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Lavendel

Mediterranes Flair bei Ihnen zu Hause


Lavendel allgemein

Wer an Lavendel denkt, dem kommen zuerst die violetten Blüten und der besonders einprägsame Duft in den Sinn. Das kostbare Öl, das die Lavendelbauern in der Provence aus den Lavendelpflanzen gewinnen, ist schon lange für seine heilsame Wirkung bekannt. Auch in der Küche lassen sich mit den zarten Triebspitzen verschiedene Gerichte verfeinern.
Der in Südfrankreich beheimatete Provence-Lavendel ist der beste Lieferant des ätherischen Öls, kann aber aufgrund seiner nicht winterharten Eigenschaft bei uns nur im Topf gezogen werden. Der Echte Lavendel hingegen fühlt sich auch bei uns wohl, duftet aber nicht so stark wie sein Vetter aus der Provence. Auch der bei uns oft angebotene Schopflavendel erfreut sich nicht an kälteren Temperaturen und ist daher nur bedingt für den Außenbereich geeignet.


 

Der ideale Standort


Am wohlsten fühlt sich der Lavendel in der prallen Sonne. Wie auch in seiner Heimat liefern Hitze und Sonne die beste Grundlage für Blütenreichtum und somit auch den betörenden Duft. Auch wenn in unseren Breitengraden nicht immer ideale Bedingungen vorherrschen, kann dem Lavendel durch die Auswahl des richtigen Standortes geholfen werden.
Standorte mit magerer, kalkhaltiger und lockerer Erde an dem Wasser gut abfließen kann, sagen dem Lavendel am meisten zu. Die Pflanze reagiert äußerst empfindlich auf Nässe. Auch bei der Auswahl des Standortes kann dem Lavendel geholfen werden sich besonders wohl zu fühlen. Einige Plätze mit hoher Sonneneinstrahlung, etwa auf einer Trockenmauer oder in einem Kiesbett sagen dem kleinen Strauch besonders zu. Auch an einer warmen Hausmauer oder am Rand einer Terrasse, wo ihn die Steinplatten wärmen fühlt sich der Lavendel wohl. Generell sind trockene Standorte mit steinig kargem Boden ideal. Auf Rindenmulch sollte in jedem Fall verzichtet werden. Er versauert den Boden und schadet der Pflanze.
Einfacher ist es da, den Lavendel gleich in einen Topf zu setzen. Alles was er dann noch braucht ist ein sonniges Plätzchen, lockere Erde und ab und zu etwas Wasser. Mit einigen Lavendel-Pflanzen auf Ihrem Balkon oder der Terrasse fühlen Sie sich schnell wie im Urlaub. Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass der Lavendel genügend Abstand zu seinen Nachbarn hat um genug Sonnenlicht abzubekommen. Auch wenn Sie das Gießen einmal vergessen nimmt es Ihnen der Lavendel nicht krumm. Im Winter sollten Sie Provence- und Schopf-Lavendel besser ins Haus oder den Schuppen stellen, da diese Sorten nicht frostfest sind und Nässe ihnen zusetzt. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass das Bodenloch der Töpfe frei ist und überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.
Bei der Auswahl des richtigen Topfes sollten Sie einen hohen, geräumigen Topf nehmen, der etwa 5-10 Liter Erde fassen kann. Lavendel-Pflanzen sind Tiefwurzler, da sie in ihrer Heimat mit geringen Niederschlägen an das Wasser tief im Boden kommen müssen. Sie können am besten torffreie Kräutererde verwenden oder normale Gartenerde 1:1 mit grobem Sand mischen. Eine Schicht Kiessteine auf die Erde verteilt sieht nicht nur gut aus sondern speichert auch gleich noch die Sonnenwärme.

 

Lavendel vermehren


Lavendel lässt sich nur durch Stecklinge vermehren. Sie brauchen also nur eine kräftige und gesunde Pflanze von der Sie Triebe abschneiden können. Bei regelmäßigem Schnitt fallen ohnehin genug geeignete Zweige an, so dass Sie diese Gelegenheit gleich nutzen können. Möchten Sie Ihre Pflanzen im Frühjahr bis Frühsommer vermehren, nehmen Sie die grünen, noch weichen Triebe. Diese werden recht schnell austreiben und Wurzeln bilden. Im Sommer verwenden Sie kurze, blütenfreie Zweige, welche an der Basis bereits verholzen.
Achten Sie darauf Stecklinge von kräftigen und gesunden Pflanzen zu nehmen. Am besten nehmen Sie unverzweigte Triebe die nicht blühen und auch noch keine Knospen ausgebildet haben. Kürzen Sie die Stecklinge auf eine Länge von etwa 10-12 Zentimetern und entfernen Sie die Blätter auf den unteren 5-7 Zentimetern.
Verwenden Sie torffreie Kräutererde oder mischen Sie nährstoffarme Aussaaterde mit grobem Sand. Jetzt befüllen Sie die Pflanzgefäße mit der Erde, wässern diese und drücken sie leicht an. Stecken Sie die Stecklinge im Abstand von mindestens 3 cm bis zum ersten Blattpaar in die Erde. Nun stellen Sie die Gefäße an einen geschützten Ort im Freien. Auch wenn Lavendel die pralle Sonne liebt sollten Sie darauf achten die Pflanzgefäße mit den Stecklingen nicht der prallen Sonne auszusetzen und eher an einen schattigen Ort zu stellen.
Nach etwa 8 Wochen können Sie die Stecklinge in eigene Pflanzgefäße umtopfen. Inzwischen haben sie Wurzeln ausgebildet. Stecklinge, die Sie im Spätsommer gezogen haben sollten frostfrei überwintern, Stecklinge aus dem Frühjahr an einem geschützten Platz im Freien. Im darauffolgenden Frühjahr können Sie die jungen Pflanzen dann ins Beet setzen. Nun können Sie die jungen Triebe bereits kürzen, so verzweigen sich die jungen Pflanzen besser und werden zu buschigen Sträuchern. Achten Sie auf einen Abstand von 30-40 cm zwischen den Pflanzen, nur so kann der Lavendel sich richtig ausbreiten. Ein locker aufgeschichteter Ring aus Steinen speichert die Sonnenwärme und gibt sie in kühlen Nächten wieder ab, so fühlt sich der Lavendel richtig wohl.

