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Malve

Schön und gesund


Auf dieser Aktionsseite möchten wir Ihnen heute die Malve näher bringen. Sie ist ein oft gesehener Gast in Bauern- und Naturgärten.
Die Malven sind eine Pflanzengattung in der Familie der Malvengewächse, zu denen außer der Malve selbst auch Stockrosen, Eibisch sowie Hibiskus gehören. Im speziellen werden wir auch etwas näher auf die Wilde Malve eingehen, die auch Käsepappel genannte Pflanze ist eine der ältesten bekannten Gemüse- und Heilpflanzen.
Die Malven sind in Eurasien und Nordafrika verbreitet und sind aufsteigend oder aufrecht wachsende, ein- bis mehrjährige ausdauernde krautige Pflanzen. An ihren langen Stängeln bilden sich von Mai bis Oktober die bis zu 5 cm großen Blütenköpfe. Die Blüten der Malve entwickeln sich in den Blattachseln in Einzelstellung oder auch in kleinen Büscheln. Da die Stängel der Pflanzen recht zart sind, sollten sie mit Stützhilfen vor dem Abknicken bei starkem Wind geschützt werden.
Am meisten ist sind die Pflanzen im Gartenbeet anzutreffen, sie eignen sich jedoch auch für Balkonkästen oder für die Kübelbepflanzung für Terrassen und Eingangsbereiche. Als Schnittblumen finden sie hingegen seltener Verwendung.
Auch wenn einige Malvenarten als Küchenkräuter oder Heilkräuter verwendet werden, gibt es auch einige Malvenarten die dazu neigen große Mengen an Nitrit einzulagern. Dementsprechend sollte natürlich auch darauf geachtet werden, dass Tiere oder Kinder keine Teile dieser Pflanzen essen, sonst kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen. Es sollte also vor dem Kauf darauf geachtet werden, ob es sich bei der bevorzugten Art um eine potenziell giftige Variante handelt.


 

Anbau, Aussaat und Pflege


Malven gelten generell als recht anspruchslos was Boden und Standort betrifft. Sie bevorzugen jedoch einen nährstoffreichen Boden, der kalkhaltig und gut durchlässig sein sollte. Feuchte Böden werden aber ebenso gut vertragen wie trockene. Ein Standort der sonnig bis halbschattig gelegen ist, ist ideal. Bei hoch wachsenden Malven-Arten sollte ein geschützter Standort gewählt werden, da die hohen Stängel sonst leicht abknicken können. Alternativ sind Stützhilfen eine gute Hilfe. Schöne Pflanzpartner in Staudenbeeten sind unter anderem Lupinen oder auch Margeriten.

Jungpflanzen können nach den Eisheiligen im Mai, bis zum August oder Anfang September problemlos eingepflanzt werden. Dazu werden sie einfach in lockere Erde, der ein wenig Kompost beigemischt wurde, eingesetzt.
Zwei- bis mehrjährige Sorten können im April direkt ins Beet ausgesät werden. Die Samen werden dabei leicht mit Erde bedeckt und sollten bis zur Keimung ständig feucht gehalten werden. Diese Malven bilden im ersten Jahr nur Blätter, überwintern aber als kleine Rosetten und blühen im Folgejahr.
Sollen die Pflanzen schon in der aktuellen Gartensaison blühen, können diese auch im Haus vorgezogen werden. Dazu werden die Samen ab Februar ausgebracht. Die Keimlinge müssen nun an einem warmen und geschützten Standort untergebracht werden. Die so gezogenen Jungpflanzen können dann, wie gekaufte Jungpflanzen auch, ab Mai in den Garten gepflanzt werden. Pflanzen, die bereits im Garten stehen, vermehren sich unproblematisch durch Selbstaussaat weiter. Die jungen Pflanzen sollten jedoch während der kalten Wintermonate durch eine Laubschicht geschützt werden. So steht einer schönen Blüte im Folgejahr nichts im Wege.

Generell ist der Pflegeaufwand bei Malven recht gering. Vor allem kleinwüchsige Sorten sind robust. Sie benötigen nur einen geeigneten Standort, ab und zu etwas Dünger und sonst nur Wasser um sich voll zu entfalten. Die höher wachsenden Sorten benötigen, wie schon erwähnt, wegen ihrer langen Stängel, Schutz vor Wind und Regen und eine Stützhilfe.
Beim Gießen gibt es bei der Malve auch keine Besonderheiten die beachtet werden müssen. Eine regelmäßige Bewässerung ist vollkommen ausreichend. Staunässe sollte jedoch vermieden werden, ebenso wie ein Austrocknen der Wurzeln. Die Erde sollte einmal gut durchfeuchten und erst dann wieder gegossen werden, wenn die Erdoberfläche trocken ist. Besonders große Pflanzen haben natürlich auch einen größeren Wasserbedarf. Dieser kann jedoch durch Mulchen oder Gießen in den Abendstunden herabgesetzt werden. Bei Kübelpflanzen sollte überschüssiges Wasser aus den Untersetzern entfernt werden.
Auch die Düngerzugabe richtet sich nach der Größe der Pflanzen. Grundsätzlich können Malven etwa alle zwei Wochen gedüngt werden. Kleine Pflanzen etwas weniger oft, große etwas öfter. Besonders bei Kübelpflanzen kann eine Zugabe von Flüssigdünger die Blühfreude anregen. Genauso gut kann auch Kompost oder Hornspäne verwendet werden.

