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FAQ Sommer


Über die Zeit erreichen uns viele Fragen zu unterschiedlichsten Themen. Wir haben Ihnen die meistgestellten Fragen zusammengestellt und hoffen, dass Ihnen die Antworten weiterhelfen. Auf dieser Seite finden Sie die Fragen, die uns im Sommer erreichen oder deren Themen im Sommer anzusiedeln sind.

Zögern Sie nicht uns Ihre Fragen zu schicken. Auch werden wir die FAQ immer wieder erweitern. Es lohnt sich also öfter reinzuschauen. Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim schmökern.

Ihr pflanzmich.de Team


Inhaltsverzeichnis

- Auf welcher Höhe mähe ich am besten meinen Rasen? Was muss ich generell beim Rasenmähen beachten?
- Wohin mit dem Rasenschnitt?
- Zu welchem Zeitpunkt sollte ich meinen Rasen düngen oder Vertikutieren?
- Was kann ich gegen Moos im Rasen machen? Warum hab ich Moos im Rasen?
- Warum bekommt mein Rasen braune, trockene Flecken?
- Was sind das für weiße Spinnenweben an meiner Pflanze?
- Was tun gegen Blattläuse?
- Was unternehme ich gegen Schneckenbefall?
- Wie gieße ich meine Pflanzen richtig im Sommer?
- Mein Apfelbaum trägt weniger Früchte, warum?


 

Auf welcher Höhe mähe ich am besten meinen Rasen? Was muss ich generell beim Rasenmähen beachten?



Es ist wichtig den Rasen regelmäßig zu mähen damit sich die Gräser an der Basis schön verzweigen und die Rasenfläche schön dicht bleibt. Etwa alle sieben Tage sollte gemäht werden. Dabei ist eine < strong >scharfe Klinge und eine < strong >hohe Motorendrehzahl besonders wichtig. Ein scharfes und schnelles Messer bewirkt einen sauberen Schnitt. Die optimale Schnitthöhe liegt bei etwa vier Zentimetern. Für den Fall, dass Sie keine Zentimeter-Angabe an Ihrem Rasenmäher haben sondern nur Stufen, mähen Sie einfach ein kurzes Stück und messen mit einem Zollstock nach. Ist der Rasen kürzer, hat Unkraut eine größere Chance sich auszubreiten, außerdem hat der Rasen dann nicht genug Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung und kann bei Trockenheit verbrennen. Grundsätzlich sollten Sie nicht mehr als ein Drittel der Blattmasse abschneiden. Dies kann vor allem wenn Sie einige Zeit nicht mähen konnten, im Fall eines längeren Urlaubs oder gesundheitlichen Problemen, zu Problemen führen. In so einem Fall sollten Sie den Rasen etappenweise mähen. Liegen Teile des Rasens im Schatten können Sie die Schnitthöhe auch einen Zentimeter nach oben korrigieren, da die Pflanzen sonst nicht genug Sonnenlicht aufnehmen.

 

Wohin mit dem Rasenschnitt?

Pro Saison kommt eine Menge Rasenschnitt zusammen, oft zu viel um alles in der Biotonne oder im Kompost unterzubringen. Da er schnell anfängt zu faulen, sollte der Schnitt auch nur begrenzt dem Kompost zugeführt werden. Wenn Sie Ihren Rasen regelmäßig in kurzen Abständen schneiden können Sie den Schnitt auch einfach auf dem Rasen liegenlassen. Das kurz geschnittene Gras dient als Mulch, Dünger und Nahrung für Bodenlebewesen und verschwindet innerhalb von wenigen Tagen im Boden. Einfach den Fangkorb vom Rasenmäher abmontieren.
Wenn Sie den Schnitt kompostieren wollen, achten Sie darauf das Gras mit anderen Materialien, wie Laub, Häckselmaterial, Erde oder Frischkompost zu mischen. So ist der Schnitt nicht zu sehr verdichtet, bekommt genug Luft und fängt nicht an zu faulen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, den Rasenschnitt als Mulchmaterial für den Garten zu verwenden. Hier sollten Sie auch ohne Fangkorb mähen und das frisch geschnittene Gras ein paar Stunden antrocknen zu lassen. Ist der Schnitt trocken, verteilen Sie ihn unter Bäumen, Büschen und Hecken, sowie auf Gemüse- und Blumenbeeten. Achten Sie aber darauf, den Mulch nur etwa Fingerdick zu verstreuen und neuen Rasenschnitt erst wieder aufzutragen, wenn sich die untere Schicht bereits zersetzt.
Natürlich können Sie kleine Mengen an Rasenschnitt auch einfach in der Biotonne entsorgen. Hier sollte der Schnitt aber auch angetrocknet werden, sonst kann es sein, das in der Tonne beim Leeren Schnitt zurückbleibt. Mähen Sie Ihren Rasen am besten kurz vor der nächsten Biotonnenentleerung.


