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Baum des Jahres: 1989-2021

Bereits seit 1989 wird in Deutschland der Baum des Jahres aufgrund ihres ökologischen Mehrwerts ausgezeichnet. Für die Initiierung dieser Aktion ist bis heute der Umweltschutzverein Wahlstedt (Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein) verantwortlich. Die Bäume des Jahres sind aus forstwissenschaftlicher Perspektive besonders wertvoll.

pflanzmich stammt aus dem benachbarten Pinneberger Baumschulgebiet und zeichnet sich daher durch denselben norddeutschen Pioniergeist aus. Daher möchten wir unseren Teil zur Bekanntmachung dieser ökologisch wertvollen Auszeichnung beitragen und widmen diese Internetseite den aus forstwissenschaftlicher Perspektive besonders wertvollen Baumarten.


Europäische Stechpalme

Baum des Jahres 2021

Die europäische Stechpalme ist im Gegensatz zu den anderen Stechpalmenarten als heimische Art zu definieren. Sie wird in der Bundesrepublik Deutschland als streng geschützte Art bezeichnet. Die Blüten der europäischen Stechpalme wirken relativ unscheinbar. Ilex aquifolium eignet sich besonders gut als immergrünes Vogelnährgehölz.

Robinie / Scheinakazie

Baum des Jahres 2020

Die Robinie wird aufgrund ihrer optischen Ähnlichkeit auch als Scheinakazie betitelt. Die gewöhnliche Robinie kommt aus Nordamerika. Allerdings ist sie bereits seit mehreren Jahrhunderten in den europäischen Gefilden anzutreffen. Sie überzeugt im Garten neben dem schnellen Wuchs durch ihre Funktion als Nektar-und Pollenpflanze.

Flatterulme

Baum des Jahres 2019

Die Flatterulme lässt sich als unkompliziert definieren. Sie kommt auch mit trockenen Standorten zurecht und ist gegenüber typischen Ulmenkrankheiten im Vergleich zu ihren Artgenossen in einem geringeren Maße anfällig. In der Forstwissenschaft wird daher eine Pflanzung als Stadtbaum empfohlen. Was liegt da näher als eine Pflanzung in Ihrem persönlichen Stadtgarten?

Esskastanie

Baum des Jahres 2018

Die Esskastanie wird eigentlich zu den Buchengewächsen gezählt. Aufgrund ihres edlen Holzes wird sie auch Edelkastanie genannt und in der Forstwirtschaft dementsprechend geschätzt. Für die Freunde der Gartenkultur sind die essbaren Früchte sicherlich von größerer Bedeutung. Sie kann eine interessante Ergänzung zu klassischen Obstgehölzen wie dem Holzapfel sein und Ihrer Wildobstplantage somit einen besonders edlen Anstrich verleihen.

GEMEINE FICHTE

Baum des Jahres 2017

Das Holz der Fichte zeichnet sich in der Forstwirtschaft durch einen hohen Beliebtheitsgrad aus. Es handelt sich bei der Fichte um einen Flachwurzler. Die Erschließung von Wasser aus tieferen Bodenschichten fällt ihr schwer.Durch ihr flaches Wurzelsystem sollte man sie auch nicht an windigen Standorten pflanzen. Hat die Fichte somit noch eine Daseinsberechtigung? Diese Frage würden wir auch heut noch mit einem „Ja“ beantworten. Die Eichhörnchen freuen sich über die Zapfen der gemeinen Fichte. Freunde der braunen Nesträuber sollten somit auch in Zukunft über die Pflanzung von Picea abies in Ihrem Garten nachdenken.

WINTERLINDE

Baum des Jahres 2016

Die Winterlinde wird aufgrund ihrer herzförmigen Blätter auch Herzlinde genannt. Sie weist starke Ähnlichkeiten zur Sommerlinde auf. Es findet manchmal eine sogenannte Bastardisierung statt. Im Juni und Juli kann man sich an ihrer Blütenpracht erfreuen. Die Blüten verströmen eine angenehme Duftnote, die an den Geruch von frischen Honig errinert. Insbesondere Bienen freuen sich daher über die Anwesenheit der Winterlinde in Ihrem Garten.

FELDAHORN

Baum des Jahres 2015

Der Feldahorn hat im Gegensatz zu anderen Ahornen ein besonders großes Verbreitungsgebiet vorzuweisen. Früher wurden seine Blätter analog zum Sauerkraut eingekocht und somit gerne als Speise gegessen. Heutzutage lässt er sich idealerweise zur Bodenbefestigung und als Hecke im heimischen Garten verwenden.

