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20.01.2016

Tipps für die Gartenarbeit im Januar und Februar

Hallo liebe Gartenfreunde,

im heutigen Blog möchte ich Ihnen ein paar Tipps geben und mögliche Aktivitäten im Garten während der kalten Tage im Januar und Februar vorschlagen. Denn auch wenn es nicht allzu viel zu tun gibt dieser Tage, ein paar Dinge können doch erledigt werden.

Wenn das Wetter nasskalt ist und Schnee im Garten liegt darf das Gießen nicht vergessen werden. Vor allem immergrüne Gewächse brauchen auch bei Frost ausreichend Wasser.

Desweiteren kann die Zeit im Januar genutzt werden um winterblühende Gehölze, wie zum Beispiel Winterjasmin, zu pflanzen. Sobald der Boden frostfrei ist kann gepflanzt werden.
Den gefrorenen Boden kann man sich auch zum Umpflanzen großer Bäume mit Erdballen zu Nutze machen. Dies eignet sich aber nur für Obstbäume und andere sommergrüne, frostharte Gehölze. Sobald stärkerer Frost angekündigt ist wird ein ausreichend großer Erdballen gestochen und auch das neue Pflanzloch gegraben. Der Wurzelballen wird, bis er gut durchgefroren ist, im alten Pflanzloch stehen gelassen und dann an seinen neuen Platz transportiert. Die gefrorene Erde hält den Wurzelballen zusammen und sorgt dafür, dass ein hoher Feinwurzel-Anteil erhalten bleibt.

Wenn Sie einen Kamin zu Hause haben der oft im Einsatz ist, sollten Sie davon absehen die Asche auf den Kompost zu geben. Denn die Qualität des Kompostes hängt von der Qualität der Materialien ab die auf den Kompost gegeben werden. Das gilt sowohl für Kohlen- als auch für Holzasche, denn beide können bei der Verbrennung eine höhere Konzentrierung von Schwermetallen anreichern, die zu einer Belastung des Kompostes und später dann auch des Gartenbodens führt.

Eine dicke Schneedecke im Garten hat auch ihr Gutes, sie bietet den Pflanzen Schutz vor tiefen Frostschäden im Wurzelbereich. Fehlt die Schneedecke kann es zu erheblichen Schäden kommen. Besonders Beerensträucher und Obstbäume wie Quitten, Birnen oder Pfirsiche sind gefährdet. Um die Pflanzen zu schützen können Sie eine Mulchschicht aufbringen. Dazu empfiehlt sich etwa Mischlaub, Schreddergut, Strohhächsel oder Rindenmulch. Warten Sie aber mit dem aufbringen bis der Boden bereits gefroren ist. So kann verhindert werden, dass sich dort keine Mäuse einnisten. Außerdem bleibt der Boden im Frühjahr länger kalt und dadurch kann eine zu frühe und damit frostgefährdete Blüte verhindert werden.

Ich hoffe Sie hatten Spaß beim Lesen und eventuell haben Sie etwas Neues gelernt. Wir sehen uns beim nächsten Blogeintrag.

Ihr Meister Meyer

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