 

Zu welchem Zeitpunkt sollte ich meinen Rasen düngen oder Vertikutieren?

Um Ihrem Rasen einen guten Start in die neue Gartensaison zu gewährleisten sollten Sie ihn bereits im Frühjahr, ab Mitte März, düngen. Dadurch unterstützen Sie die Triebkraft der Gräser und sorgen für eine nachhaltige Wiederbegrünung. Etwa 10 Tage nach der Düngung sollten Sie Ihren Rasen auch zum ersten Mal wieder mähen. Hinweise zum richtigen Rasenschnitt finden Sie weiter oben auf der Seite in einer anderen Fragestellung. Nach der ersten Düngung und dem ersten Schnitt können Sie auch den gestärkten Rasen Vertikutieren. Achten Sie dabei darauf, dass die Messer nicht tiefer als drei Millimeter in den Boden eindringen, da der Rasen sonst zu stark beschädigt werden kann. Vertikutieren Sie Ihren Rasen gleichmäßig in Längs- und Querrichtung. Der Rasen sollte aber nur maximal ein- bis zweimal pro Jahr vertikutiert werden. Weitere Tipps zur Moosentfernung und zur Vorbeugung finden Sie weiter oben auf dieser Seite unter einer anderen Fragestellung.


 

Was kann ich gegen Moos im Rasen machen? Warum hab ich Moos im Rasen?

Moos in der Rasenfläche kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen zu wenig Sonnenlicht. Gras benötigt mehrere Stunden Sonnenlicht pro Tag um vernünftig wachsen zu können. Haben Sie also große Bäume im Garten oder Ecken am Haus an denen wegen des Schattens zu wenig Sonnenlicht ankommt ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort Moos wächst höher. Ein weiterer Grund kann ein schlecht durchlüfteter Boden sowie Staunässe sein. Beide Faktoren verschlechtern das Rasenwachstum und begünstigen das Moos. Abhilfe können Sie durch regelmäßiges Vertikutieren jedes Jahr im Frühjahr oder durch Kalken welches das Bodenleben anregt. Nährstoffmangel kann auch eine Ursache für Moos sein. Regelmäßiges düngen kann hier Abhilfe verschaffen. Ein wichtiger Faktor ist auch der richtige Rasenschnitt. Tipps dazu können Sie weiter oben auf dieser Seite finden.
Um gegen das Moos anzugehen können Sie einige Maßnahmen ergreifen. Zuerst sollten Sie Moosvernichter ausbringen. Wirkstoffe mit Eisen-II-Sulfat zum Beispiel gibt es als Kombinationsprodukt mit Rasendünger. Wichtig ist auch hier, dass Sie sich genau an die Hinweise des Herstellers halten. Etwa zehn Tage nach der Behandlung mähen Sie den Rasen möglichst kurz ab und entfernen im Anschluss das abgestorbene Moos mit einem Vertikutierer. Nach dem vertikutieren sollten Sie auf dem Rasen flächendeckend Nachtsaatrasen ausbringen und eine dünne Schicht Rasenerde darüber verteilen. Nun müssen Sie noch darauf achten, dass der Rasen in den nächsten vier bis sechs Wochen niemals austrocknet damit sich die neuen Graspflanzen schnell entwickeln und Wurzeln schlagen.


 

Warum bekommt mein Rasen braune, trockene Flecken?