TRAUBENEICHE

Baum des Jahres 2014

Das Holz der Traubeneiche ist insbesondere als Material für Furniere ausgesprochen beliebt. Sie kann jedoch auch im heimischen Garten mit zahlreichen Qualitäten überzeugen. Viele Insekten freuen sich über die Traubeneiche. Vögel greifen bei den Eicheln gerne zu. Sie dient somit als Insekten- und Vogelnährgehölz.

WILDAPFEL, HOLZAPFEL

Baum des Jahres 2013

Der Holzapfel ist als Vorläufer des Plantagenapfels anzusehen. Heute wird ihm im landwirtschaftlichen Bereich keine nennenswerte Bedeutung zuteil. Das muss uns Gartenfreunde jedoch nicht stören. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Malus sylvestris wird nicht umsonst als europäischer Wildapfel betitelt. Er gibt Ihrem Obstgarten einen besonders ursprünglichen Charakter. Darüber hinaus steht er als Vogelnährgehölz und Insektennährgehölz im Dienst der heimischen Fauna.

EUROPÄISCHE LÄRCHE

Baum des Jahres 2012

Bei der europäischen Lärche handelt es sich um eine besonders prächtige Konifere. Sie ist die einzige Nadelbaumart mit einer Herbstfärbung. Diese lässt sich als dunkelgelb beschreiben und erfreut den Betrachter jedes Jahr erneut. Aufgrund ihres festen und starken Wurzelsystems ist ein sicherer Halt garantiert. Larix decidua kann somit für eine farbenfrohe Abwechslung im Bereich der Koniferensorgen.

ELSBEERE

Baum des Jahres 2011

Die Elsbeere gehört nicht zu den Baumarten mit einer signifikanten Verbreitung. Aufgrund ihrer Ökosystemdienstleistungen ist das ziemlich schade. So leistet sie als Vogelnährgehölz einen unheimlich wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Ihre wohlschmeckenden Früchte erfreuen auch den Menschen. In Kombination mit der Eberesche steht somit einer ökologischen Optimierung Ihres Obstgartens nichts mehr im Wege.

VOGELKIRSCHE

Baum des Jahres 2010

Die Vogelkirsche ist für viele Gartenfreunde der Inbegriff aller Vogelnährgehölze. Sie erfreut den Betrachter im Herbst mit ihren gelben bzw. orangenen Blättern. In Kombination mit anderen sommergrünen Vogelnährgehölzen wird Ihr Garten zu einem farbenfrohen Vogelhabitat.

BERGAHORN

Baum des Jahres 2009

Der Bergahorn hat einen ausladenden Wuchs. Mit einer solitären Pflanzung kommt das prächtige Erscheinungsbild noch besser zur Geltung. Eine parkähnliche Pflanzung bietet sich ebenfalls an. Aufgrund seiner Einsetzbarkeit als Pollenschutzpflanze und Vogelnährgehölz ist er insbesondere für die Freunde des Artenschutzes eine gute Wahl.

ECHTE WALLNUSS

Baum des Jahres 2008

Die echte Walnuss erfreut den Betrachter mit ihrem stattlichen Wuchs. Eine Pflanzung ist Einzelbaum ist genauso wie beim Bergahorn somit in Betracht zu ziehen. Die wohlschmeckenden Früchte der echten Walnuss sind aufgrund der enthaltenen Vitamine für die Freunde der bewussten Ernährung stets eine gute Wahl. Juglans regia kann als besonders edles Vogelschutzgehölz Ihren Garten aufwerten.

WALDKIEFER

Baum des Jahres 2007

Die Waldkiefer ist eine gute Alternative zur Fichte. Das liegt am flexiblen Wurzelsystem und der guten Resistenz gegenüber längeren Hitzeperioden. Daher wird ihr auch in der Forstwirtschaft eine größere Bedeutung zugewiesen. Im heimischen Garten kann die Kiefer als kugelförmiger Baum das ganze Jahr mit ihrer immergrünen Pracht sowohl für Freude als auch für einen ökologisch wertvollen Sichtschutz sorgen.

