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FAQ Frühling

Über die Zeit erreichen uns viele Fragen zu unterschiedlichsten Themen. Wir haben Ihnen die meistgestellten Fragen zusammengestellt und hoffen, dass Ihnen die Antworten weiterhelfen. Auf dieser Seite finden Sie die Fragen die uns im Frühjahr erreichen oder deren Themen im Frühjahr anzusiedeln sind.

Zögern Sie nicht uns Ihre Fragen zu schicken. Auch werden wir die FAQ immer wieder erweitern. Es lohnt sich also öfter reinzuschauen. Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim schmökern.

Ihr pflanzmich.de Team


Inhaltsverzeichnis

- Bis wie viel Grad kann ich meine neuen Frühlingsblüher rausstellen?
- Wie reinige ich meine schmutzigen Pflastersteine am besten?
- Warum treiben meine Pflanzen schon im Januar aus?
- Wann schneide ich am besten meinen Obstbaum?
- Wie schneide ich am besten meinen Obstbaum?
- Welches Werkzeug brauche ich um meine Obstbäume zu schneiden?
- Wann ist der beste Zeitpunkt zum pflanzen?
- Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Kräutern und Gemüse?
- Welche Art von Dünger verwende ich für Obst, Gemüse, Rosen, Stauden…
- Mein Rhododendron hat verpilzte Blüten, warum?
- Was tun gegen Unkraut?
- Was muss ich bei Neuanpflanzungen beachten?


 

Bis wie viel Grad kann ich meine neuen Frühlingsblüher rausstellen?

Frühlingsblüher, wie zum Beispiel Stiefmütterchen, Primeln, Hornveilchen und Narzissen sind in der Regel frostresistent und vertragen somit Temperaturen von unter null Grad. Blühen die Pflanzen schon, sollten die Blüten bei Temperaturen unter minus zwei Grad mit einigen Lagen Zeitungspapier oder Pflanzenvlies abgedeckt und so vor dem Frost geschützt werden. Wurden die Pflanzen gekauft, handelt es sich dabei meist um vorgetriebene Pflanzen die sich erst an die kälteren Temperaturen gewöhnen müssen.


 

Wie reinige ich meine schmutzigen Pflastersteine am besten?



Zuerst sollte das gegebenenfalls vorhandene Moos und Unkraut aus den Fugen entfernt werden. Dazu einfach den altbekannten Fugenkratzer, ein altes Küchenmesser oder bei leichtem Moosbesatz einen Hochdruckreiniger einsetzen. Bei starkem Moos- oder Grünbelagbefall kann auch auf chemische Reiniger zurückgegriffen werden. Es sollte aber gut abgewogen werden ob der Einsatz unbedingt notwendig ist.
Betonstein wird am besten auch mit einem Hochdruckreiniger behandelt oder falls dieser nicht vorhanden sein sollte mit einem Soda-Wasser-Gemisch. Soda kann in jedem Drogeriemarkt gekauft werden. Die Mischung wird per Besen auf dem Boden verteilt und muss mindestens 5 Stunden einwirken. Danach den Boden noch einmal kehren um die restlichen Verschmutzungen zu entsorgen.
Handelt es sich bei den Pflastersteinen um Naturstein sollte auf einen speziellen Natursteinreiniger zurückgegriffen werden. Im Anschluss an die Reinigung und nachdem alle Wasserreste auf der Oberfläche entfernt wurden sollte die Oberfläche versiegelt werden.

 

Warum treiben meine Pflanzen schon im Januar aus?



Pflanzen orientieren sich an der Außentemperatur, sie können also bei milderen Temperaturen schon mal früher treiben als gewöhnlich. Sollte das passieren brauchen Sie sich aber keine Sorgen zu machen denn in der Regel entsteht kein Schaden an den Pflanzen sollte sich der Frost noch einmal zurückmelden. Selbst bei dem Fall das die früh ausgetriebenen Pflanzen bereits Blütenansätze ausbilden und es wieder kälter wird, legen sie eine Wachstumspause ein und ruhen bis das Wetter wieder milder wird. Sollten Sie dennoch Sorge um Ihre Blumen haben können Sie sie mit Pflanzenvlies oder Zeitungspapier vor dem Frost schützen.

 

Wann schneide ich am besten meinen Obstbaum?



