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Bergenie

Dieser Gartenschatz ist ein wahrer Alleskönner

Bergenien gehören zu den blühenden Stauden die das ganze Jahr über Farbe in den Garten bringen. Die immergrünen Pflanzen gehören zu der Familie der Steinbrechgewächse. Sie stehen bei vielen Hobbygärtnern hoch im Kurs, da sie für einen blühenden und pflegeleichten Garten sorgen.

Ob als Bodendecker oder immergrünen Schmuck im winterlichen Garten, als Lieferant für attraktives Schnittgrün, Bienenweide oder Topfpflanze, die Bergenie ist ein wahrer Alleskönner. Auch zur Beeteinfassung oder zur Dekoration an Teich- und Bachrändern ist die Staude gut geeignet. Am besten jedoch macht sie sich in Gruppenpflanzung.


Standort

Anders als viele andere Pflanzen fühlt sich die Bergenie bei allen Lichtverhältnissen wohl. Ihr ist es egal, ob sie in der Sonne, im Halbschatten oder ganz im Schatten steht. Daher eignet sie sich hervorragend um problematische Plätze im Garten zu bepflanzen. Zum Beispiel Gartenecken unter Bäumen an denen sich sonst nicht viele andere Pflanzen wohl fühlen sind gut geeignet. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass die Bergenien an schattigeren Standorten nur wenige oder auch gar keine Blüten ausbilden.

Auch was den Boden angeht sind die Stauden recht anspruchslos. Ein normaler Boden reicht hier vollkommen aus.


 

Pflege und Rückschnitt


Wie viel Wasser die Pflanzen benötigen hängt in erster Linie von ihrem Standort ab. Steht die Bergenie den ganzen Tag in der Sonne ist auch der Wasserbedarf entsprechend hoch. Aber auch wenn sie mal ein Weilchen ohne Wasser auskommen muss ist es nicht schlimm. Die Stauden recht tolerant was Trockenheit angeht. Sollte die Bergenie hingegen über einen längeren Zeitraum im Regen stehen dann ist es gut wenn der Boden wasserdurchlässig ist und Staunässe vermieden werden kann.

Zum Düngen kann am besten Kompost benutzt werden. Dies hat gleich den Vorteil, dass er den Boden wieder wasserdurchlässiger macht und ihn natürlich auflockert. Der ideale Zeitpunkt zum Düngen liegt im Herbst wenn der Boden noch nicht zu fest geworden ist. Alternativ zum Kompost kann die Bergenie auch mit Blaukorn gedüngt werden. Überdüngung sollte auf jeden Fall vermieden werden, da die Pflanze sonst anfälliger für Krankheiten wird.

Wird die Bergenie nach der Blütezeit zurückgeschnitten blüht sie oft ein zweites Mal im Herbst. Dazu werden die Blütenstängel einfach nah am Boden entfernt. Ein scharfes Messer oder eine scharfe Schere reichen hierfür aus. Verwelkte Blätter können auch entfernt werden. Ansonsten braucht die Staude nicht viel Aufmerksamkeit.

Da die Stauden sehr robust sind Krankheiten nicht bekannt. Lediglich der Dickmaulrüssler kann der Bergenie übel mitspielen. Ist die Pflanze von dem Schädling befallen, sollten Nematoden dem Gießwasser beigefügt werden. Dadurch ist die Pflanze schon nach wenigen Gießvorgängen von dem Befall befreit.

 

Vermehren und Pflanzen


Es gibt unterschiedliche Methoden die Bergenien zu vermehren. Große, ausgewachsene Pflanzen, mit einem Durchmesser von etwa 40-60 Zentimetern, können einfach per Messer oder Spaten geteilt werden. Die im Wurzelbereich geteilte Staude kann an anderer Stelle im Garten gepflanzt werden. Am besten eignet sich dazu der Herbst. Zu diesem Zeitpunkt ist der Boden noch warm und die Pflanze hat ausreichend Zeit sich auf den Winter vorzubereiten.

Bei noch jungen Stauden sollte jedoch nicht übersehen werden, dass diese mit der Zeit zu einer beachtlichen Größe heranwachsen. Aus diesem Grund sollte der Pflanzabstand zwischen den Pflanzen mindestens 40 Zentimeter betragen.

Die Vermehrung durch Stecklinge sollte im Frühjahr erfolgen. Als Standort ist es besser in diesem Fall einen warmer und heller Standort gewählt werden. Soll die Staude an einem anderen Platz gepflanzt werden empfiehlt sich die Anzucht in einem Topf der an einem warmen und hellen Ort platziert und mit einer durchsichtigen Plastikfolie geschützt wird.

Auch eine Vermehrung durch Aussaat ist möglich. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Samen nur mit wenig Erde bedeckt und feucht gehalten werden. Auch auf einen hellen Standort und einen Mindestabstand von 40 Zentimetern zum nächsten Gewächs sollte Wert gelegt werden.