SCHWARZPAPPEL

Baum des Jahres 2006

Die Schwarzpappel hat mit vielen Bäumen auf dieser Seite etwas gemeinsam: Sie ist eine gefährdete Art. Aus holzwirtschaftlicher Sicht lohnt sich der Anbau der Hybridpappel. Aus der ökologischen Perspektive heraus betrachtet ist dieses Vorgehen jedoch höchst zweifelhaft. Die Zerstörung von Auenwäldern ist für Populus nigra ebenfalls eine bedrohliche Entwicklung. Aufgrund der gegebenen Bienenfreundlichkeit und der möglichen Verwendung als Windschutz hat die Schwarzpappel im heimischen Garten durchaus eine Existenzberechtigung. Man sollte daher eine Pflanzung in Betracht ziehen.

ROSSKASTANIE

Baum des Jahres 2005

Die Rosskastanie ist als gefährdet einzustufen. Dabei erfreut sie im Mai und Juni den Betrachter mit ihren formschönen Blütenkerzen. Im Sommer kann Aesculus hippocastanum für einen schattigen Rückzugsort sorgen. Im Herbst machen sich die Kastanienfrüchte selbstredend bemerkbar. Im Winter kommt ihre formschöne Kronenmorphologie zutage. Somit finden sich genug Gründe zur Erhaltung der gewöhnlichen Rosskastanie.

WEIßTANNE

Baum des Jahres 2004

Die Weißtanne ist so ziemlich die einzige einheimische Tannenart. Insbesondere Freunde autochthoner Herkünfte werden sie daher anderen Koniferen vorziehen. Mithilfe von Abies alba lässt sich ein Garten mit traditioneller Ausrichtung somit um eine formschöne Konifere erweitern. Als sommergrüne Basisausstattung für einen derartigen Garten empfehlen wir neben der Stieleiche auch die Rotbuche.

SCHWARZERLE

Baum des Jahres 2003

Die frisch geschnittenen Zweige der Schwarzerle haben ein rötliches Erscheinungsbild. Daher wird sie auch Roterle genannt. Sie hat eine Vorliebe für feuchte Böden. Sie wächst gerne im sumpfartigen Gebieten und wurde früher mit der Hexerei in Verbindung gebracht. Heutzutage kann sie in Gärten mit äußerst humiden Böden in ihrer Funktion als Vogelnährgehölz ein paar gefiederte Gartenbewohner herbeizaubern.

WACHOLDER

Baum des Jahres 2002

Der gemeine Wacholder gehört zweifelsohne zu den populärsten Koniferen. Die Zweige des Nadelgehölzes dienten früher an den Weihnachtsfeiertagen zur Fernhaltung von Hexen. Vögel können dem gemeinen Wacholder jedoch einiges abgewinnen. Daher eignet er sich in Kombination mit der Eibe ideal zur Aufwertung Ihres Gartens mit immergrünen Vogelnährgehölzen.

Gemeine Esche

Baum des Jahres 2001

Bereits bei den Germanen hatte die Esche eine sehr große Bedeutung. Damals war man von den guten Kräften der Esche überzeugt. Fraxinus excelsior soll bereits damals das Unheil abgewehrt haben. Heutzutage kann die Esche das Unheil der mangelnden Biodiversität in Ihrem Garten abwehren. An dem malerischen Großbaum werden sich Ihre Nachfahren noch in 300 Jahren erfreuen können.

SANDBIRKE

Baum des Jahres 2000

Die Sandbirke wird auch Hängebirke genannt. Sie überzeugt den Betrachter mit ihrem romantischen Aussehen. Die weiße bzw. graue Borke bringt kühlere Farben in Ihren Garten. Betula pendula kommt in den Wäldern Skandinaviens vor und lässt sich zudem als wichtige Pionierbaumart definieren. Die Hängebirke wird leider von stärkeren Konkurrenzarten aus ihrem Habitat gedrängt und ist daher stark gefährdet. Man sollte ihr daher im eigenen Garten einen neuen Siedlungsraum zuweisen.

SILBERWEIDE

Baum des Jahres 1999

Die Silberweide kann ihre Vorteile in einem mit reichlich Sonnenlicht gesegneten Garten ihre Vorzüge ausspielen. Hierzu zählt die rasante Wuchsgeschwindigkeit in den jungen Jahren. Liebhaber der Weidengewächse werden sich definitiv an den schnellen Resultaten erfreuen. Aufgrund ihrer Funktion als Nektar- und Pollenpflanze sind die Bienen von der Silberweide ebenfalls ziemlich begeistert.

