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Hecke pflanzen

Ende Oktober / Mitte November ist der richtige Zeitpunkt


Warum sollten Sie Zäune aus Holz oder Metall aufstellen wenn Sie Ihr Grundstück auch mit einer schönen grünen Hecke umranden können? Ende Oktober bis Mitte November ist die perfekte Zeit für die Neuanpflanzung einer Hecke. Deshalb möchten wir Ihnen auf dieser Aktionsseite ein paar klassische Heckenpflanzen vorstellen.

Es gibt gute Gründe sich für eine Hecke zu entscheiden. Zum einen können damit Räume im Garten aufgeteilt werden, es besteht die Möglichkeit abgetrennte Sitzecken zu schaffen oder Beete abzugrenzen. Der Sichtschutz, den eine Hecke bietet, ist wohl einer der wichtigsten Gründe sich für eine dicht- und hochwachsende, aber vor allem auch blickdichte Hecke zu entscheiden. So bleiben Sie vor neugierigen Blicken auf Terrasse oder im Garten geschützt. Zusätzlich zum Sichtschutz bietet eine Hecke aber auch Schutz vor Wind. Haben Sie ein Grundstück welches an ein offenes Gebiet grenzt kann der Wind schon einmal stark in Ihren Garten pusten. In der Stadt hingegen schützt eine Hecke vor Lärm- oder Staubbelastung. Zusätzlich dazu ist eine Hecke natürlich auch Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Insekten. Diese finden dort Unterschlupf und Nahrung. Zahlreiche Vögel nutzen die Hecken auch als Nist- und Brutplatz.

Es gibt verschiedene Heckenarten, heute wollen wir uns jedoch mit geschnittenen Hecken befassen. Sie bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. So können mit ihnen unter anderem Durchgänge und Torbögen angelegt werden. Auch eine versetzte Anordnung ist möglich. Dazu kommt, dass die grünen, einheitlichen Hecken einen schönen Kontrast zu bunten Blumenbeeten stehen.

Gerade hier eignen sich gerade schnittverträgliche Gehölze besonders gut. Die klassischen Heckenpflanzen wie die einheimische Hainbuche, der Weißdorn, die Rotbuche oder auch der Liguster gehören zu den robusten und traditionellen Heckenpflanzen. Der Platzbedarf diese Arten liegt bei mindestens zwei Meter Höhe und einem Meter Breite. Durch den richtigen Schnitt können sie natürlich auch kleiner oder größer gehalten werden.


 

Rotbuche


Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist in ganz Mitteleuropa beheimatet und zugleich der in Deutschland häufigste Laubbaum. Der Name Rotbuche kommt übrigens nicht vom roten Herbstlaub sondern von der leicht rötlichen Holzfarbe. Ein weiteres wissenswertes Detail ist, dass der Begriff Buch von der Buche kommt. Und zwar weil die alten Germanen ihre Runen in Stäbe aus Buchenholz geritzt haben.

Allgemein eignet sich die Rotbuche ausgezeichnet für schnellwüchsige Hecken. Bei einem Zuwachs von 30 bis 60 cm pro Jahr sollte sie daher jedes Jahr im Spätsommer oder Frühherbst zurückgeschnitten werden. Die Blätter haben zunächst eine hellgrüne, später eine dunkelgrüne Färbung. Im Herbst verfärben sie sich braun und bleiben an der Pflanze haften. Aus diesem Grund bietet die Rotbuche fast das ganze Jahr über einen guten Sichtschutz. Die Rotbuche bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und kann, aufgrund ihres weitverzweigten Wurzelwerks, auch hervorragend in windreicher Umgebung gepflanzt werden. Werden die Pflanzen jedoch zu starkem Wind ausgesetzt, fällt das Laub möglicherweise bereits im Winter ab statt im Frühjahr.

An den Boden stellt die Rotbuche keine besonderen Ansprüche, ein schwerer Lehmboden oder sehr nasse Stellen sollten jedoch vermieden werden. In solchen Fällen kann auf die Hainbuche zurückgegriffen werden.

Es sei noch gesagt, dass vom Verzehr der Bucheckern abzuraten ist. Die leicht oval-eckigen Früchte enthalten nämlich das reizende Gift Fagin und in geringen Mengen Oxalsäure.