Ob verwelkte Blüten entfernt werden sollen hängt entweder davon ab, ob der Blühzeitraum verlängert und sich neue Blüten entwickeln wollen, oder ob Samen für die Vermehrung gewonnen werden sollen.
Soll die Pflanze zahlreiche Blüten ausbilden und neu austreiben ist das Entfernen vertrockneter Blüten ein Muss. Werden diese nicht entfernt, bildet die Malve Samen aus. Dies ist ein kraftaufwendiger Prozess durch den natürlich nicht so viel Energie zur Ausbildung neuer Blüten zur Verfügung steht.
Einjährige Malven müssen in der Regel nicht zurückgeschnitten werden. Bei mehrjährigen Arten kann es jedoch Sinn machen, wird ihnen so doch zu einem dichten und üppigen Wuchs verholfen. Die Stärke des Rückschnitts hängt von der Malvenart ab. Verholzende Sorten können etwas kräftiger zurückgeschnitten werden. Pflanzen mit wichen Stängeln sollten jedoch nur vorsichtig gekürzt werden.

 

Krankheiten und Schädlinge

Die robuste Malve wird nur sehr selten von Schädlingen heimgesucht. Bei schlechten Bodenbedingungen oder ungünstigen Wetterverhältnissen, viel Regen, wenig Sonne, kann es vorkommen, dass die Pflanze vom Malvenrost befallen wird. Beim Malvenrost handelt es sich um einen sogenannten Ständerpilz, der sich durch bräunliche bis rostbraune Pusteln auf den Blättern bemerkbar macht. Wird ein Befall festgestellt, muss dieser unbedingt sofort behandelt werden um ein Übergreifen auf andere Malven zu verhindern. Betroffene Blätter sollten entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden. Erkrankte Pflanzenteile nicht auf den Kompost geben, da sich der Pilz von dort aus weiterverbreiten kann. Ist die Pflanze großflächig befallen, sollte sie komplett entfernt und entsorgt werden. So kann verhindert werden, dass der Pilz sich nicht auf benachbarte Pflanzen ausbreitet.


 

Wilde Malve


Die wilde Malve ist eine altbekannte Heilpflanze. Die Pflanze enthält wertvolle Schleimstoffe und lässt sich hervorragend bei Husten, grippalen Infekten sowie bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum anwenden.
Sie erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 100 cm und ist in freier Wildbahn oft auf Äckern und Wiesen anzutreffen. Die Pflanze wächst aufrecht, das Laub ist wechselständig an den verzweigten Stängeln angeordnet. Die Blätter der wilden Malve werden ca. fünf cm lang und breit und sind efeuähnlich gelappt oder rundlich bis herzförmig.
Die wilde Malve bevorzugt trockene, stickstoff- und nährstoffreiche Böden an einem sonnigen Standort. Gepflanzt werden kann die wilde Malve im Frühjahr oder im Herbst. Es sollte dabei ein Abstand von etwa fünfzig Zentimeter zu anderen Pflanzen eingehalten werden.
Wilde Malven wachsen zweijährig, sie bilden nach der Blüte neue Triebe im Wurzelbereich die grün überwintern und im nächsten Jahr erneut austreiben.
Die Pflanze gilt als anspruchslos, es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass sie bei großer Hitze und anhaltender Trockenheit regelmäßig gewässert wird.
Wie auch bei anderen Malvenarten erfolgt die Vermehrung über Selbstaussaat.

 

Die wilde Malve als Küchenkraut

Früher wurde die essbare Malve oft als Küchenkraut verwendet. Die jungen Blätter wurden unter anderem in Salaten verarbeitet. Die Blätter haben aufgrund ihrer enthaltenen Schleimstoffe einen sehr eigenen Geschmack der heutzutage nicht jeden ansprechen könnte. Als Zutat für grüne Smoothies können die Malvenblätter auch eingesetzt werden. Durch die enthaltenen Schleimstoffe erhält der Smoothie eine besonders sämige Konsistenz. Ältere Blätter und Wurzeln können als Gemüse zubereitet und als Grundlage für Suppen und Saucen verwendet werden.
Die zarten Blüten eignen sich hervorragend für Desserts oder als Sirup und können auch als Dekoration für verschiedene Süßspeisen verwendet werden. Auch die Samen der Malve können genutzt werden. Entweder werden sie so geknabbert oder zu einem Gemüsebrei weiterverarbeitet.


 

Die wilde Malve als Heilpflanze

Mehr noch als Küchenkraut wurde und wird die wilde Malve jedoch als Heilpflanze verwendet. Durch den hohen Schleimgehalt der Blüten und Blätter ist die Malve besonders wertvoll. Die Schleimstoffe haben eine reizmildernde und schützende Wirkung auf alle Schleimhäute. Sie wirkt außerdem entzündungshemmend, antibakteriell und wundheilend.
Die Anwendung von Malve sollte nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln erfolgen, da die Schleimstoffe eine Aufnahme von Medikamenten im Darm behindern. Ein vollkommener Verzicht ist dennoch nicht nötig, es sollte jedoch ein Abstand von zwei bis drei Stunden dazwischen liegen.