 

Lavendel richtig schneiden

Da der Lavendel mit der Zeit verholzt und somit die Fähigkeit verliert frisches Grün zu entwickeln, sollten Sie ihn regelmäßig schneiden. Ein guter Zeitpunkt dafür ist sobald die Ähren im Sommer verblüht sind. Schneiden Sie die Triebe um etwa ein Drittel zurück. Sollten Sie den Zeitpunkt verpasst haben, warten Sie lieber bis zum Frühjahr denn zu spät gestutzter Lavendel ist frostanfällig.
Nach dem Frost, Ende März oder auch erst im April, können Sie die Pflanzen erneut um ein Drittel kürzen. So stellen Sie sicher, dass jedes Jahr junge Blütentriebe bilden. Ältere Pflanzen, die denen schon über einen längeren Zeitraum nicht mehr zurückgeschnitten wurden sollten mit Bedacht geschnitten werden, sonst kann es sein, das die Pflanze nicht mehr richtig austreibt.
Möchten Sie aus den Blüten Duftkissen herstellen oder sich einfach nur einen Strauß dieser herrlich duftenden Blüten in die Wohnung stellen, schneiden Sie am besten kurz vor der Vollblüte. Zu diesem Zeitpunkt ist der Gehalt an ätherischem Öl am höchsten.


 

Beliebte Sorten


Die mit Abstand beliebteste Lavendel-Sorte in den heimischen Gärten ist der Echte Lavendel, auch Garten-Lavendel genannt. Der Echte Lavendel eignet sich hervorragend für den Anbau in unseren Breitengraden da er ist winterhart und pflegeleicht ist. Seinen betörenden Duft verbreitet diese blühfreudige Sorte während seiner Blütezeit zwischen Juli und September. Je nach Sorte wird der Garten-Lavendel etwa 30-60 Zentimeter hoch. Während der Blütezeit auch ein wenig höher. Da die Pflanzen wahre Sonnenanbeter sind stehen sie gern alleine, so bekommen sie von allen Seiten Sonne ab und können sich frei entfalten. Möchten Sie mehrere der kleinen Sträucher gruppieren, sollten Sie auf einen Abstand von 30-50 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen achten.

Nachfolgend haben wir für Sie eine kleine Auswahl von Lavendel-Sorten aus unserem Sortiment zusammengestellt:

Munstead: Der schnellwachsende Munstead eignet sich durch seinen ausladenden Wuchs besonders gut für große freie Flächen, macht sich aber auch im Staudenbeet besonders gut. Die Blütenfarbe der Munstead ist hellblau.

Dwarf Blue:: Wie die Hidcote Blue wächst die Dwarf Blue buschig und kompakt und kann als Heckenpflanze für eine dichte, duftende Lavendelhecke, als Begleitpflanze für Rosen oder zur Einfassung verwendet werden. Die Blütenfarbe dieser Lavendelsorte ist blau-violett.

Hidcote Blue:: Diese mittelgroße Lavendelsorte wächst buschig und kompakt und kann als Bodendecker, als Begleitpflanze für Rosen, als Heckenpflanze oder zur Einfassung verwendet werden. Die Blütenfarbe der Hidcote Blue ist dunkelblau bis violett.

Siesta:: Die Lavendel-Sorte Siesta wächst niedrig und kompakt und eignet sich deshalb gut als Hecken- oder Einfassungspflanze oder für die Flächenbepflanzung. Auch wird diese Sorte als Küchenkraut empfohlen. Die Blüten der Siesta haben eine dunkelviolette Färbung.

Alba:: Die aufrecht und buschig wachsende Sorte Alba eignet sich wie die meisten Lavendel-Sorten als Einfassung im Garten oder in größeren Gruppen in der Staudenrabatte. Die Blüten der Alba haben eine weiße Färbung.

Rosea:: Mit seinem kompakten, polsterförmigen und gleichmäßigen Wuchs eignet sich die Rosea besonders gut für niedrige Beeteinfassungen oder flächige Anpflanzungen oder als Bepflanzung entlang von Wegen und Treppen. Die Blütenfarbe ist rosa.

Edelweiß:: Die buschig wachsende und horstbildende Pflanze macht sich besonders gut auf Freiflächen oder als Gartenstaude für Staudengärten. Die Blüten der Edelweiß haben, wie der Name bereits vermuten lässt, eine weiße Färbung.

Richard Gray: Durch seinen auffallend gleichmäßigen Wuchs eignet sich diese Sorte besonders gut als Leitstaude oder, wie alle Lavendel-Sorten, als Begleitpflanze für Rosen. Die Blüten haben eine pastellblaue Färbung.