Braune Verfärbungen in der Rasenfläche können unterschiedliche Ursachen haben. Meist wurde der Rasen unzureichend gepflegt, es sind eventuell Anzeichen einer Pilzerkrankung oder Schädlingsbefall oder der Rasen kam mit Schadstoffen in Berührung.
Damit es erst gar nicht zu braunen, unansehnlichen Flecken kommt ist ein gesunder Rasen die beste Möglichkeit dem Vorzubeugen. Richtig Mähen ist wichtig, wie bereit in der vorigen Fragestellung erklärt, darf der Rasen nicht zu kurz geschnitten werden, da er im Sommer sonst durch die starke Sonneneinstrahlung verbrennen kann. Die Schnitthöhe sollte dabei nicht unter vier cm liegen. Auch regelmäßige Bewässerung ist wichtig. Dabei sollten Sie darauf achten Ihren Rasen an heißen, sonnigen Tagen entweder in den frühen Morgenstunden oder später am Abend, wenn die Erde sich wieder etwas abgekühlt hat zu sprengen. Vermeiden Sie es den Rasen bei strahlender Mittagssonne zu wässern, da das Wasser einerseits schnell wieder verdunstet und andererseits die Wassertropfen wie Brenngläser wirken und der Rasen verbrennen kann. Effektiv können Sie den Rasen wöchentlich sprengen, dabei aber bis zu zwei Stunden, da der Boden bis in eine Tiefe von 10-15 cm durchfeuchtet werden sollte. Auch zu viel oder zu wenig Dünger kann dem Rasen schaden und ihn so schwächen. Halten Sie sich unbedingt an die empfohlene Dosiermenge auf der Düngerverpackung. Die Gefahr einer Überdüngung ist bei mineralischem Dünger stärker gegeben als bei organischen Langzeitdüngern.
Eine weitere Ursache für braune Flecken können Schädlingslarven sein, die dicht unter der Grasnarbe die Wurzeln der Gräser fressen. Ein Beispiel für einen solchen Schädling ist die Wiesenschnake, die ihre Eier im August/September im Rasen ablegt. Haben Sie einen solchen Verdacht, können Sie zur Diagnose einen Spatenstich dicht unter die Grasnarbe machen. Bei starkem Befall halten sich bis zu 500 Larven pro Quadratmeter auf. Eine Möglichkeit die Larven zu bekämpfen ist das Ausbringen von Kalkstickstoff den Sie Anfang März auf dem Rasen streuen können.
Können Sie hingegen Fehler bei der Rasenpflege und Schädlingsbefall ausschließen kann es sein, das sich Ihr Rasen von einem Pilz befallen ist. Anhand des Schadbildes können Sie die Pilzart erkennen. Sind die Flecken rund und haben eine gräulich-weiße bis rosafarbene Färbung die später braun wird und liegen die Temperaturen zwischen 0°-8° Celsius, handelt es sich eventuell um Schneeschimmel. Sind die Flecken hingegen hellbraun bis rötlich und liegen die Temperaturen zwischen 25°-30° Celsius, kann es sich um die Pilzart Brown Patch handeln. Treten die Flecken im Frühjahr auf und sind eher gelb-braun handelt es sich vermutlich um den Pilz Yellow Patch.


 

Was sind das für weiße Spinnenweben an meiner Pflanze?



Haben sich an Ihren Pflanzen feine Gespinstfäden gebildet ist die meist ein Anzeichen für einen Befall durch Spinnmilben. Die kleinen Milben bohren sich mit ihren Mundwerkzeugen in die Blätter und saugen den Pflanzensaft. Im Anfangsstadium sind die Blattoberflächen mit feinen hellen Sprenkeln durchsetzt. Die betroffenen Blätter verfärben sich gelblichweiß, nach starker Schädigung wird der Farbton zu graubraun bevor sie vollständig vertrocknen.
Die Spinnmilben lieben trockene Luft und kommen daher vermehrt in der Heizperiode im Herbst und Winter vor. Zur Vorbeugung sollten Sie Ihre Zimmerpflanzen daher öfter einsprühen. Durch den feinen Sprühnebel werden eventuell vorhandene Gespinstfäden zudem besser sichtbar.
Haben Sie einen Befall durch Spinnmilben festgestellt können Sie die betroffene Pflanze in der Badewanne von oben bis unten gründlich abspritzen. Vorher den Topf in eine Tüte stellen und diese zubinden damit die Erde nicht zu stark durchnässt. Anschließend nehmen Sie die feuchte Pflanze und tüten sie mit einem Müllsack oder einer größeren Tüte ein die Sie oben verschließen. Nun kann im Bereich der durch die Milben befallenen Krone kein Luftaustausch mehr stattfinden und es entsteht eine hohe Luftfeuchtigkeit die die Milben überhaupt nicht ausstehen können. Wenn Sie die eingepackte Pflanze nun 10 bis 14 Tage stehen lassen sollte die Pflanze Milbenfrei sein. Die Prozedur muss eventuell wiederholt werden, da die Eier manchmal nicht vollständig vernichtet werden.
Auch die Behandlung der Pflanzen mit Schädlingsfrei-Mitteln ist möglich. Auch hier sind mehrere Anwendungen im Abstand von je einer Woche nötig um alle Schädlinge abzutöten.

