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Polsterstauden

Wenn die ersten Bienen und Schmetterlinge nach der kalten Jahreszeit ausschwärmen und nach Nektar und Pollen suchen, haben sie noch recht wenig Auswahl. Unter den wenigen Frühblühern befinden sich unter anderem die Polsterstauden die den Insekten als Nahrung dienen. Wir möchten Ihnen im Folgenden die Polsterstauden an sich und einige Exemplare aus unserem Sortiment vorstellen.

Allgemein

Polsterstauden bevorzugen sonnige, warme Plätze und einen durchlässigen, eher trockenen und kalkhaltigen Untergrund. Die Pflanzen können als Beeteinfassung genutzt werden, auch verwandeln sie Mauern, Treppen oder Pflasterfugen durch ihre farbige Pracht zu echten Hinguckern in Ihrem Garten. Da die Sonne in den kühleren Anfangsmonaten des Jahres Steine und Steinplatten auf Wegen oder an den anderen Orten im Garten durch die Sonnenstrahlung aufwärmt und diese die gespeicherte Wärme an die Pflanzen in der Umgebung abgeben, haben die Polsterstauden ein warmes Plätzchen auch wenn die Temperaturen niedrig sind. Egal ob in Steingärten, an Mauern oder Treppen, die Polsterstauden bringen auf unterschiedlichste Arten Farbe in den Ihren Garten. Auf flachem Untergrund etwa bilden Arten wie Blaukissen, Teppich-Phlox, Seifenkraut, die Schleifenblume oder auch der Gold-Wolfsmilch farbige Matten, an Mauern oder Treppen lassen sie ihre Triebe wie Vorhänge herabwachsen und wenn verschiedene Stauden miteinander kombiniert, breitet sich bald eine bunt gemischte Pracht im Garten aus. Auch als Wegsaum entlang steiniger Platten lassen sie die Pflanzen einsetzen, die Stauden runden das allgemeine Bild durch ihre rundliche Wuchsform ab und nehmen Rändern ihre Kanten. Es sollte dabei jedoch darauf geachtet werden, dass die Triebe der Polsterstauden recht empfindlich sind und daher ausreichend Platz zum Begehen gelassen werden sollte.

Bei einigen Arten des Blaukissen kommt es vor das die Sämlinge Blüten mit blassen Farben ausbilden. Ist dies nicht gewünscht, sollten die Pflanzen entfernen und durch gekaufte Pflanzen ersetzen oder, sofern vorhanden, große Exemplare die bereits im Garten vorhanden sind teilen und so neue Pflanzen gewinnen. Für schattige Mauern oder Steingärten bietet sich der Moos-Steinbrech an, da er flache Polster mit wintergrünen Blättchen ausbildet, die sich an diesen Standorten besonders gut machen. Auch Sorten wie der Purpurteppich setzen schöne Akzente.


 

Pflanzung und Pflege

Ist der Standort der Polsterstauden gut gewählt sind die Pflanzen pflegeleicht und anspruchslos. Sie werden am besten im Frühjahr zwischen März und April oder im Herbst ab September gepflanzt.

Sollen die Pflanzen in Trockenmauern angesiedelt werden, sollten sie gleich beim Aufbau der Mauer eingesetzt werden. Dabei werden einfach zwischen den Steinen einigen Lücken gelassen, die mit einer Schicht Erde gefüllt werden, darauf kommen die Wurzelballen die wiederum mit einer weiteren Schicht abgedeckt werden. Um sicherzustellen, dass die Pflanzen gut wachsen brauchen die Wurzeln Zugang zum Boden hinter der Mauer, bei frei stehenden Mauern etwa zur Erdschicht im Inneren. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine Hohlräume hinterlassen werden. Diese sollten mit Erde aufgefüllt werden um Wassermangel vorzubeugen.

Sollen die Pflanzen hingegen in bereits bestehende Mauern angesiedelt werden ist etwas Fingerspitzengefühl erforderlich. Dabei werden die Wurzelballen der Jungpflanzen mit den Fingern geformt und dann mit einem Stöckchen in die vorhandenen Lücken geschoben. Anschließend werden diese mit Erde aufgefüllt. Sollte senkrechtes Gießen nicht möglich sein, können die Pflanzen kräftig mit Wasser besprüht werden.

Damit die meisten Polsterblüher, wie zum Beispiel Moos-Steinbrech, Seifenkraut, Steinkraut, Schleifenblume, Teppich-Phlox, Gänsekresse oder auch Blaukissen schön kompakt bleiben und wieder dicht verzweigt neu austreiben, sollten sie nach der Blüte um ein Drittel oder die Hälfte zurückgeschnitten werden. Sofern die Pflanzen gut mit Nährstoffen versorgt sind, können einige Exemplare auch im Sommer eine zweite Blüte hervorbringen. Polsterstauden sollten aber im Allgemeinen nicht oder nur sehr sparsam gedüngt werden, da sie sonst leicht auseinanderfallen und die Frosthärte im Winter leidet. Entfällt der Rückschnitt verkahlen die Polster nach einigen Jahren von innen her. Dann müssen die Pflanzen ausgegraben und die tote Mitte entfernt werden um sie danach samt Wurzel zu teilen und an beliebigen Stellen wieder neu einzupflanzen. Im Sommer bedürfen die Polsterstauden keiner besonderen Pflege, im Winter freuen sie sich jedoch über einen leichten Schutz aus Fichtenreisig. Dieser ist allerdings überflüssig wenn die Pflanzen unter einer Decke aus Schnee liegen.