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Anemone - Windröschen

Kunterbunte Farbakzente im ganzen Garten


Die Anemone wurde 2005 vom Bund deutscher Staudengärtner zur Staude des Jahres gekührt. Und das nicht ohne Grund, die zahlreichen Anemonen-Arten schmücken vom Frühjahr bis in den Herbst sonnige und schattige Gartenabschnitte in ganz Deutschland. Die kleinen, einfachen Blütenschalen erstrahlen in einer Vielzahl von Farben und bezaubern den Betrachter mit einer wahren Fülle. Die Anemonen wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen und können, je nach Art, zwischen 10 und 60 cm Wuchshöhe erreichen. Die Verwendung der Anemonen ist ebenso vielfältig wie die Anzahl der Arten. Sie reicht von der flächendeckenden Bepflanzung unter Gehölzen, über die Anpflanzung im Staudenbeet und als Begleitpflanze bis zur Verwendung als Kübel- oder Topfpflanze und als Schnittblume. Neben den frühjahrsblühenden Anemonen erfreuen sich besonders Herbst-Anemonen großer Beliebtheit. Wir möchten Ihnen hier diese beiden Anemonen-Familien etwas näher vorstellen und wünschen ihnen dabei viel Spaß beim Lesen.

Bitte beachten Sie, dass Anemonen leicht giftig sind! Sie enthalten in frischem Zustand das Gift Protoanemonin, welches bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen kann. Bei Einnahme des Giftstoffes können Nervenschädigungen und starkes Unwohlsein auftreten. In getrocknetem Zustand verwandelt sich das Gift in das ungiftige Anemonin.


 

Pflanzung und Standort


Die Knollen der Anemonen können im zeitigen Frühjahr, bei frostfreiem Wetter, in die Gartenerde gesetzt werden. Diese werden mit einem Abstand von 10 bis 15 cm zueinander etwa 5 cm tief in die Erde gepflanzt. Um den Austrieb zu beschleunigen, können die Knollen einen Tag vor der Pflanzung gewässert werden. Dann wird einfach das Pflanzloch ausgehoben, die Zwiebeln hineingelegt, die Erde wieder aufgefüllt und leicht angetreten. Auch wenn die wenigsten Knollen über den Winter in der Erde verbleiben, sollte die Erde darüber mit einer Laubschicht oder Fichtenreisig abgedeckt werden. Die meisten Sorten werden im Herbst ausgegraben über die Wintermonate trocken gelagert.

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf einem nährstoff- und humusreichen Boden. Der Boden sollte soweit durchlässig sein, das keine Staunässe entsteht. Diese vertragen die Anemonen nicht sehr gut. Ein Standort unter Nadelgehölzen ist nicht zu empfehlen. Die herabfallenden Nadeln säuern den Boden zu sehr. Dies vertragen die Anemonen nicht sehr gut.

 

Pflege und Vermehrung


Anemonen stellen keine großen Ansprüche in Sachen Pflege. Sie mag jedoch keine Trockenheit und sollte dementsprechend regelmäßig gewässert werden. Während der Blütezeit können den Pflanzen zusätzliche Nährstoffe in Form von Kompost zugeführt werden. Die Pflanzen werden normalerweise nicht geschnitten, möchten Sie jedoch die Ausbildung weiterer Blüten erzielen, können Sie die verblühten Pflanzenteile abschneiden. Das Laub der Anemone verbleibt bis zum Herbst an der Pflanze und wird erst entfernt, wenn die Knolle ausgegraben wird. Verwenden Sie beim Schnitt unbedingt Gartenhandschuhe um nicht mit dem giftigen Pflanzensaft in Berührung zu kommen.

Die Anemonen bilden Nebenknollen, diese wachsen direkt an der Hauptzwiebel und können einfach abgetrennt und für die Vermehrung verwendet werden. Auch kann eine Vermehrung über Aussaat erfolgen. Bei Anemonen-Sorten die keine Knolle bilden, kann die Vermehrung über eine Teilung erreicht werden. Der beste Zeitpunkt für die Teilung ist das Frühjahr wenn der Boden bereits leicht angewärmt ist. Zur Not kann die Teilung auch im Herbst erfolgen, nur müssen die neu entstandenen Windröschen im Haus oder der Garage frostfrei überwintern. Sie haben bis zum Winter nicht ausreichend Zeit um genügend Wurzeln zu bilden und der Kälte standzuhalten.

 

Krankheiten und Schädlinge


Anemonen werden oft von Raupen heimgesucht. Diese können, vor allem wenn sie in größeren Gruppen auftreten, den Pflanzen erheblichen Schaden zufügen. Oftmals ist es ausreichend, ein wenig Pflanzenschutzmittel aufzubringen, um den Befall zu stoppen.

Einige Anemonen-Arten können auch an Anemonen-Rost erkranken. Die Krankheit erkennt man daran, dass die Blätter häufig braun werden und welken. Das befallene Laub sollte sorgfältig entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden. Erkrankte Pflanzenteile sollten nicht auf den Kompost gegeben werden, da sich die Krankheit von dort aus weiterverbreiten kann.

Bei einigen Anemonen-Sorten kann es vorkommen, dass sie von Blattälchen (Nematoden) befallen werden. Erkrankte Pflanzen erkennt man daran, dass sich auf den Blättern wässrige, gelbliche Flecken bilden. In diesem Fall sollten befallene Pflanzen komplett über den Hausmüll entsorgt werden. Bei einer Neuanpflanzung sollte zusätzlich ein neuer Standort im Garten gesucht werden.

 

Frühjahrsblühende Anemonen

Nachfolgend einige Anemonen-Sorten die im Frühjahr blühen, so z.B. das Buschwindröschen, welches im März ganze Blütenteppiche ausbildet. Oder die Strahlen-Anemone, die bei milder Witterung bereits ab Februar ihre Blüten ausbildet. Diese Sorten nutzen die ersten Sonnenstrahlen des Jahres und verwöhnen den Betrachter mit ihren verschiedenfarbigen Blüten während die Bäume um sie herum noch unbelaubt sind.