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Buchsbaum - Buxus

Der Klassiker für Hecken- und Formgehölze: Traditionell und Zeitlos

Die immergrünen, pflegeleichten Pflanzen eignen sich besonders gut zur kreativen Gartengestaltung. Eine Übersicht über alle unsere erhältlichen Buchsbäume finden Sie in unserer Buxus-Kategorie.

Allgemeine Informationen

Der gewöhnliche Buchsbaum ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Buchsbäume und ist in Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und Westasien heimisch. Die sehr langsam wachsende Pflanze gedeiht als Strauch oder kleiner Baum mit einer Wuchshöhe von bis zu 8 Metern. Da die Anzucht aus Samen sehr langwierig ist wird der Buchsbaum meist über Stecklinge vermehrt.

 

Buchs-Arten und ihre Verwendung

Die häufigste Verwendung von Buchsbäumen in der Gartengestaltung ist wohl die Anpflanzung als Einfassungshecken für Blumen- oder Gemüsebeete. Durch ihren niedrigen Wuchs versperren die kleinen hecken dabei aber nicht den Blick auf die Beetpflanzen sondern rahmen diese hübsch ein. Für diese Art von Beeteinfassung eignet sich der schwach wachsende Buxus sempervirens Suffroticosa am besten. Da diese Art leider ein wenig anfällig gegenüber Pilzkrankheiten ist können alternativ die Sorten Herrenhausen oder Buxus sempervirens Green Gem verwendet werden. Diese wächst ebenfalls kompakt und ist weniger anfällig für Krankheiten.

Auch die Verwendung von Buchsbäumen als Hecke ist denkbar, da sie mit ihrem dichten Blattwerk einen besonders guten Sichtschutz abgeben, aber es braucht sehr viel Zeit da die Pflanzen sehr langsam wachsen. Die Sorten Buxus sempervirens Arborescens und Buxus sempervirens Handsworthiensis lassen sich am besten für so ein Vorhaben verwenden, da sie stärker wachsen als ihre Verwandten und sich mit ihnen eine Hecke mit 1 bis 1,5 Metern Höhe in etwa 8 bis 10 Jahren realisieren lässt.

Natürlich kennt fast jeder die Verwendung von Buchsbäumen als dekorativen Gartenschmuck wenn es um Formschnitt geht. Die Pflanze mit ihren kleinen Blättern und den dichten Verzweigungen eignet sich wie keine andere dafür. Da die Buchsus-Arten so langsam wachsen ist auch nur zweimal im Jahr ein kleiner Rückschnitt fällig damit die Bäume ihre gewünschte Form behalten. Eine beliebte Buchs-Sorte für den Formschnitt ist Buxus microphylla Faulkner. Auch hier ist der langsame Wuchs zu beachten. So dauert es etwa 4 bis 6 Jahre bis aus einem Steckling ein Baum gewachsen ist, der sich für einen Formschnitt eignet.

Auch die Verwendung als Hecken oder Boden- und Flächendecker ist denkbar. Der Wuchs kann direkt durch den Schnitt gelenkt werden oder indem Pflanzen unterschiedlicher Größe nebeneinander gesetzt werden. Die Sorten Herrenhausen und Buxus micophylla Rococo eignen sich durch ihren Wuchs, welcher eher in die Breite als in die Höhe geht, besonders gut als deckende Elemente.

Möchten Sie einen Buchsbaum als Solitär pflanzen eignet sich dafür der Großblättrige Buchsbaum besonders gut.


 

Standort

Bei Sonnenverhältnissen ist der Buchsbaum nicht sehr wählerisch, er gedeiht sowohl in voller Sonne, als auch im Schatten großer Bäume. Auch bei den Bodenverhältnissen ist der Buchsbaum nicht sehr anspruchsvoll, fühlt sich aber auf kalkhaltigen Böden am wohlsten. Auf Böden mit geringem Kalkgehalt sollten Buchsbäume etwa alle zwei Jahre mit Kalk versorgt werden. Sind Sie sich nicht sicher welche Beschaffenheit Ihr Boden hat, können Sie den ph-Wert durch eine Bodenanalyse einfach herausfinden.