Der richtige Zeitpunkt einen Obstbaum zu schneiden liegt im Frühjahr wenn der Wasserfluss eingeschränkt ist und die Knospen noch nicht ausgetrieben sind. Durch die milden Winter treiben die meisten Bäume früher aus als gewöhnlich, deshalb sollten Sie den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen. Sollte der Schnitt zu spät erfolgen riskieren Sie, das der Obstbaum nicht richtig austreibt und später wenig Früchte trägt. Regelmäßig gestutzte Bäume blühen reicher und tragen mehr Früchte. Beim Schnitt im Februar oder März sollte darauf geachtet werden, das die Außentemperatur nicht unter minus fünf Grad liegt, da das Holz sonst zu brüchig ist und die Schnittwunden schlecht heilen. Generell wird Stein-, Kern- und Beerenobst im Frühjahr geschnitten. Ausnahmen bilden hier jedoch Kirsch- und Pfirsichbäume die am besten nach der Ernte beschnitten werden.

 

Wie schneide ich am besten meinen Obstbaum?

Beim Schnitt des Obstbaums sollten alle nach innen wachsenden Äste entfernt werden. Vor allem die senkrecht nach oben wachsenden Triebe sollten zurückgeschnitten werden, da sie den Baum nur unnötig Kraft kosten, praktisch keine Früchte tragen und die Krone verdichten wodurch weniger Sonnenlicht an die unteren Bereiche des Baumes gelangt und die Früchte schlechter reifen. Kreuzen sich Zweige oder reiben aneinander schneiden Sie den weg, der steiler nach oben oder nach innen wächst. Auch Äste die schon über mehrere Jahre hinweg Früchte getragen haben sollten entfernt werden um das Wachstum neuer anzuregen. Denn das Obst an jungen Hölzern hat in der Regel eine bessere Qualität als Früchte die an älteren Ästen wachsen.


 

Welches Werkzeug brauche ich um meine Obstbäume zu schneiden?

Sie benötigen eine Gartenschere mit der Sie die dünneren Zweige bis 1,5 Zentimetern Dicke schneiden können, eine Astschere und gegebenenfalls eine Teleskopverlängerung für etwas dickere Äste, eine Bügelsäge für die dicken Äste sowie Wundverschluss für die entstandenen Wunden am Baum.
Wichtig ist vor allem, dass Sie scharfes und sauberes Werkzeug benutzen um die Verletzungen so gering wie möglich zu halten und das Risiko von Infektionen zu verringern.


 

Wann ist der beste Zeitpunkt zum pflanzen?



Das kommt darauf an was Sie pflanzen wollen: Stauden, Bäume, Sträucher, Heckenpflanzen, Blumenzwiebeln, Zimmerpflanzen, Gräser oder Kletterpflanzen, für jeden Typ gibt es den richtigen Pflanzzeitpunkt. Dann kommt es auf die Beschaffenheit des Wurzelwerks an, sind die Pflanzen wurzelnackt oder haben sie einen Topf- oder Erdballen? Außerdem ist wichtig ob es sich bei den Pflanzen um sommergüne oder immergrüne handelt. Zu guter Letzt spielt natürlich auch die Winterhärte eine wichtige Rolle bei der Wahl des Pflanzzeitpunktes.
Grundsätzlich sei gesagt, dass die meisten Bäume und Sträucher zwischen Oktober und März gepflanzt werden können. Dabei ist nur wichtig, dass der Boden nicht gefroren ist. Wurzelnackten Gehölze und Rosen sollten bis spätestens Ende März gepflanzt werden damit die Pflanzen noch vor Beginn ihrer Hauptwachstumszeit einwachsen können. Es sei dazu gesagt, dass eine Pflanzung im Oktober oder November bei wurzelnackten Pflanzen zu empfehlen ist, da sie genug Zeit haben bis zum Frühjahr einzuwurzeln und besser austreiben als wurzelnackte Pflanzen die erst im Frühjahr gesetzt werden. Haben die Pflanzen einen Erdballen kann die Pflanzung auch bis Anfang Mai erfolgen. Gehölze und Rosen mit Topfballen können, bei ausreichender Bewässerung, auch bis in den Hochsommer gepflanzt werden.
Nadelgehölze und frostharte immergrüne Laubgehölze mit Erd- oder Wurzelballen sollten schon Anfang September gepflanzt werden, da sie auch im Winter Wasser verdunsten und deshalb gut eingewurzelt sein müssen bevor der Boden gefriert.
Frostempfindliche immergrüne sowie sommergrüne Laubgehölze, größere Bäume und Gräser sollten im Frühjahr gepflanzt werden. So haben sie genügend Zeit über das Jahr genügend Wurzeln auszubilden um den Winter gut zu überstehen. Außerdem verringert sich bei den größeren Bäumen so die Gefahr von Sturmschäden im Herbst.
Der beste Zeitpunkt Stauden, Ziersträucher, Beerensträucher und Kletterpflanzen zu pflanzen liegt im Spätsommer und Frühherbst zwischen August und September wenn die große Hitze des Sommers vorbei ist und es öfter regnet.