WILDBIRNE

Baum des Jahres 1998

Die Wildbirne ist leider immer seltener anzutreffen. Sie dient als Vogelnährgehölz und als Insektennährgehölz. Pyrus pyraster erbringt somit wichtige Ökosystemdienstleistungen. Dementsprechend sollten engagierte Gärtner dieser für den Naturschutz wichtigen Art einen Raum zur Entfaltung ihres ansprechenden Wuchses geben.

EBERESCHE

Baum des Jahres 1997

Die Eberesche ist vielen Freunden der Gartenkultur auch als Vogelbeere bekannt. Es handelt sich hierbei logischerweise um ein Vogelnährgehölz. Nicht umsonst wird Sorbus aucuparia auch als Drosselbeere betitelt. Die Früchte sind allerdings auch zum menschlichen Verzehr geeignet und eignen sich somit als Basis für Fruchtgelee und Marmelade. In Gärten mit nährstoffreichen Böden kann man diesem bienenfreundlichen Gehölz ein ideales Refugium bieten.

Hainbuche

Baum des Jahres 1996

Die Hainbuche erfreut den Gärtner mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Neben dem dekorativen kugelförmigen Wuchs ist auch eine Heckenpflanzung möglich. Der Name weist auf die mögliche Hainbildung hin. Somit eignet sich Carpinus betulus besonders gut zur Schaffung Ihres kleinen Waldökosystems.

Spitzahorn

Baum des Jahres 1995

Der Spitzahorn ist eine heimische Art mit einer Vorliebe für kiesige und tonige Bodenformen. Es handelt sich hierbei um ein winterhartes Pioniergehölz. Er eignet sich somit ideal für die Pflanzung in einem traditionell angehauchten Garten.

Eibe

Baum des Jahres 1994

Die Eibe bietet aufgrund ihrer Funktion als Vogelnährgehölz einen hohen ökologischen Mehrwert. Daher sollte sie insbesondere in Gegenden mit gefährdeten Vogelarten einen Platz im Garten finden. Insbesondere für Freunde immergrüner Bäume mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein ist die Eibe eine gute Wahl. Sie kann somit zur ökologischen Aufwertung eines Koniferenbestandes dienen.

Speierling

Baum des Jahres 1993

Der Speierling war aufgrund seiner wohlschmeckenden Früchte bereits bei den alten Römern beliebt. Auch heute hat er seine Daseinsberechtigung keinesfalls verloren. Ganz im Gegenteil: Er kann für kulinarische Abwechslung in Ihrem Obstgarten nutzen. Sorbus domestica erbringt als Vogelnährgehölz und Insektennährgehölz ganz nebenbei relevante Ökosystemdienstleistungen.

Bergulme

Baum des Jahres 1992

Aufgrund des Ulmensterbens ist insbesondere die Bergulmen vom Ulmensplintkäfer bedroht. Mit jedem verstorbenen Baum nimmt die genetische Vielseitigkeit der Art ab. Aufgrund ihres dichten Wuchses und ihrer rotbraunen Blüten ist das jammerschade. Ulmus glabra kommt mit nahezu allen Bodenformen zurecht. Als Freund der Artenvielfalt sollte man ihr somit zweifelsohne ein neues Habitat bieten.

Sommerlinde

Baum des Jahres 1991

Die Sommerlinde erfreut den Betrachter im Juni und Juli mit ihrer Blütenpracht. Sie ist insbesondere für Gärten mit sonnigen Standorten und sandigen Böden gut geeignet. Die ältesten Vertreter ihrer Gattung sind 1.000 Jahre alt. Sie ist somit für einen langfristig ausgelegten Waldgarten eine ausgezeichnete Wahl.

Rotbuche

Baum des Jahres 1990

Die Rotbuche ist genauso wie die Stieleiche nicht aus den heimischen Gärten und Wäldern wegzudenken. Sie freut sich über lehmige und feuchte Böden. In Ihrem Garten hinterlässt Fagus sylvatica als Vogelschutzhecke in einem traditionell ausgelegten Garten einen guten Eindruck.

Stieleiche

Baum des Jahres 1989

Die Stieleiche steht für Kraft und Stärke. Der Mythos der deutschen Eiche ist nicht umsonst hinlänglich bekannt. Der sommergrüne Klassiker freut sich neben einem hohen Nährstoffgehalt über sandige Böden und macht in jedem Garten eine gute Figur.