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Farn

Erfolgreiche Begrünung schattiger Gartenabschnitte

Bereiche im Garten, die im Schatten liegen werden oft als Problemzonen angesehen an denen nicht viel wächst. Es haben sich aber einige krautige Pflanzenarten an diesen Lebensraum angepasst, wodurch einer erfolgreichen Begrünung dieser Bereiche nichts im Wege steht.
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige rhizombildende Farne vorstellen, die sich für eine Bepflanzung in den schattigen Bereichen ihres Gartens eignen. Außerdem haben wir einige interessante Informationen rund um Farne zusammengestellt.


Allgemein


Farne bevölkern bereits seit dem Karbon, vor etwa 350 Millionen Jahren, die Erde. Dadurch zählen sie, wie auch zum Beispiel der Ginkgo oder der Urweltmammutbaum zu den lebenden Fossilien. Damals bildeten die bis zu 30 Meter hoch wachsenden Farne zusammen mit anderen Pflanzen große Wälder, deren Biomasse nach ihrem Absterben die Grundlage für Steinkohlevorkommen bereitstellte.
In Deutschland sind etwa 40 Sorten heimisch, der Großteil der Farn-Arten wächst in den schattigen, luftfeuchten Gebieten der Tropen oder Subtropen und der gemäßigten Klimazone.
Im Gegensatz zu den Blütenpflanzen bilden Farne keine Blüten und Samen aus. Die Vermehrung erfolgt bei den Farnen über Sporen welche sich in sogenannten Sporenbehältern an der Unterseite der Farnwedel befinden. Sobald die Sporenkapseln reif sind, springen diese auf und geben die Sporen zur Vermehrung frei.
Farne gelten grundsätzlich als giftige Pflanzen. Als giftigste Sorte gilt der Adlerfarn. Die Sporen der Pflanze sollten nicht eingeatmet werden, da sie das hochgiftige Enzym Thiminase enthalten.
Auch sollten die Blätter der Farne nicht an Tiere verfüttert oder selber gegessen werden.

 

Standort


Da die meisten Farn-Arten Waldpflanzen sind bevorzugen sie einen Standort, der im leicht feuchten Schatten oder Halbschatten liegt. Ist der Boden dann noch locker und humos fühlt sich der Farn besonders wohl. Im Garten finden sich solche Bedingungen im lichten Schatten von Gehölzen und Sträuchern. Tiefwurzelnde Bäume mit lichten Kronen oder kleinere Gehölze sind hier die idealen Schattenspender. Aber auch schattige Standorte in Innenhöfen oder im schattigen Bereich von Mauern eignen sich gut für die Kultivierung von Farnen.

 

Pflanzung und Pflege

Die meisten Farne werden in Staudengärtnereien in Töpfen gezogen und angeboten und können während der ganzen Vegetationszeit gepflanzt werden. Grundsätzlich sollten die Pflanzen aber eher frühzeitig gepflanzt werden, damit sie bis zum Winter genug Zeit haben ausreichend Wurzelwerk zu bilden.
Wie bereits erwähnt bevorzugen die meisten Farne einen humusreichen, lockeren Boden auf durchlässigem Untergrund. Da die Wurzelstöcke allmählich nach oben wachsen sollten die horstartig wachsenden Farne nicht zu hoch gesetzt werden.
Im Herbst und Winter sollte herabfallendes Laub um die Farne liegen gelassen werden. Das Laub bedeckt die Rhizome und schützt ideal vor Kälte und Schnee. Sehr empfindliche Arten können zusätzlich mit einer Schicht Reisig bedeckt werden.


 

Straussfarn


Die auch in Deutschland heimischen Straußfarne eignen sich gut für die Gartengestaltung. Eine besonders schöne Art ist der Matteuccia struthiopteris. Die Wedelhorste des Straußenfarn wachsen sehr symmetrisch und bestechen durch ihre gelbgrüne Farbe, welche an den schattigen Orten im Garten besonders gut zur Geltung kommt. Der beeindruckende, große, heimische Trichterfarn ist durch seine Größe von bis zu eineinhalb Metern besonders attraktiv. Der Farn steht von Ende April bis in den September in makellosem Grün bevor er sich im Herbst in Bernsteintönen in die Ruhepause verabschiedet. Der Straußenfarn bildet Ausläufer aus. Ist dies nicht gewünscht findet sich im Matteuccia orientalis ein würdiger Ersatz.
Der Japanische Straußfarn bildet nämlich keine Ausläufer und kann deshalb auch in kleineren und gepflegten gärten gut verwendet werden. Diese Sorte ist robust und braucht wenig Pflege. Das Laub der Pflanze glänzt ledrig an den leicht bogig überhängenden Zweigen und bringt Eleganz in schattige Bereiche des Gartens. Der Matteuccia orientalis kann bis zu einem Meter hoch werden.

 

Perlfarn

Ähnlich unkompliziert wie die Straussfarne sind die Onoclea sensibilis. Die Perlfarne fühlen sich an Standorten mit einem hohen Feuchtigkeitsanteil besonders wohl. So sind Teichränder, Bachläufe oder auch eine feuchte Nordmauer ideale Standorte für den Perlfarn. Die Pflanze wird etwa einen halben Meter hoch und bildet, wie auch der Straußenfarn, Ausläufer. Die Wuchsform ist typisch für Farn aufrecht und buschig. Eine besondere Eigenschaft des Perlfarn ist seine Unkrautverdrängung, mit seinen mattenartigen Rhizomen verdrängt er sogar hartnäckige Pflanzen wie Giersch und Quecke aus seinem Umfeld.