 

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Aussaat von Kräutern und Gemüse?

Zu dieser Fragestellung kann Ihnen der Aussaatkalender unseres Partners, der Firma Kiepenkerl, weiterhelfen:

 

Welche Art von Dünger verwende ich für Obst, Gemüse, Rosen, Stauden…



Düngen hilft den Pflanzen, die zusätzlichen Nährstoffe regen das Wachstum an, machen sie widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen und sorgen für eine üppigere Blütenpracht. Die einzelnen Bestandteile die besonders wichtig für die Pflanzen sind lassen sich in allen gängigen Dünger-Arten finden. Das sind zum einen Stickstoff, welches das Wachstum der Triebe und Blätter fördert, Phosphor, gut für Wurzeln und Blätter, sowie Kalium, das das Immunsystem der Pflanzen und das Pflanzengewebe stärkt und Magnesium das beim Aufbau von Blattgrün hilft.
Wichtig beim Düngen ist vor allem die Menge, zu viel Dünger ist genauso schlecht wie zu wenig Dünger. Außerdem ist die Bodenbeschaffenheit ist ein wichtiger Faktor. Die Dosierhinweise auf den Düngerpackungen richten sich nach dem Durchschnittsgehalt der Nährstoffverteilung der Böden. Lehmböden die bereits einen hohen Nährstoffgehalt haben sollten deshalb weniger gedüngt werden. Grundsätzlich ist zu Empfehlen den Dünger sparsam zu dosieren.
Auch der ph-Wert des Bodens ist wichtig für die Auswahl des richtigen Düngers. Die meisten Gartenpflanzen bevorzugen einen ph-Wert zwischen 5,5 und 6,5. Stickstoffhaltiger Dünger sollte aber nur bei einem ph-Wert zwischen 6,5 bis 8,5 eingesetzt werden, Kaliumhaltiger Dünger bei einem ph-Wert von 6,5 bis 7,5.
Wenn möglich sollten Sie in Ihrem Garten organische Dünger einsetzen. Mineraldünger nur bei akutem Nährstoffmangel der Pflanzen. Dies schont die Umwelt, da Sie mit organischem Dünger die Nährstoffe recyceln, die bereits im Nährstoffkreislauf vorhanden sind.
Sie sollten nur während der Wachstumsperioden im Frühling und Sommer düngen. Im speziellen von Austriebsbeginn bis Triebabschluss von Anfang Februar bis Mitte August. Während der Ruheperiode im Herbst und Winter nehmen die Pflanzen keine Nährstoffe auf.
Auch sollten Sie darauf achten den Dünger nie auf trockene Wurzelballen zu streuen oder zu gießen, da dies zu einem „Verbrennen“ der Pflanzen führen kann.
Im Außenbereich können Sie mit Kompost oder Organisch-Mineralischem Spezialdünger, im Innenbereich wo Ihre Zimmerpflanzen stehen, am besten mit Flüssigdünger düngen.

 

Mein Rhododendron hat verpilzte Blüten, warum?