 

Hainbuche


Die Hainbuche (Carpinus betulus) gehört, trotz ihres Namens, nicht zu den Buchen, sondern vielmehr zu den Birkengewächsen. Die Pflanze neigt zum Stockausschlag und besitzt damit eine hohe Regenerationsfähigkeit. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Heckenpflanze.

Die Hainbuche ähnelt stark der Rotbuche, jedoch haben ihre Blätter eine unregelmäßigere Oberfläche. Die Blätter haben im Austrieb eine hellgrüne Färbung, später werden sie dunkelgrün, im Herbst dann goldgelb und am Ende braun. Auch sie bleiben lange am Baum hängen und bieten so einen guten Sicht-, Lärm- und Windschutz.

Was den Boden angeht hat auch die Hainbuche nicht sehr große Ansprüche. Es darf aber gern ein guter kalk- und humushaltiger Boden sein. Sie verträgt schlechte Böden und nasse Umstände besser als die Rotbuche. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein, schattige Umgebungen vertragen die Pflanzen jedoch auch. In den ersten Jahren bietet sich eine moderate Düngung mit organischen Düngern an, da die Hainbuchen durch die häufigen Schnittmaßnahmen entkräften. Ältere Pflanzen kommen auch ohne zusätzliche Düngung aus, sofern der Boden nicht zu sandig ist.

Auch sollte auf eine ausreichende Wasserversorgung geachtet werden. Hainbuchen brauchen das ganze Jahr über genug Wasser, auch im Winter an frostfreien Tagen. Gerade bei lang anhaltender Trockenheit sollte darauf geachtet werden.

 

Weißdorn


Der Weißdorn (Crataegus monogyna) ist in Deutschland recht häufig anzutreffen. Er ist sowohl in Wäldern und Gebüschen sowie an Straßenrändern und Gärten zu finden. Der Name Weißdorn bezieht sich auf die Farbe der Rinde welche, im Gegensatz zum Schwarzdorn, deutlich heller ausfällt. Der botanische Name Crataegus leitet sich hingegen vom griechischen Wort ‚krataigos‘ ab. Dies bedeutet ‚stark‘ oder ‚fest‘ und bezieht sich auf das harte Holz der Pflanze. Besonders hervorzuheben ist der ökologische Wert der Pflanze. Keine andere der hier vorgestellten Heckenpflanzen bietet so vielen Insekten und Vögeln Zuflucht wie der Weißdorn.

Der Weißdorn bevorzugt einen kalkhaltigen Boden, begnügt sich aber grundsätzlich mit nahezu jeder Bodenart. Der Standort sollte sonnig sein, im Halbschatten ist der Blütenansatz eher dürftig. Da er sehr schnittverträglich ist und sich schnell regeneriert ist der Weißdorn ein idealer Kandidat für Schnitthecken. Die Pflanze wächst stark bedornt und reich verzweigt und ist als hecke nahezu undurchdringlich. Diese Eigenschaft macht den Weißdorn zu einem beliebten Brutplatz für Vögel, die aufgrund der Dornen, vor Nesträubern geschützt sind.

Auch wie die anderen vorgestellten Pflanzen sollte der Weißdorn in den ersten Wochen nach der Pflanzung, sowie während der Blüte, ausreichend gegossen werden. Ansonsten versorgt er sich ganz gut selber.

Zu erwähnen ist noch, dass der Weißdorn von Feuerbrand befallen werden kann. Diese Krankheit ist meldepflichtig. Zu erkennen ist eine Infektion daran, dass Blätter und Blüten vom Blattstiel her welken und sich braun oder sogar schwarz verfärben und sich die Triebspitzen hakenförmig nach unten krümmen. Sie sollten sich also vorher informieren ob Sie in einem Risikobezirk leben. Ist dies der Fall ist von dem Weißdorn abzuraten. Ansonsten können Sie dieses Gehölz ruhig pflanzen.