 

Was tun gegen Blattläuse?



Blattläuse sind eine lästige Plage gegen die Sie schon im Vorfeld vorbeugende Maßnahmen ergreifen können. Etwa durch < strong >naturnahe Bewirtschaftung, indem Sie größere Ansammlungen gleichartiger Pflanzen vermeiden und Ihren Garten in Mischkultur anlegen. Auch < strong >Überdüngung durch Stickstoff sollte vermieden werden, da auch die Blattläuse vom Stickstoff im Pflanzensaft profitieren. Sehr wichtig ist allerdings den natürlichen < strong >Fressfeinden der Blattlaus genügend Nistmöglichkeiten zu bieten. Eine gute Möglichkeit ist dabei ein Insektenhotel mit denen Sie Florfliegen, Marienkäfer und andere Nützlinge in Ihren Garten locken. So stellt sich ein Gleichgewicht in ihrem Garten ein.
Bei leichtem Blattlausbefall reicht in der Regel ein < strong >kräftiger Wasserstrahl aus um die Schädlinge von den Pflanzen zu entfernen. Stärker befallene Triebe sollten Sie abschneiden und im Hausmüll entsorgen. Auch das Besprühen der Pflanzen durch selbst hergestellten < strong >Brennnesselsud hilft gegen die Plagegeister. Diese Prozedur sollte aber öfter durchgeführt werden um zum gewünschten Ergebnis zu führen. Sind die Pflanzen stärker befallen, können Sie auch auf nützlingsschonende Präparate auf der Basis von Rapsöl oder Kaliseife zurückgreifen. Diese Mittel verstopfen die Atmungsorgane der Läuse. Auch spezielle Pflaster mit insektizidem Wirkstoff, die direkt an den Pflanzen angebracht werden, haben sich als hilfreich erwiesen. Bei Blattlausbefall an Topfpflanzen können Sie auf < strong >Pflanzenschutzstäbchen zurückgreifen. Diese werden einfach in die Erde gesteckt und geben ihren Wirkstoff über einen längeren Zeitraum direkt an die Pflanze ab.
Bitte beachten Sie, dass Sie solche chemischen Mittel nur bei < strong >Zierpflanzen anwenden sollten, denn Obst und Gemüse sind nach einer Behandlung nicht mehr essbar.

 

Was unternehme ich gegen Schneckenbefall?



Eine große Plage im heimischen Garten ist die Nacktschnecke die innerhalb kurzer Zeit für einen Kahlfraß an viele Pflanzen sorgen. Gehäuseschnecken hingegen bevorzugen eher welkes Laub und stellen somit keine große Gefahr dar.
Am besten sind vorbeugende Maßnahmen geeignet um die Schneckenpopulation im eigenen Garten im Zaum zu halten. Da Schnecken frisches und feuchtes Laub bevorzugen sollten Sie die Pflanzen in Ihrem Garten morgens statt abends gießen. Schnecken verbringen den Tag an geschützten Orten und kommen nur abends hervor. Außerdem sollten Sie die Beete unkrautfrei halten und die Erde oft auflockern.
Gut eignen sich auch Schneckenzäune, die mindestens 10 cm eingegraben werden müssen und 10 cm über die Erde hinausschauen sollten. Diese Zäune können entweder direkt um die Gemüsebeete oder um das komplette Grundstück gezogen werden. Somit verhindern Sie den Zustrom von Schnecken von außerhalb. Sie sollten darauf achten das der Zaun vollständig dicht ist. Er sollte keinen Kontakt zu Gemüsepflanzen oder Unkraut haben. Außerdem können Sie eine Barriere aus Kalkstickstoff (30 cm breit) oder Sägemehl (50 cm breit) streuen.
Eine weitere Möglichkeit ist das Absammeln der Schnecken spätabends oder am frühen Morgen. Dies macht aber nur Sinn wenn es konsequent täglich durchgeführt wird. Die gesammelten Schnecken müssen allerdings getötet werden. Das geschieht am besten indem sie mit heißem Wasser übergossen werden. Köderfallen wie zum Beispiel Bierfallen sind weniger effektiv, da sie Schnecken eher anlocken und außerdem Nützlinge und andere Tiere darin ertrinken können.
Zu guter Letzt kann auch Schneckenkorn eingesetzt werden das breitflächig auf die Beete gestreut wird. Die Wirkstoffe Eisen-III-Phosphat und Metaldehyd sind umweltverträglich, die Anwendungsvorschriften aber unbedingt einzuhalten. Der Einsatz von Schneckenkorn kann aber auch für Haustiere, Kleinkinder und andere Kleintiere im Garten schädlich sein. Auch der Einsatz im Gemüsebeet schreckt manche Gartenfreunde eher vom Einsatz ab.
Der beste Weg ist sicherlich eine Variation aus allen Methoden um der Schneckenplage Herr zu werden.

