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Die Eibe (Taxus baccata) zählt zu den langlebigsten Heckenpflanzen und kann bei guter Pflege leicht über 1000 Jahre alt werden. Sie eignet sich für ein bis vier Meter hohe Hecken und wächst auf allen nicht zu trockenen Böden. Das heimische Nadelgehölz ist immergrün, gedeiht in Sonne und Schatten und kommt auch mit stark durchwurzelten Böden unter größeren Bäumen zurecht. Zudem ist es äußerst schnittverträglich und treibt auch nach Rückschnitten bis auf den Stamm wieder aus.

Da Eiben sehr langsam wachsen, muss man sie nur einmal pro Jahr schneiden. Nachteil: Die Pflanzen brauchen relativ lange, bis sie einen guten Sichtschutz abgeben. Die Früchte der Eibe sind essbar, alle Pflanzenteile inklusive des harten Fruchtsteins sind sehr giftig. An sonnigen Plätzen erleiden Eiben gelegentlich Frostschäden. Als beste Heckensorte gilt neben der Wildart die frischgrüne, aufrecht wachsende Kreuzung 'Hicksii' (Taxus x media).