 

Liguster


Der Liguster (Ligustrum vulgare) ist ein robuster, anpassungsfähiger Strauch der, im Vergleich zu anderen Heckenpflanzen, schnell und dicht verzweigt wächst. Er stellt keine besonderen Ansprüche an seinen Standort und die Bodenbeschaffenheit und gilt so als Allrounder im heimischen Garten. Da die Pflanzen sehr gut mit Verschmutzung zurechtkommen, ist eine Verwendung in der Stadt zu empfehlen.

Auch bei Vögeln ist der Liguster sehr beliebt. Einerseits als Brutplatz, andererseits aber aufgrund der Beeren als Nahrungsquelle. Die schwarzen Früchte stehen bei Vögeln hoch im Kurs. Für Menschen sind sie allerdings giftig, ein übermäßiger Verzehr kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Werden die Pflanzen regelmäßig geschnitten bleiben die Blüten und somit auch die Früchte meist aus.

Der Liguster gilt als halbimmergrün, da er seine Blätter erst zum Ende des Winters verliert wenn die neuen Blätter schon wieder austreiben. Dies sorgt für Sichtschutz fast das ganze Jahr lang. Es kann jedoch vorkommen, dass der Liguster in einem sehr starken Winter auch alle Blätter verliert.

Die Wahl des Standortes spielt eine nicht unerhebliche Rolle und kann das Wachstum positiv wie negativ beeinflussen. Ein sonniger Standort ist zu empfehlen, helle Plätze im Halbschatten werden aber auch toleriert. An den Boden hingegen werden keine großen Ansprüche gestellt. Der Liguster bevorzugt jedoch einen leicht alkalischen bis schwach sauren Boden. Vor der Pflanzung sollte der Boden mit Humus angereichert, ein sandiger Boden mit Lehm aufgewertet werden.

 

Hecke pflanzen


Der beste Zeitpunkt für die Neupflanzung einer Hecke ist der Herbst. Von Ende Oktober bis Mitte November ist der Boden noch ausreichend warm und, durch die herbstlichen Regenfälle, auch ausreichend feucht. Die Bedingungen sind also ideal damit die jungen Pflanzen schnell einwurzeln. Eine Neuanpflanzung im Frühjahr ist bis Ende April ebenfalls möglich, aber nicht so sehr zu empfehlen wie die Herbstpflanzung. Die Wurzeln der jungen Pflanzen sollten vor dem Einsetzen ins Pflanzloch kurz in Wasser getaucht werden, so haftet die Erde besser an ihnen.

Alle vorgestellten Pflanzen lassen sich problemlos als wurzelnackte verwenden. Diese sind außerdem günstiger als zweimal verpflanzte. Bei Heckenpflanzen mit Ballen erhöht sich hingegen die Anwachsrate.

Zur Bodenvorbereitung ist es ratsam die Erde am Pflanzort mit Kompost aufzubessern. Wohnen Sie in einem neubaugebiet ist eine Bodenlockerung zu empfehlen, da der Boden durch Baumaschinen stark verdichtet sein kann.
Das Pflanzloch sollte doppelt so breit wie der Wurzelballen sein. Bei einer Neuanpflanzung sollte daher ein entsprechend großer Graben ausgehoben werden. Die Abstände zwischen den Pflanzen richten sich nach der Art der Pflanzen und sollte vorher in Erfahrung gebracht werden. Ansonsten sollte sich bereits bei der Pflanzung ein geschlossenes Heckenbild ergeben. Nachdem die Pflanzen bis ca. 1 cm über dem Ballen mit Erde bedeckt wurden wird diese angetreten und gewässert.

 

Hecke schneiden


Die Hecke sollte direkt nach der Pflanzung bereits das erste Mal geschnitten werden um sie in die gewünschte Form zu bringen. Dazu werden die Haupt- und Seitentriebe um 10 bis 25 % eingekürzt. So wird der Austrieb angeregt und die Pflanzen animiert sich zu verzweigen.

Die Hecken sollten mindestens einmal im Jahr, besser zweimal, einen Formschnitt erhalten. So wird verhindert, dass die Hecke zu groß wird. Außerdem verzweigt sie sich besser und bleibt schön dicht. Der erste Schnitt kann bereits kurz vor Ende des Winters bei frostfreiem Wetter erfolgen. Der zweite Schnitt Ende Juni. Dabei werden nur neue Triebe gekürzt.