


Kirschfruchtfliegen

Eine weitere Fliegenart ist die Kirschfruchtfliege, die sich über die Kirschen hermacht. Gegen sie helfen einfache Gelbtafeln die kurz vor dem Farbumschlag der Kirschen von Grün nach Gelb am Baum angebracht werden. Dadurch werden die Fliegen einfach und effektiv abgefangen.


Apfel-Würmer

Die Apfel-Würmer sind eigentlich die Larven des Apfelwickler-Falters. Diese schlüpfen am Mitte Mai und fliegen um Mitte Juni. Die Weibchen legen ihre Eier nach der Befruchtung an die Früchte. Die Raupen entwickeln sich dann in den Früchten selber. In warmen Sommern kann es vorkommen dass sich zwei Generationen an Faltern entwickeln.

Um den schädlichen Effekt auf die Früchte etwas einzudämmen können Sie bis zum Zeitpunkt an dem die Falter schlüpfen die Baumstämme nach Puppen absuchen und diese entfernen. Fallobst sollte nicht liegengelassen werden, oft befinden sich Larven darin. Gegen Ende Mai können Sie einen Wellpappe-Fanggürtel um die Baumstämme legen. Auch diese müssen natürlich regelmäßig auf Raupen und Puppen abgesucht werden. Von Mai bis August besteht außerdem die Möglichkeit Apfelwickler-Lockstoff-Fallen aufzuhängen. Diese locken die männlichen Falter an und fangen sie ein.


Ich hoffe, Sie hatten wieder einmal viel Spaß beim Lesen und dass Sie eventuell etwas gelernt haben. Bis zum nächsten Blogeintrag.


Ihr Meister Meyer



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