 

Schneiden und Vermehren

Der beste Zeitpunkt um seinen Buchsbaum zu schneiden ist Mitte bis Ende August wenn die neuen Triebe kräftig ausgewachsen sind. Haben Sie nur wenige Buchsbäume im Garten reicht eine einhändige Buchs-Schafschere für den Schnitt von kleineren Flächen und weichen Ästen aus. Sind die Äste bereits verholzt sollte zu einer beidhändig bedienbaren Heckenschere gegriffen werden. Bei längeren Hecken bleibt die Anschaffung einer motorisierten Heckenschere nicht aus. Welches Werkzeug Sie auch benutzen, achten Sie stets darauf, dass die Messer der Geräte scharf sind. Werden die Blätter oder Äste durch stumpfe Klingen gequetscht oder aufgerissen haben Pilze ein leichtes Spiel. Weiterhin sollten Sie die Pflanzen nicht in der prallen Sonne schneiden sondern bei bedecktem Wetter oder in den Abendstunden da die Pflanzen durch den austretenden Pflanzensaft und der gleichzeitigen Sonneneinstrahlung verbrennen können und eine braune Verfärbung auftritt. Nach dem Schnitt reinigen Sie das Werkzeug mit einem herkömmlichen Reiniger der neben den Tensiden einen hohen Alkohol- oder Spiritusanteil hat. So werden die Klingen desinfiziert und Sie verhindern die Übertragung von Krankheiten von Baum zu Baum.

Im Oktober ist der beste Zeitpunkt um den Bux durch Setzlinge zu vermehren. Dabei wird einfach ein etwa zehn Zentimeter langer, nicht mehr ganz junger, Zweig abgeschnitten, die untersten Blätter werden entfernt und der Steckling flach in Blumenerde gesteckt. Flach, damit noch genügend Sauerstoff an die Schnittstelle gelangt. Der Steckling bildet bei Zimmertemperatur Wurzeln aus, kann dann in einen Topf gesetzt und im Frühjahr ausgepflanzt werden.


 

Krankheiten und Pflege

Auch wenn der Buchsbaum an sich recht pflegeleicht ist, ist auch er nicht vor Krankheiten und Schädlingen sicher. Das Immunsystem der Pflanze kann unter anderem durch Über- oder Unterdüngung, Verbrennungen durch die Sonne oder zu saurem Boden geschwächt werden.

Zur Vorbeugung sollte darauf geachtet werden, das der Standort der Pflanze luftig ist und eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung sichergestellt ist. Außerdem sollte darauf geachtet werden den Buchsbaum immer von unten zu gießen und nicht über die Blätter damit diese nicht unnötig feucht werden. Wie bereits im Abschnitt über den Schnitt und die Vermehrung erläutert, sollten die Pflanzen nicht an feuchtwarmen Sommertagen oder in der prallen Sonne geschnitten werden, da verletzte Blätter und Zweite das Eindringen von Krankheitserregern besonders leicht machen. Auch eine Kalidüngung im Spätsommer hilft den Pflanzen resistenter gegen Pilzbefall zu werden.

Die größte Gefahr für den Buchsbaum geht vom Pilzbefall aus. Vor allem der Cylindrocladium buxicola gehört in Deutschland zu den bekannten Buchsbaumpilzen der sich schnell auf den gesamten Bestand ausbreiten kann und daher so schnell wie möglich behandelt werden sollte. Der Pilz lässt sich durch graubraune/orangene bis später schwarze Flecken auf den Blättern identifizieren. Auch ein weißer Sporenbefall auf der Blattunterseite, schwarze Striche auf den Trieben und rasches Blatt und Triebsterben sind deutliche Zeichen für den Befall durch einen Pilz.
Wichtig ist der sofortige Rückschnitt bis ins gesunde Holz. Die herausgeschnittenen Pflanzenteile sowie das Laub sollte ebenfalls direkt entsorgt werden.

Als gute Vorsorge mit positiven Nebeneffekten wie einem kräftigeren Wuchs und grünere Blätter empfiehlt es sich das Pilz Frei von Compo regelmässig einzusetzen um einen möglichen Pilzbefall weiter vorzubeugen.

Auch ein Befall der Pflanzen durch den Buchsbaumzünsel, einer Schmetterlingsraupe, ist tückisch, da sie sich im Inneren der Pflanze einnistet. Dadurch wird der Befall oft erst spät entdeckt. Die Raupen können ganze Sträucher und Hecken kahl fressen. Vorbeugend hilft das Absammeln der Raupen von Hand oder, wenn der Befall weiter fortgeschritten ist und sich Gespinste gebildet haben, das Abspritzen der Blätter mit einem Mittel gegen Schädlinge. Auch hier sollte das Schnittgut befallener Pflanzen umgehend über den Hausmüll entsorgt werden.