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Maulbeeren sind sommergrüne Sträucher und Bäume, deren Beerenfrüchte essbar sind. Diese sind süß und saftig, bei der Weißen Maulbeere aber etwas fader als bei der Schwarzen Maulbeere. In Parks und Gärten in Deutschland werden meist Zierformen der Weißen Maulbeere gepflanzt. Die getrocknete Maulbeeren erlangen in Deutschland immer mehr Beliebtheit. Ihr Geschmack ähnelt etwas Rosinen, hinterlässt aber keinen Nachgeschmack.
Die Weiße Maulbeere wächst als ein bis zu 15 Meter hoher Baum. Die Rinde ist matt graugrün bis rötlichbraun, an alten Bäumen dunkel orangebraun. Die Krone ist hoch und ziemlich schmal, Äste sind auffallend häufig gebrochen, manchmal entwickelt sich die Krone allerdings auch niedriger und gewölbt. Die Morus alba ist weniger wegen ihrer Früchte bekannt, als wegen ihrer Blätter, die den Seidenraupen als Nahrung dienen und deshalb bis heute z.B. in Indien als Futterbäume dienen. Die Weiße Maulbeere wird größer als ihre verwandten Arten (M. nigra, M. rubra).
Verwendung als: malerischer Einzelbaum, Gruppen in Parkanlagen, gutes Heckengehölz, wichtig für Schulgärten, da uralter Kulturbaum Blattwerk: breit eiförmig, unterschiedlich gelappt, bis 18cm lang, hellgrün, ziemlich glatt und papierartig dün Wuchsform: sommergrüner, hoher Baum mit rundlicher, sparriger Krone Blütenfarbe: gelb Früchte: schwarze, dunkelrote oder weiße Beeren Besonderheit: verträgt Trockenheit und Windexponierung, gut stadtklimafest, Rauch und Ruß schaden ihm nicht Standort: sonnig Pflanz- und Lieferzeitpunkt: Containerpflanzen: Ganzjährig, auch im Sommer / Freilandpflanzen: Ab ca. Bis ca. Mai bei Frostfreiheit |