Wenn Sie an Ihrem Rhododendron schwarze, abgestorbene Blütenknospen entdecken ist dies ein Anzeichen für den Befall von Rhododendron-Zikaden. Oder um genauer zu sein um einen Befall der Pflanze durch den Pilz „Pycnostysanus azaleae“. Dieser Pilz dringt in die Blütenknospe ein wenn die Rhododendron-Zikade ihre Eier in die Blütenknospen legt.
Vorbeugend können beleimte Gelbtafeln an den Pflanzen die Zikaden anlocken und festhalten. Sind Sie sicher, dass es sich um einen Befall durch die Insekten handelt, können Sie auch auf Pflanzenschutzmittel zurückgreifen. Diese Mittel sollten in den frühen Morgenstunden auf die Pflanzen gebracht werden da die Insekten zu dieser Zeit noch passiv sind. Dabei sollten sie besonders die Unterseiten der Blätter behandeln da sich die Zikaden dort oft aufhalten.
Sind die Blütenknospen infiziert sein müssen diese abgepflückt und im Hausmüll entsorgt werden um einen Befall durch die nächste Insektengeneration im Folgejahr zu unterbinden. Einem Pilzbefall können Sie natürlich auch vorbeugen indem Sie gesunde, kräftige Pflanzen haben. Die meisten Rhododendron-Sorten gedeihen am besten im Halbschatten. Der Boden am Standort sollte dabei einen ph-Wert zwischen 4,5 und 5,5 aufweisen.

 

Was tun gegen Unkraut?



Das beste Mittel gegen Unkraut kennt wohl jeder, das Jäten. Besonders einfach geht es nach dem Regen wenn der Boden aufgeweicht ist. Dann lassen sich die meisten Pflanzen ohne Werkzeug entfernen. Bei trockenem Boden einfach die Erde mit der Gartenkralle auflockern und dann das Unkraut herausziehen.
Auf die Hausmittel Essig und Salz sollten Sie aus zwei Gründen verzichten: Zum einen ist es gesetzlich verboten und zum anderen wird der Boden durch diese Substanzen stark belastet. Greifen Sie lieber zu kochendem Wasser. Einfach über die Pflanzen gießen und die getrockneten Pflanzenrest später entfernen. Vorbeugend können Sie auch die Verbreitung des Unkrauts in Ihrem Garten verhindern indem Sie die Blütenköpfe der bereits vorhandenen Pflanzen frühzeitig vor der Entwicklung der Samen abschneiden.
Vom Einsatz von chemischen Unkrautvernichtern sollte grundsätzlich abgesehen werden da der Einsatz Menschen, Tiere und Pflanzen gefährlich ist. Sollten Sie dennoch nicht um den Einsatz von Herbiziden herumkommen. So tragen Sie das Mittel nur direkt auf die unerwünschte Pflanze auf und beachten Sie auf jeden Fall die Dosieranleitung auf der Verpackung.
Mehrjährigen Unkräutern rücken Sie am besten mit einem Pfahlwurzelstecher zu Leibe. So können Sie Pflanze und Wurzel problemlos entfernen. Vorbeugend können Sie bei neu angelegten Beeten ein Unkrautvlies auslegen oder eine Schicht Rindenmulch als Deckschicht verwenden. Beide Varianten wirken sich hemmend auf das Unkrautwachstum aus.
Unkraut auf Wegen können Sie am besten mit einem Fugenkratzer oder alten Messer entfernen. Regelmäßiges Kehren der Wege mit einem hartborstigen Besen verhindert, das sich frische Unkrautsprösslinge ansiedeln. Auch das Abflammen der Wegplatten oder Steine hilft sie von lästigem Unkraut zu befreien.

 

Was muss ich bei Neuanpflanzungen beachten?



Wichtig ist vor allem, dass Sie die frisch gesetzten Pflanzen genügend wässern, da sie noch kein ausreichend ausgebildetes Wurzelwerk haben um sich selbst mit Wasser zu versorgen. Verwenden Sie dabei einen Brausekopf an Ihrer Gießkanne um ein Verschwemmen der Erde zu vermeiden. Auch ist es empfehlenswert seltener, aber dafür intensiv zu wässern. Gießen Sie zum Beispiel täglich nur eine kleine Menge besteht die Möglichkeit, dass das Wasser wieder verdunstet. Dann lieber einmal wöchentlich ein paar Liter. Bei einem neu gepflanzten Obstbaum etwa 15 Liter. Wie auch beim Winterschutz können Sie bei frisch gepflanzten Gewächsen die sogenannte Baumscheibe, also die Fläche rund um den Stamm, mit einer Mulchschicht aus Stroh, Kompost, Rasenschnitt oder Laub bedecken. So bleibt der Boden feucht. Treibt Ihre neue Pflanze nicht richtig aus, kann es ratsam sein die Pflanze zurückzuschneiden. Durch den Rückschnitt muss die Pflanze weniger oberirdische Pflanzenmasse versorgen und kann sich voll und ganz auf die Wurzelbildung konzentrieren.