 

Wie gieße ich meine Pflanzen richtig im Sommer?



Wenn Sie Ihre Pflanzen im Sommer richtig gießen wollen gibt es einige Regeln zu beachten. Zum einen die Tageszeit. Am besten gießen Sie Ihre Pflanzen früh am Morgen, wenn es noch angenehm kühl ist. Zu dieser Zeit verdunstet nur wenig Gießwasser und die Pflanzen sind den ganzen Tag über mit Wasser versorgt. Beim gießen in der Mittagshitze besteht die Gefahr, das Wassertropfen auf der Pflanze verbleiben die das Sonnenlicht bündeln und so die Pflanze schädigen können. Werden die Pflanzen am Abend gegossen werden durch die Feuchtigkeit Schnecken angelockt, außerdem sind Blätter die über Nacht feucht bleiben ideal für die Verbreitung von Pilzkrankheiten. Anstatt die Pflanzen täglich zu wässern sollten Sie Ihre Beete lieber alle paar Tage mit Wasser versorgen. Auf diesem Weg bilden die Pflanzen tief reichende Wurzeln und können die Trockenzeiten besser überstehen.
Sein Sie nicht zu sparsam mit dem Wasser. Pflanzen in Töpfen und Kübeln können Sie solange gießen bis das Wasser wieder an den Ablauflöchern am Boden wieder austritt. Das Wasser sollte langsam auf die Erde gegossen werden damit sie sich optimal mit Wasser vollsaugen kann. 30 Liter Wasser pro Quadratmeter Ihres Gartens darf es schon sein. Im Gemüsebeet sollten es etwa 10-15 Liter sein. Der Wasserstrahl sollte auch nicht zu hart sein, sonst kann es passieren das Wurzeln freigelegt oder Äste geschädigt werden.
Bestenfalls verwenden Sie aufgefangenes Regenwasser zum gießen. Es ist nicht zu kalt und enthält keinerlei Mineralien und beeinflusst somit nicht den ph-Wert des Bodens. Leben Sie in einer Region mit weichem Wasser können Sie auch das Leitungswasser zum wässern verwenden, es sollte nur nicht zu kalt sein.
Pflanzen die Sie frisch eingepflanzt haben oder Keimlinge sollten täglich gegossen werden damit sich ihre Wurzeln gut entwickeln können. Mediterrane Pflanzen brauchen in der Regel nicht viel Wasser. Grundsätzlich gilt, dass die Pflanze mehr Wasser braucht je größer ihre Blätter sind. Topfpflanzen sollten bei starker Hitze täglich gegossen werden da sie weniger Erde umgibt die das Wasser speichern kann.

 

Mein Apfelbaum trägt weniger Früchte, warum?



Apfelsorten benötigen in der Regel eine zweite Sorte zur Befruchtung, das heißt, die sind selbststeril. So kann es unterschiedliche Gründe haben warum keine Befruchtung stattfindet: Zum einen kann es vorkommen, dass während der Blütezeit, aufgrund von zu kaltem oder zu nassem Wetter, kein Bienenflug stattfindet. Bienen fliegen erst ab einer Temperatur von +10° Celsius und bleiben bei schlechten Wetterverhältnissen in der Nähe des Bienenstocks. Sollten die Bedingungen für Bienenflug gegeben sein, kann es vorkommen, dass die Bienen ein attraktiveres Futterangebot gefunden haben und auf die Obstblüten verzichten. Das kann zum Beispiel ein Rapsfeld sein. Auch kann es sein, dass der Baum zu weit vom nächsten Baum, der bei der Befruchtung helfen kann, entfernt steht oder es sind keine Bäume vorhanden. Falls Befruchterbäume in der Nähe wachsen kann es auch dazu kommen, dass beide Bäume zu unterschiedlichen Zeitpunkten blühen und die eine Sorte nicht mehr befruchtungsbereit ist wenn die andere blüht. Desweiteren kann es vorkommen, dass vorhandene Blüten durch Nachtfröste oder einen plötzlichen Kälteeinbruch erfrieren. Sollten genügend Blüten vorhanden sein ist es möglich, dass sie nur wenig Nektar gebildet haben und somit für Insekten nicht attraktiv genug sind.